Totales Fasten (Null-Diät)

Das totale Fasten (auch Null-Diät) ist eine Form des vollständigen Nahrungsverzichts, bei der über einen definierten Zeitraum keinerlei feste Nahrung aufgenommen wird. Die Energiezufuhr beträgt dabei praktisch 0 kcal/Tag. Erlaubt sind in der Regel ausschließlich Wasser sowie kalorienfreie Getränke wie ungesüßter Tee.

Im Gegensatz zu modifizierten Fastenformen (z. B. Saft-, Brühe- oder intermittierendes Fasten) erfolgt beim totalen Fasten keine relevante Zufuhr von Makro- oder Mikronährstoffen (Hauptnährstoffe und Vitalstoffe). Der Organismus ist vollständig auf die körpereigenen Energiereserven angewiesen.

Einzuordnen ist das totale Fasten als komplementärmedizinisch bzw. alternativ geprägtes Fastenkonzept. Es handelt sich nicht um eine leitliniengestützte therapeutische Diät und sie ist nicht Bestandteil evidenzbasierter Ernährungstherapieprogramme.

Entstehung und wissenschaftliche Grundlagen

Historisch wurde Fasten häufig aus religiösen und spirituellen Motiven praktiziert. In modernen Kontexten werden als Motive oft Gewichtsabnahme und eine behauptete „Entgiftung“ angeführt. Der Begriff „Detox“ ist dabei meist unscharf definiert. Für eine spezifische, über die physiologischen Entgiftungs- und Eliminationsfunktionen von Leber und Niere hinausgehende „Entgiftung“ durch Null-Diät gibt es keine belastbare klinische Evidenz. Zur begrifflichen Einordnung und Abgrenzung von Fastenformen wird in der aktuellen Fachliteratur eine standardisierte Terminologie empfohlen [5].

Zielsetzung der Diät

Im Vordergrund stehen überwiegend Lifestyle-Ziele:

  • Rasche Gewichtsabnahme
  • Subjektive „Neuorientierung“
  • Erwartung einer Steigerung von Willenskraft und mentaler Klarheit

Eine therapeutische Indikation mit definierten Zielparametern (z. B. HbA1c (Langzeitblutzuckerwert), Blutdruck, LDL-Cholesterin, Entzündungsmarker (z. B. C-reaktives Protein, CRP)) ist für das totale Fasten nicht leitlinienbasiert etabliert; mögliche kurzfristige Markeränderungen sind zudem häufig nicht nachhaltig und hängen stark vom Refeeding/der Folgeernährung ab.

Grundprinzipien

Totales Fasten beruht auf dem konsequenten und vollständigen Verzicht auf feste Nahrung über einen definierten Zeitraum. Die tägliche Energiezufuhr liegt dabei praktisch bei 0 kcal. Zugelassen sind ausschließlich kalorienfreie Flüssigkeiten, in der Regel Wasser und ungesüßte Kräutertees. Eine Zufuhr von Makro- oder Mikronährstoffen ist nicht vorgesehen.

Das Konzept folgt dem Prinzip einer maximalen Stoffwechselentlastung durch Nahrungsabstinenz. Zur Unterstützung dieses Ansatzes werden häufig begleitende Maßnahmen eingesetzt, insbesondere Darmreinigungen mittels Einläufen oder abführender Salze, die eine vollständige Entleerung des Gastrointestinaltrakts (Magen-Darm-Trakt) bewirken sollen. Diese Maßnahmen sind fester Bestandteil vieler traditioneller Fastenprogramme, auch wenn ihre Notwendigkeit nicht einheitlich definiert ist.

Begleitend wird in den meisten Konzepten zu leichter bis moderater körperlicher Aktivität geraten, etwa Spaziergänge oder sanfte Gymnastik, mit dem Ziel, den Kreislauf zu stabilisieren und das subjektive Wohlbefinden zu fördern. Gleichzeitig wird körperliche Überlastung ausdrücklich vermieden.

Genussmittel wie Alkohol und Tabak sind während des Fastens ausgeschlossen. Der Verzicht auf koffeinhaltige Getränke, insbesondere Kaffee, ist je nach Fastenkonzept vorgesehen und soll vegetative Reaktionen sowie Entzugssymptome begrenzen.

Angestrebte Wirkmechanismen

Fasten führt zu einer Umstellung auf den Hungerstoffwechsel: Nach Entleerung der Glykogenspeicher (Glykogen = Speicherform der Glucose in Leber und Muskulatur) steigt die Fettoxidation an und es kommt zur Ketogenese (Bildung von Ketonkörpern), die nach einigen Tagen zunehmend zur Energieversorgung – auch des Gehirns – beiträgt.

Parallel entsteht zwangsläufig ein Proteinabbau (Muskulatur) mit negativer Stickstoffbilanz, wobei der relative Proteinabbau im Verlauf zwar sinken kann, aber nicht verschwindet.

In Studien zu Wasserfasten wurden u. a. Ketose, Veränderungen von Glucose/Insulin, sowie Hyperurikämie (erhöhter Harnsäurespiegel im Blut) und Elektrolytverschiebungen beschrieben [4, 7].

Zur präzisen wissenschaftlichen Abgrenzung von Fastenformen und Mechanismen wird eine einheitliche Terminologie betont [5].

Zielgruppen und Ausschlusskriterien

Totales Fasten ist – wenn überhaupt – nur für klinisch stabile, gesunde Erwachsene als zeitlich streng begrenzte Maßnahme zu diskutieren und ist keine Standardintervention zur Therapie chronischer Erkrankungen.

Geeignete Zielgruppen

  • Gesunde Erwachsene ohne relevante Vorerkrankungen (nur zeitlich begrenzt)

Eingeschränkt geeignet

  • Personen mit erhöhter Vulnerabilität (z. B. höheres Alter mit geringer Muskelmasse/„Sarkopenierisiko“) oder komplexer Medikation
  • Personen mit Adipositas und gleichzeitig niedriger Muskelmasse/Funktion (Risiko ungünstiger Körperzusammensetzung) [3] 

Durchführung und Ablauf der Diät

Eine klassische Fastenkur wird oft als Sequenz aus Entlastungstagen, Fastenphase, Fastenbrechen und Aufbautagen organisiert.

  • Üblich sind 1-3 Entlastungstage mit schrittweiser Reduktion der Energiezufuhr (leicht verdauliche Kost)
  • Dann folgt die Fastenphase mit ausschließlich kalorienfreien Getränken. Häufig werden 2-3 Liter/Tag Flüssigkeit empfohlen, ergänzt durch Darmreinigungsmaßnahmen.
  • Das Fastenbrechen markiert die erste feste Mahlzeit.
  • Anschließend folgen mehrere Aufbautage mit langsamer Steigerung von Menge und Energiedichte. Aus Sicherheitsgründen ist insbesondere bei längerer Restriktion das strukturierte Wiederessen relevant, da schweres Refeeding (z. B. bei Risikopersonen) klinisch bedeutsame Komplikationen verursachen kann.

Empfohlene Lebensmittel

Im Rahmen des Konzepts werden typischerweise folgende Vorgaben gemacht:

Während der Fastenphase

  • Wasser
  • Ungesüßter Tee (kalorienfrei)

Während Entlastungs- und Aufbautagen

  • Leicht verdauliche Lebensmittel (z. B. Reis, Obst, Gemüse)

Die konkrete Auswahl und Portionsgrößen variieren je nach Kur-Variante.

Nicht empfohlene bzw. einzuschränkende Lebensmittel

Während der Fastenphase

  • Alle festen Lebensmittel (vollständiger Nahrungsverzicht)

Während Entlastungs- und Aufbautagen

  • Fleisch und sehr fettreiche Speisen
  • Hülsenfrüchte und schwer verdauliche Speisen
  • Süßigkeiten/hochverarbeitete Lebensmittel
  • Häufig auch: Alkohol, Tabak, teils Kaffee

Ziel ist eine geringe Verdauungsbelastung in der Vor- und Nachphase.

Praktische Tipps zur Umsetzung im Alltag

Vor Beginn des Fastens sollte der Zeitraum bewusst gewählt werden. Phasen mit hoher beruflicher, körperlicher oder emotionaler Belastung eignen sich nicht. Eine vorherige Reduktion von Terminen und Verpflichtungen erleichtert die Durchführung erheblich. Es ist sinnvoll, soziale Ereignisse mit Essensbezug im Vorfeld zu berücksichtigen oder entsprechend einzuplanen.

Während der Fastenphase sollte regelmäßig über den Tag verteilt getrunken werden, um Dehydratation (Austrocknung) zu vermeiden. Das Trinken größerer Mengen auf einmal ist weniger günstig als eine kontinuierliche Flüssigkeitszufuhr. Kalorienfreie Kräutertees können zur Abwechslung beitragen und helfen, das subjektive Hungergefühl zu reduzieren.

Körperliche Aktivität sollte bewusst niedrigschwellig gehalten werden. Geeignet sind ruhige Spaziergänge oder leichte Bewegungsübungen, während intensive sportliche Belastungen vermieden werden sollten. Auf ausreichende Ruhezeiten und Schlaf ist zu achten.

Tägliche Selbstbeobachtung ist sinnvoll. Veränderungen von Kreislauf, Konzentration, Stimmung oder Leistungsfähigkeit sollten wahrgenommen und ernst genommen werden. Bei anhaltendem Schwindel, starker Schwäche, Verwirrtheit oder Kreislaufproblemen sollte das Fasten unterbrochen werden.

Die Gestaltung der Aufbautage ist entscheidend für die Verträglichkeit. Kleine Portionen, langsames Essen und eine klare Mahlzeitenstruktur unterstützen die Wiederaufnahme der Verdauung. Lebensmittel mit geringer Energiedichte sollten bevorzugt werden, während große Mengen, sehr fettreiche oder stark gewürzte Speisen vermieden werden.

Bei bestehender Vorerkrankung, regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder Unsicherheit hinsichtlich der eigenen Belastbarkeit ist eine ärztliche Rücksprache vor Beginn des Fastens empfehlenswert.

Ernährungsphysiologische Bewertung

Totales Fasten ist per definitionem extrem hypokalorisch bis isokalorisch null und führt zwangsläufig zu einer vollständigen Unterdeckung der Energiezufuhr. Der Energiebedarf des Organismus wird ausschließlich über endogene Substrate gedeckt. Bereits nach kurzer Zeit kommt es zu einer ausgeprägten negativen Energiebilanz.

Besonders relevant ist die fehlende Proteinzufuhr. Der Organismus greift kontinuierlich auf körpereigenes Protein, vor allem aus der Skelettmuskulatur, zurück. Dies führt zu einer negativen Stickstoffbilanz und zu einem messbaren Verlust an fettfreier Masse. Auch bei zunehmender Ketonkörperverwertung im Verlauf des Fastens bleibt der Proteinabbau bestehen, wenn auch in relativ geringerem Ausmaß. Der Erhalt von Muskelmasse ist unter diesen Bedingungen nicht möglich.

Ferner werden essentielle Fettsäuren nicht zugeführt. Dies betrifft insbesondere mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für Zellmembranen, Entzündungsregulation und hormonelle Prozesse von Bedeutung sind. Ebenso fehlt die Zufuhr fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K), deren Resorption an eine Fettzufuhr gebunden ist.

Die Versorgung mit wasserlöslichen Vitaminen und Mineralstoffen ist ebenfalls nicht bedarfsdeckend. In Studien zum Wasserfasten wurden Hinweise auf Dehydratation sowie Elektrolytverschiebungen beschrieben, insbesondere Veränderungen von Natrium, Kalium und Magnesium. Auch ein Anstieg der Harnsäurekonzentration wurde beobachtet, was auf den vermehrten Fettabbau und die Ketonkörperbildung zurückzuführen ist [4].

Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird durch das totale Fasten keine ausgewogene Ernährungsweise vermittelt. Kenntnisse zu Lebensmittelauswahl, Portionsgrößen, Makronährstoffverteilung oder langfristiger Energieanpassung werden nicht aufgebaut. Die Nachhaltigkeit der Gewichtsveränderung hängt daher nahezu vollständig von der Gestaltung der Nachphase und der späteren Folgeernährung ab.

Medizinische Risiken und mögliche Komplikationen

Kurzfristig können unter totalem Fasten vegetative und kreislaufbedingte Beschwerden auftreten. Dazu zählen Schwindel, orthostatische Kreislaufprobleme, Leistungsabfall, Müdigkeit, Kopfschmerzen sowie Schlafstörungen. Gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden) wie Übelkeit werden ebenfalls berichtet. Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr kann zu klinisch relevanter Dehydratation führen.

Metabolisch ist die Umstellung auf Ketose bzw. Ketogenese von zentraler Bedeutung. Der vermehrte Fettabbau führt zur Bildung von Ketonkörpern, was mit einem Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut einhergehen kann. Dadurch steigt das Risiko für Hyperurikämie und Gichtanfälle. In Studien zum Wasserfasten wurden zudem Elektrolytverschiebungen beobachtet, darunter Hyponatriämien (erniedrigter Natriumspiegel im Blut), die insbesondere bei hoher Flüssigkeitszufuhr ohne Elektrolytersatz auftreten können [4, 7].

Bei vulnerablen Personengruppen (Personen mit erhöhter gesundheitlicher Anfälligkeit) oder bei längerer Fastendauer gewinnt das Risiko von Komplikationen beim Wiederessen an Bedeutung. Das sogenannte Refeeding-Spektrum (Komplikationen beim Wiederessen) umfasst metabolische und elektrolytische Entgleisungen, die durch die plötzliche Wiederzufuhr von Energie und Kohlenhydraten ausgelöst werden können [2].

Insgesamt steigt das Risiko medizinischer Komplikationen mit zunehmender Fastendauer sowie mit der individuellen Vulnerabilität. Faktoren wie geringe Ausgangsmuskelmasse, höheres Lebensalter, Multimorbidität oder relevante Organerkrankungen verschlechtern das Nutzen-Risiko-Verhältnis erheblich.

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Absolute Kontraindikationen

  • Anorexia nervosa (Magersucht)
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Kachexie/ausgeprägte Mangelernährung
  • Manifeste Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Fortgeschrittene Leber- oder Niereninsuffizienz (Leber- und Nierenschwäche)

Relative Kontraindikationen (ggf. Monitoringbedarf)

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Kinder und Jugendliche
  • Dekompensierte Hyperthyreose
  • Psychische Erkrankungen mit Instabilität
  • Hohe körperliche/berufliche Belastung
  • Erhöhtes Risiko ungünstiger Körperzusammensetzung [3]

In diesen Konstellationen ist das Risiko-Nutzen-Verhältnis häufig klar ungünstig.

Vorteile

  • Rascher Gewichtsverlust durch fehlende Energieaufnahme (kurzfristig)
  • Konzeptuell einfach (keine Lebensmittelauswahl während der Fastenphase)

Nachteile

  • Hoher Muskelabbau-/„Sarkopenierisiko“-Anteil durch fehlende Proteinzufuhr und negative Stickstoffbilanz [4]
  • Risiko von Elektrolyt- und Flüssigkeitsverschiebungen (bis zu klinisch relevanten Symptomen) [4]
  • Hyperurikämie/Gichtrisiko unter Ketosebedingungen [4, 7]
  • Kein Erlernen einer langfristig ausgewogenen Ernährung; hohes Risiko rascher Gewichtszunahme nach Rückkehr zu alten Mustern
  • Refeeding-bezogene Risiken bei vulnerablen Personen [2]

Die Nachteile betreffen sowohl Sicherheit als auch Nachhaltigkeit.

Wissenschaftliche Einordnung

Die Studienlage zu Wasser-/Null-Fasten besteht überwiegend aus kleinen Studien, Beobachtungsdaten und heterogenen Protokollen. Eine standardisierte Terminologie wird deshalb aktuell ausdrücklich eingefordert [5].

Physiologische Mechanismen (Ketose, Substratwechsel) sind plausibel, die behauptete „Entgiftung“ als spezifischer Therapieeffekt ist jedoch nicht belastbar. Leitlinien zu Adipositasmanagement betonen in der Regel strukturierte, ernährungsmedizinisch begleitete Kalorienreduktion und den Erhalt von Muskelmasse/Proteinversorgung, nicht eine Null-Diät [1, 3].

Für die Sicherheitsaspekte beim Wiederaufbau der Ernährung liegen Konsens-Empfehlungen zur Refeeding-Problematik vor, was unterstreicht, dass längere Restriktion klinisch relevante Risiken bergen kann [2].

Fazit

Totales Fasten (Null-Diät) ist eine extreme Form der Kalorienrestriktion mit vorhersehbarer Ketose und gleichzeitigem Muskelabbau. Die zentral beworbene „Entgiftung“ ist in dieser Form nicht evidenzbasiert, während relevante Risiken (Elektrolytverschiebungen, Hyperurikämie, Refeeding-Risiken bei vulnerablen Personen) gut begründbar und teilweise beschrieben sind.

Für eine nachhaltige Gewichtsreduktion ist totales Fasten ungeeignet, weil es keine langfristig tragfähige Ernährungsstrategie vermittelt und die Nachphase entscheidend bleibt.

Schlussendlich überwiegen bei Null-Diät für die meisten Personen die Nachteile, weshalb sie als Entscheidungshilfe klar kritisch zu bewerten ist. Wenn überhaupt, dann nur kurz, selektiv und mit professioneller Risikoabwägung.

Literatur

  1. Bischoff SC, Ockenga J, Eshraghian A et al.: Practical guideline on obesity care in patients with gastrointestinal and liver diseases – Joint ESPEN/UEG guideline. Clin Nutr. 2023;42(6):987-1024. doi: 10.1016/j.clnu.2023.03.021.
  2. da Silva JSV, Seres DS, Sabino K et al.: ASPEN Consensus Recommendations for Refeeding Syndrome. Nutr Clin Pract. 2020;35(2):178-195. doi: 10.1002/ncp.10474.
  3. Donini LM, Busetto L, Bischoff SC et al.: Definition and diagnostic criteria for sarcopenic obesity: ESPEN and EASO consensus statement. Clin Nutr. 2022;41(4):990-1000. doi: 10.1016/j.clnu.2021.11.014.
  4. Ogłodek E, Pilis W: Is Water-Only Fasting Safe? Glob Adv Health Med. 2021;10:21649561211031178. doi: 10.1177/21649561211031178.
  5. Koppold DA, Breinlinger C, Hanslian E et al.: International consensus on fasting terminology. Cell Metab. 2024;36(8):1779-1794.e4. doi: 10.1016/j.cmet.2024.06.013.
  6. Zeiler E, Gabriel S, Ncube M et al.: Prolonged Water-Only Fasting Followed by a Whole-Plant-Food Diet Is a Potential Long-Term Management Strategy for Hypertension and Obesity. Nutrients. 2024;16(22):3959. doi: 10.3390/nu16223959.
  7. Stec K, Pilis K, Pilis W et al.: Effects of Fasting on the Physiological and Psychological Responses in Middle-Aged Men. Nutrients. 2023;15(15):3444. doi: 10.3390/nu15153444.
  8. Wang Y, Wu R: The Effect of Fasting on Human Metabolism and Psychological Health. Dis Markers. 2022;2022:5653739. doi: 10.1155/2022/5653739.