Mangelernährung – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Behandlung der Ursachen der Mangelernährung und Vermeidung ihrer Komplikationen.
- Sicherung einer bedarfsgerechten Energie- und Proteinzufuhr sowie Erhalt von Muskelmasse, körperlicher Funktion und Lebensqualität.
- In ausgewählten palliativen Situationen (Situationen, in denen die Linderung von Beschwerden im Vordergrund steht): Linderung belastender Appetitlosigkeit entsprechend dem individuellen Therapieziel.
Therapieempfehlungen
Allgemeine Mangelernährung
- Vorrangig sind die Grunderkrankung und behandelbare Ursachen einer verminderten Nahrungsaufnahme zu erkennen und zu behandeln. Dazu gehören insbesondere Schmerzen, Übelkeit, Obstipation (Verstopfung), orale Erkrankungen (Erkrankungen im Mund), Dysphagie (Schluckstörung) und Depression (anhaltende krankhafte Niedergeschlagenheit); auch Arzneimittelnebenwirkungen sind zu prüfen. Die jeweilige Pharmakotherapie erfolgt indikationsbezogen [LL1, LL2].
- Erforderlich sind eine Ernährungsberatung inkl. Ernährungsanalyse und eine individualisierte Ernährungstherapie. Bei unzureichender Aufnahme kommen angereicherte Speisen, geeignete Trinknahrung und bei entsprechender Indikation enterale oder parenterale Ernährung infrage [LL1].
- Glukokortikoide und Gestagene sind keine Standardtherapie der allgemeinen Mangelernährung. Eine Appetitsteigerung allein belegt weder einen Aufbau von Muskelmasse noch eine Verbesserung der körperlichen Funktion. Insbesondere bei älteren Menschen ist eine routinemäßige Verordnung von Appetitstimulanzien nicht angezeigt [LL3].
- Vor Beginn einer Ernährungstherapie ist bei ausgeprägter Mangelernährung das Risiko eines Refeeding-Syndroms (gefährliche Stoffwechselveränderungen beim Wiederbeginn der Ernährung) zu prüfen. Gefährdete Patienten benötigen einen kontrollierten Ernährungsaufbau, Thiamin sowie eine bedarfsgerechte Elektrolytsubstitution und engmaschige Kontrollen [LL4].
Ausgewählte onkologische und palliative Situationen
- Bei fortgeschrittener Krebserkrankung mit belastender Anorexie (Appetitlosigkeit) oder Tumorkachexie (krankheitsbedingter starker Gewichts- und Muskelverlust) kann ergänzend ein befristeter medikamentöser Therapieversuch erwogen werden. Nutzen, Nebenwirkungen und Abbruchkriterien werden vor Beginn mit dem Patienten festgelegt. Die Evidenz ist nicht pauschal auf andere Ursachen der Mangelernährung übertragbar [LL5, LL6].
- Glukokortikoide: Eine vorübergehende Appetitbesserung ist möglich; ein verlässlicher Nutzen für Körpergewicht oder Überleben ist nicht belegt. Der Einsatz zur reinen Appetitsteigerung ist grundsätzlich auf einen kurzen Zeitraum von etwa 1-3 Wochen zu begrenzen. Eine längere Gabe kann den Muskelabbau verstärken. Prednisolon ist deshalb kein allgemein einzusetzendes Mittel gegen Mangelernährung [LL2, LL5].
- Gestagene: Die Evidenz betrifft insbesondere Megestrolacetat und Medroxyprogesteronacetat. Ein begrenzter Nutzen für den Appetit und teilweise das Gewicht steht relevanten Risiken gegenüber. Ein gesicherter Aufbau funktionsfähiger Muskelmasse oder ein Überlebensvorteil ist nicht nachgewiesen. Eine dauerhafte Behandlung ist nicht allein wegen einer Gewichtszunahme gerechtfertigt [LL5, LL7].
- Dydrogesteron, im Ausgangstext als Appetitanreger genannt, wird hierfür nicht empfohlen. Die Ergebnisse zu Megestrolacetat oder Medroxyprogesteronacetat lassen sich weder auf Dydrogesteron noch auf ein als „Hydrogesteron“ bezeichnetes Präparat übertragen. Eine pauschale Verbesserung der Stimmung durch Gestagene ist ebenfalls nicht belegt [LL5, LL7].
- Olanzapin: Nach dem ASCO-Update kann Erwachsenen mit fortgeschrittener Krebserkrankung niedrig dosiertes Olanzapin zur Verbesserung von Appetit und Gewicht angeboten werden. Die zugrunde liegende randomisierte Studie untersuchte überwiegend Patienten mit gastrointestinalen Tumoren (Tumoren des Magen-Darm-Trakts) oder Lungenkarzinom (Lungenkrebs) unter Chemotherapie. Daraus folgt keine Empfehlung für jede Form der Mangelernährung [1, LL6].
- Die Effekte von Megestrolacetat und Dexamethason sind nicht in jeder Studie nachweisbar: In einer placebokontrollierten Studie mit 190 Patienten wurde am primären Endpunkt nach 7 Tagen keine statistisch signifikante Überlegenheit der beiden Behandlungen hinsichtlich des Appetits gezeigt [2].
- Bei Sterbenden stehen Wohlbefinden, Mundpflege und die Linderung von Beschwerden im Vordergrund. Eine Gewichtszunahme ist in dieser Situation kein eigenständiges Behandlungsziel; ein Essensdruck soll vermieden werden [LL5].
- Siehe auch unter „Weitere Therapie“.
Wirkstoffe (Hauptindikationen)
Es gibt keine allgemein geeignete medikamentöse Haupttherapie, die eine ursachengerichtete Behandlung und Ernährungstherapie ersetzt. Die folgenden Wirkstoffe dienen einer spezifischen Begleitbehandlung bei Refeeding-Risiko [LL1, LL4].
Vitamine und Elektrolyte bei Refeeding-Risiko
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Thiamin | Bei nicht sicherer enteraler Aufnahme parenterales Vorgehen nach lokalem Protokoll. Ein Verdacht auf Wernicke-Enzephalopathie (akute Hirnerkrankung durch Vitamin-B1-Mangel) erfordert eine eigenständige unverzügliche parenterale Behandlung [LL4, FI5]. |
| Kalium, Phosphat, Magnesium | Engmaschige Kontrollen während des Ernährungsaufbaus; bei ausgeprägten Störungen stationäre Behandlung [LL4]. |
- Wirkweise: Thiamin unterstützt den Kohlenhydratstoffwechsel; Elektrolyte gleichen die beim Ernährungsaufbau drohenden oder bestehenden Defizite aus [LL4, FI5].
- Indikation: Refeeding-Risiko beziehungsweise nachgewiesener oder klinisch vermuteter Mangel [LL4].
- Kontraindikationen: Präparatespezifische Überempfindlichkeit; Elektrolyte nicht unkontrolliert bei erhöhten Spiegeln oder eingeschränkter renaler Ausscheidung verabreichen.
- Nebenwirkungen: Elektrolytüberdosierung mit potenziell schweren Herzrhythmusstörungen; bei parenteralem Thiamin selten schwere Überempfindlichkeitsreaktionen [FI5].
Wirkstoffe (Nebenindikationen) zur Appetitsteigerung
Beachte: Die nachfolgenden Dosierungen beschreiben untersuchte oder leitliniengestützte Anwendungen bei ausgewählten Erwachsenen mit fortgeschrittener Krebserkrankung. Sie sind keine Dosierungsempfehlungen zur allgemeinen Gewichtszunahme. Bei fehlender entsprechender Zulassung des konkreten Präparats liegt ein Off-Label-Use vor; Aufklärung und Dokumentation sind erforderlich [LL5, LL6, LL7].
Glukokortikoide
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Dexamethason | Nach wenigen Tagen, spätestens nach 7 Tagen, Nutzen prüfen; ohne relevante Besserung beenden. Zur Appetitsteigerung in der Regel höchstens 1-3 Wochen. Absetzen abhängig von Dosis, Dauer und Vorbehandlung, gegebenenfalls ausschleichend [2, LL2, FI1]. |
- Wirkweise: Glukokortikoidrezeptor-vermittelte antiinflammatorische Wirkung; die Appetitbesserung ist meist vorübergehend [LL5].
- Indikation: Kurzfristige Linderung belastender Appetitlosigkeit in ausgewählten palliativen Situationen, gegebenenfalls bei weiteren steroidresponsiven Beschwerden [LL2].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; systemische Infektion (den gesamten Körper betreffende Infektion) ohne wirksame antiinfektive Behandlung. Besondere Zurückhaltung bei unkontrolliertem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Delir (akuter Verwirrtheitszustand) oder Psychose (psychische Erkrankung mit gestörter Wahrnehmung der Wirklichkeit); präparatespezifische Gegenanzeigen beachten [FI1].
- Nebenwirkungen: Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker), Schlafstörungen, psychische Veränderungen, Infektionen, Myopathie (Muskelerkrankung) und Nebennierenrindensuppression (Unterdrückung der körpereigenen Hormonproduktion in der Nebennierenrinde); längere Behandlung kann die Kachexie (krankheitsbedingte Auszehrung) verschlechtern [LL2, FI1].
Gestagene
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Megestrolacetat | Nur individueller Therapieversuch. Thromboembolierisiko (Risiko eines Gefäßverschlusses durch ein Blutgerinnsel) und mögliche Nebennierenrindensuppression beachten; keine unbegrenzte Langzeitgabe [2, LL5, FI2]. |
| Medroxyprogesteronacetat | Alternative nach individueller Abwägung. Hochdosierte orale Anwendung, nicht mit einer kontrazeptiven Depotgabe gleichsetzen. Zusätzlich Warnhinweise zum Meningeomrisiko (Risiko eines meist gutartigen Tumors der Hirnhäute) beachten [LL7, FI4]. |
- Wirkweise: Synthetische Gestagene mit appetitsteigernden Effekten; der genaue Mechanismus ist nicht abschließend geklärt. Eine Gewichtszunahme ist nicht mit einem gesicherten funktionellen Muskelaufbau gleichzusetzen [LL5].
- Indikation: Ausgewählte Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung und belastender Anorexie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung [LL5, LL7].
- Kontraindikationen: Präparatespezifische Gegenanzeigen beachten; keine Anwendung zur Appetitsteigerung in der Schwangerschaft. Bei aktiver Thromboembolie (Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel) oder hohem Thromboembolierisiko in der Regel vermeiden; schwere Leberfunktionsstörungen erfordern besondere Vorsicht [FI2]. Für hochdosiertes Medroxyprogesteronacetat gelten zusätzliche Einschränkungen bei bestehendem oder früherem Meningeom (meist gutartiger Tumor der Hirnhäute); bei onkologischen Indikationen ist eine gesonderte Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich [FI4].
- Nebenwirkungen: Thromboembolien, Flüssigkeitsretention (Zurückhalten von Flüssigkeit im Körper), Ödeme (Wassereinlagerungen im Gewebe) und Störungen des Glukosestoffwechsels; bei Megestrolacetat zusätzlich Nebennierenrindensuppression und Hypogonadismus (verminderte Funktion der Keimdrüsen). Für hochdosiertes Medroxyprogesteronacetat besteht insbesondere nach mehrjähriger Anwendung ein erhöhtes Meningeomrisiko [LL5, FI2, FI4].
Atypische Antipsychotika
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Olanzapin | Appetitsteigerung ist eine Off-Label-Anwendung. Sedierung und Sturzrisiko beachten; eine bereits bestehende antiemetische Olanzapin-Verordnung berücksichtigen [1, LL6, FI3]. |
- Wirkweise: Antagonismus unter anderem an Dopamin- und Serotoninrezeptoren; antiemetische und appetitsteigernde Effekte [FI3].
- Indikation: Tumorassoziierte Appetitlosigkeit bei fortgeschrittener Krebserkrankung, gegebenenfalls mit begleitender Übelkeit; keine Routinebehandlung der allgemeinen Mangelernährung [1, LL6].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit und bekanntes Risiko eines Engwinkelglaukoms (erhöhter Augeninnendruck durch verengten Abfluss). Bei demenzassoziierten Verhaltensstörungen (Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit einem krankhaften Abbau geistiger Fähigkeiten) wegen erhöhter Mortalität und zerebrovaskulärer Risiken (Risiken für die Blutgefäße des Gehirns) nicht empfohlen; bei Parkinson-Erkrankung (Erkrankung des Nervensystems mit Bewegungsstörungen) und ausgeprägter Sturzgefährdung besonders kritisch abwägen [FI3].
- Nebenwirkungen: Somnolenz (ausgeprägte Schläfrigkeit), orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Aufstehen), Obstipation, Hyperglykämie und Fettstoffwechselstörungen; selten malignes neuroleptisches Syndrom (schwere Arzneimittelreaktion mit Fieber und Muskelsteife) [FI3].
Beachte
- Therapieerfolg anhand der vom Patienten wahrgenommenen Appetitbesserung, Nahrungsaufnahme, Belastung und Lebensqualität beurteilen. Das Gewicht allein ist wegen möglicher Ödeme kein ausreichendes Erfolgskriterium [LL5, LL7].
- Bei fehlendem Nutzen oder relevanten Nebenwirkungen den Therapieversuch beenden. Keine routinemäßige Kombination mehrerer Appetitstimulanzien [LL5].
- Eine eigenständige Indikation, etwa für ein Antidepressivum, bleibt gesondert zu behandeln. Mirtazapin, Cannabinoide oder anabole Steroide sind keine allgemein empfohlene Standardtherapie der Mangelernährung [LL3, LL5].
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete diätetische Lebensmittel zur Versorgung mit Energie sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, K, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Mineralstoffe (Calcium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor)
- Spurenelemente (Chrom, Eisen, Fluorid, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA); Omega-6-Fettsäuren: Linolsäure)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungsverzeichnis
- ALA: Alpha-Linolensäure.
- ASCO: American Society of Clinical Oncology; Amerikanische Gesellschaft für Klinische Onkologie.
- BfArM: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.
- DHA: Docosahexaensäure.
- doi: Digital Object Identifier; dauerhafte Kennung einer wissenschaftlichen Veröffentlichung.
- EMA: Europäische Arzneimittel-Agentur.
- EPA: Eicosapentaensäure.
- EPAR: European Public Assessment Report; Europäischer Öffentlicher Beurteilungsbericht.
- ESMO: European Society for Medical Oncology; Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie.
- ESPEN: European Society for Clinical Nutrition and Metabolism; Europäische Gesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel.
- et al.: und andere.
- FI: Fachinformation beziehungsweise ergänzende behördliche Arzneimittelsicherheitsinformation.
- LL: Leitlinie.
- NICE: National Institute for Health and Care Excellence; britisches Institut für Empfehlungen zur Gesundheitsversorgung.
- p.o.: per os; über den Mund.
- PZNL: Palliatieve Zorg Nederland; niederländische Organisation für Palliativversorgung.
Literatur
- Sandhya L, Sreenivasan ND, Goenka L et al.: Randomized Double-Blind Placebo-Controlled Study of Olanzapine for Chemotherapy-Related Anorexia in Patients With Locally Advanced or Metastatic Gastric, Hepatopancreaticobiliary, and Lung Cancer. J Clin Oncol. 2023;41(14):2617-2627. doi:10.1200/jco.22.01997.
- Currow DC, Glare P, Louw S et al.: A randomised, double blind, placebo-controlled trial of megestrol acetate or dexamethasone in treating symptomatic anorexia in people with advanced cancer. Sci Rep. 2021;11:2421. doi:10.1038/s41598-021-82120-8.
Leitlinien
- Wunderle C, Gomes F, Schuetz P et al.: ESPEN practical guideline: Nutritional support for polymorbid medical inpatients. Clin Nutr. 2024;43:674-691. doi:10.1016/j.clnu.2024.01.008 [LL1]
- Muscaritoli M, Arends J, Bachmann P et al.: ESPEN practical guideline: Clinical Nutrition in cancer. Clin Nutr. 2021;40:2898-2913. doi:10.1016/j.clnu.2021.02.005 [LL2]
- Volkert D, Beck AM, Cederholm T et al.: ESPEN practical guideline: Clinical nutrition and hydration in geriatrics. Clin Nutr. 2022;41:958-989. doi:10.1016/j.clnu.2022.01.024 [LL3]
- NICE: Nutrition support for adults: oral nutrition support, enteral tube feeding and parenteral nutrition. Clinical guideline CG32; 2006, zuletzt aktualisiert August 2017. Empfehlungen, insbesondere Abschnitt 1.4 [LL4]
- Arends J, Strasser F, Gonella S et al.: Cancer cachexia in adult patients: ESMO Clinical Practice Guidelines. ESMO Open. 2021;6:100092. doi:10.1016/j.esmoop.2021.100092 [LL5]
- Roeland EJ, Bohlke K, Baracos VE et al.: Cancer Cachexia: ASCO Guideline Rapid Recommendation Update. J Clin Oncol. 2023;41:4178-4179. doi:10.1200/jco.23.01280 [LL6]
- Stichting PZNL: Richtlijn Verminderde eetlust en gewichtsverlies. Modul Medicamenteuze behandeling; 18.06.2026. Leitlinienmodul [LL7]
Fachinformationen und behördliche Arzneimittelsicherheit
- Aspen: Dexamethasone Tablets BP 2.0 mg. Summary of Product Characteristics; Textstand Januar 2026. Produktinformation [FI1]
- Bausch Health Ireland Limited: Megace 160 mg Tablets. Summary of Product Characteristics; im emc aktualisiert am 23.11.2025. Britische Produktinformation; keine Aussage über eine deutsche Zulassung zur Appetitsteigerung. Produktinformation [FI2]
- Europäische Arzneimittel-Agentur: Zyprexa - Produktinformation; zuletzt aktualisiert 27.02.2026. EPAR und Produktinformation [FI3]
- Zulassungsinhaber in Abstimmung mit EMA und BfArM: Medroxyprogesteronacetat: Meningeomrisiko und Maßnahmen zur Minimierung dieses Risikos. Rote-Hand-Brief vom 09.10.2024. Rote-Hand-Brief [FI4]
- Brancaster Pharma Limited: Thiamine hydrochloride 125 mg/ml solution for injection. Summary of Product Characteristics; Textstand 20.02.2026. Produktinformation [FI5]