Markert-Diät

Die Markert-Diät ist ein von dem Frankfurter Anästhesisten Dr. Dieter Markert entwickeltes, kommerziell geprägtes Diätkonzept, das ursprünglich als zweiwöchige, stark hypokalorische Trinkfastenkur („Turbo-Programm“) mit proteinbasiertem Mahlzeitenersatz beworben wurde und in einer späteren Version als vierwöchiges, phasenbasiertes Programm mit weiterhin hohem Anteil an Proteindrinks, jedoch höherer Energiezufuhr (ca. 1.000 kcal/Tag) fortgeführt wird.

Kennzeichnend ist die zentrale Rolle eines spezifischen Proteinshakes (vermarktet als Almased®), kombiniert mit sehr hoher Flüssigkeitszufuhr und klarer Gemüsebrühe.

Einzuordnen ist die Markert-Diät primär als Lifestyle- bzw. kommerzielles Mahlzeitenersatz- und sehr kalorienarmes Diätkonzept.

Entstehung und wissenschaftliche Grundlagen

Die Markert-Diät wurde Ende der 1990er-Jahre mit dem Anspruch popularisiert, einen schnellen Fettverlust ohne Jo-Jo-Effekt zu ermöglichen. Inhaltlich ist sie eng an die Entwicklung industriell hergestellter Mahlzeitenersatzprodukte gekoppelt, die als Formula-Diäten seit Jahrzehnten bekannt sind [1].

Als Grundlage werden eine sehr niedrige Energiezufuhr, eine hohe Proteinzufuhr über Shakes, eine hohe Flüssigkeitsaufnahme sowie begleitende Bewegung herangezogen. Ergänzend werden hormonelle Erklärmodelle (Cortisol, Hungerzentrum, Schilddrüsenhormone) postuliert. Diese Markert-spezifischen Annahmen sind jedoch nicht durch ein eigenständiges, belastbares Wirkmodell belegt und stehen teilweise im Widerspruch zu der aktuellen Evidenz zu physiologischen Anpassungen an Gewichtsverlust, insbesondere hinsichtlich Ruheenergieumsatz, Körperzusammensetzung und Schilddrüsenhormonen [2, 6].

Zielsetzung der Diät

Ziel des Konzepts ist laut Darstellung eine rasche Gewichtsreduktion, explizit verbunden mit dem Versprechen, pro Woche mehrere Kilogramm, explizit Körperfett, zu verlieren. Die neuere Variante verspricht hohe wöchentliche Abnahmen (z. B. 2-4 kg/Woche).

Medizinisch-therapeutische Zielparameter (z. B. HbA1c (Langzeitblutzuckerwert), Blutdruck, LDL-Cholesterin, Taillenumfang, Leberfett, Lebensqualität, Medikamentenbedarf) werden im Konzept nicht primär leitlinienlogisch abgebildet, sondern die Zielsetzung ist überwiegend gewichts- und tempozentriert.

Bei sehr rascher Gewichtsabnahme ist zudem ein relevanter Anteil kurzfristiger Veränderungen (Glykogen-/Wasserverlust, Darminhalt) typisch. Ein exklusiver Fettverlust ist in den ersten Tagen nicht plausibel. Das ist für die Erwartungssteuerung essentiell, weil sonst „Fettversprechen“ und tatsächlicher Verlauf auseinanderfallen [3].

Grundprinzipien

In der ursprünglichen Variante steht eine zweiwöchige, sehr niedrigkalorische Trinkphase (≈ 400 kcal/Tag) im Mittelpunkt, eingeleitet durch eine Darmentleerung (Glaubersalz) und fortgeführt durch dreimal tägliche Proteindrinks, klare Gemüsebrühe (inkl. kleiner Mengen Pflanzenöl) sowie eine sehr hohe Flüssigkeitszufuhr (≥ 3-3,5 l/Tag). Begleitend wird moderates Ausdauer- und Gymnastiktraining empfohlen.

Die „neue“ Markert-Diät ist auf vier Wochen angelegt (≈ 1.000 kcal/Tag) und in drei Phasen gegliedert:

  • Startphase (3-5 Tage) mit drei Shakes/Tag plus Gemüsebrühe und Rohkost
  • Abnehmphase mit zwei Shakes/Tag plus einer Mahlzeit nach Markert-Empfehlungen
  • Erhaltungsphase mit einem Shake/Tag plus Mahlzeiten nach Empfehlungen

Angestrebte Wirkmechanismen

Postuliert wird, dass der Proteindrink den Magen-Darm-Trakt „ruhigstellt“ und das Hungerzentrum „ausschaltet“, wodurch Cortisolspitzen verhindert und Hungerattacken vermieden würden. Für diese Kausalkette besteht keine klinische Evidenz. Protein kann zwar bei manchen Personen die Sättigung verbessern, dies ist jedoch nicht als Abschaltung zentraler Hungermechanismen zu interpretieren [7].

Weiter wird behauptet, die Schilddrüsenhormone T3/T4 würden gesteigert und der Grundumsatz während und nach der Diät erhöht, wodurch der Jo-Jo-Effekt verhindert werde. Die verfügbare Evidenz zeigt jedoch eher eine Abnahme von T3/TSH im Rahmen von Gewichtsverlustinterventionen; eine verlässliche, diätinduzierte T3-Steigerung ist nicht belegt [6].

Bei sehr niedriger Energiezufuhr kommt es regelmäßig zu einem kombinierten Verlust von Fettmasse und fettfreier Masse. Metaanalysen zeigen, dass etwa ein Viertel des Gewichtsverlustes auf Muskelmasse entfällt [3]. Selbst proteinangereicherte, sehr kalorienarme Diäten können den Verlust fettfreier Masse und die Abnahme des Ruheenergieumsatzes nicht zuverlässig verhindern [2].

Zielgruppen und Ausschlusskriterien

Geeignete Zielgruppen

  • Erwachsene mit Adipositas/Übergewicht, bei denen keine Kontraindikationen (Gegenanzeigen) vorliegen

Eingeschränkte Eignung

  • Personen mit erhöhter Vulnerabilität für Muskelverlust (z. B. ältere Erwachsene, geringe Ausgangsmuskelmasse)
  • Personen mit hoher körperlicher Belastung im Alltag
  • Personen mit erhöhter Synkopen-/Schwindelneigung

Hier ist das Risiko für Funktionsverlust durch Abnahme der fettfreien Masse relevant [2, 3].

Indikationsbezogene Eignung

  • Als Bestandteil strukturierter Programme kann Mahlzeitenersatz bei Adipositas und teils auch bei metabolischen Komplikationen genutzt werden.

Die Markert-spezifischen Zusatzbehauptungen sind dafür jedoch nicht erforderlich und nicht belegt [1].

Durchführung und Ablauf der Diät

Vor Beginn ist eine klare Zieldefinition erforderlich, da die Nachhaltigkeit wesentlich von der Übergangsphase abhängt. Häufige Fehler sind der Start in Phasen hoher Belastung sowie die Unterschätzung von Flüssigkeits- und Elektrolytaspekten.

Eine strukturierte Rückführung zu alltagsfähigen Mahlzeiten (ausreichende Proteinzufuhr, Ballaststoffe, Mikronährstoffdichte) ist entscheidend, da ohne diese ein rascher Rückfall wahrscheinlich ist [1, 5]. Eine ärztliche oder ernährungstherapeutische Begleitung ist insbesondere bei Begleiterkrankungen oder medikamentöser Therapie angezeigt [1].

Empfohlene Lebensmittel

  • Empfohlene Lebensmittelgruppen: Proteindrink, Gemüse für klare Brühe, Wasser, ungesüßter Tee
  • Typische Beispiele: Shake auf Basis von Soja-/Milchprotein; Gemüse wie Karotten, Paprika, Tomaten, Brokkoli, Lauch, Zwiebeln, Kartoffeln (für Brühe); geringe Mengen Pflanzenöl in der Brühe.
  • Besondere Vorgaben: Sehr hohe Trinkmenge (oft ≥ 3-3,5 l/Tag), mehrfach tägliche Shake-Einnahme, in der neueren Variante zusätzlich Rohkost und später ausgewählte Mahlzeiten nach Empfehlungen.

Nicht empfohlene bzw. einzuschränkende Lebensmittel

Aus Sicht des Konzepts werden vor allem energiedichte, zuckerreiche und stark raffinierte Kohlenhydratquellen eingeschränkt, in Teilen auch bestimmte Obstsorten.

  • Ausgeschlossene Lebensmittel:
    • In der ursprünglichen Variante praktisch alle festen Lebensmittel außerhalb der Brühe-Komponenten.
    • In der neueren Variante je nach Phase zahlreiche Speisen, die nicht in die Vorgaben passen.
  • Eingeschränkt erlaubte Lebensmittel:
    • In der neueren Variante u. a. Obst mit hoher Energiedichte (z. B. Bananen, Rosinen, Datteln) sowie „einfache Kohlenhydrate“ wie Weißmehlprodukte, Zucker, polierter Reis (oft als ≤ 10 % dargestellt).

Praktische Tipps zur Umsetzung im Alltag

Für eine alltagstaugliche Umsetzung ist eine konkrete Planung der kritischen Situationen entscheidend: Für Arbeitstage sind feste Trink- und Shake-Zeiten sowie eine praktikable Zubereitung (Shaker, Portionierung, Wasserzugang) sinnvoll, um ungeplante Abweichungen zu reduzieren. Für soziale Anlässe hilft eine Vorab-Entscheidung, ob die Phase verschoben oder ob eine definierte Alternative (z. B. klare Brühe/ungezuckerter Tee) eingeplant wird, damit nicht improvisiert werden muss.

Beim Einkauf ist es hilfreich, die erlaubten Gemüsekomponenten für die Brühe in ausreichender Menge vorzuhalten und die Zubereitung zu standardisieren (z. B. Brühe auf Vorrat kochen, portionsweise einfrieren), weil sonst der Alltag schnell an der Logistik scheitert.

Für Bewegung ist eine niedrige Einstiegsschwelle wichtig (z. B. moderates Gehen/Radfahren), da sehr niedrige Energiezufuhr Leistungsfähigkeit reduzieren kann. Trainingseinheiten sollten planbar, kurz und regelmäßig sein statt selten und maximal [2, 3].

Für den Übergang in die normale Ernährung ist eine feste Ankermahlzeit (proteinreich, ballaststoffreich, mikronährstoffdicht) pro Tag als Startpunkt sinnvoll, bevor weitere Mahlzeiten ergänzt werden.

Ernährungsphysiologische Bewertung

Die ursprüngliche Markert-Diät stellt eine Extremform sehr niedriger Energiezufuhr dar. Trotz proteinbasierter Produkte bleibt die Ernährung einseitig, mit potentiell kritischer Versorgung an Ballaststoffen, essentiellen Fettsäuren und verschiedenen Mikronährstoffen.

Der Verlust fettfreier Masse ist auch unter proteinangereicherten Bedingungen relevant und betrifft insbesondere ältere Personen oder Menschen mit geringer Ausgangsmuskelmasse [2, 3]. Die neuere Variante versucht zwar, eine Mischkost zu integrieren, bleibt jedoch stark produktzentriert.

Langfristig ist die Ausgewogenheit problematisch, weil die Diät nicht primär eine lebensmittelbasierte, flexible Ernährungsqualität trainiert, sondern eine Produktlogik. Die neuere Variante versucht zwar, eine Mischkoststruktur zu ergänzen, bleibt aber weiterhin stark auf Mahlzeitenersatz fokussiert und ist damit nur dann sinnvoll, wenn sie in eine nachhaltige Ernährungsumstellung überführt wird [1].

Medizinische Risiken und mögliche Komplikationen

Die sehr niedrige Energiezufuhr kann kurzfristig zu Schwindel, Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen, Kältegefühl, Leistungsminderung und gastrointestinalen Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden) führen.

Bei Kombination aus hoher Flüssigkeitszufuhr und stark reduzierter Nahrungsaufnahme sind auch Elektrolytprobleme (Ungleichgewicht von Mineralien) insbesondere bei vorbestehender Medikation (Diuretika (entwässernde Medikamente), Antihypertensiva (Medikamente gegen Bluthochdruck)) klinisch relevant. Bei Diabetesmedikation ist das Hypoglykämierisiko (Risiko für Unterzuckerungen) ein zentraler Sicherheitsaspekt, wenn die Energie- und Kohlenhydratzufuhr abrupt sinkt [1].

Ein weiterer relevanter Punkt ist der Verlust an fettfreier Masse und die Senkung des Ruheenergieumsatzes, die häufig auftreten und die funktionelle Leistungsfähigkeit (v. a. bei Vulnerabilität (erhöhte körperliche Verletzlichkeit), Sarkopenierisiko (erhöhtes Risiko für Muskelabbau)) beeinträchtigen können [2, 3].

Die Markert-spezifische Behauptung einer T3-Steigerung ist nicht nur unbelegt, sondern steht im Spannungsfeld zur Evidenz, dass Gewichtsverlustinterventionen oft mit Abnahmen von FT3/TSH einhergehen. Daraus ergibt sich eher die Notwendigkeit, Schilddrüsenwerte nicht „als Turbo-Mechanismus“ zu interpretieren, sondern im klinischen Kontext korrekt einzuordnen [6].

Schließlich ist die langfristige Gewichtsstabilisierung der Kernpunkt: Wiederholte starke Gewichtsschwankungen („Weight Cycling“) sind in systematischen Auswertungen mit ungünstigen Herz-Kreislauf-Gesundheitsfolgen assoziiert [5].

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Absolute Kontraindikationen

  • Kinder und Jugendliche
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Essstörungen bzw. akute schwere psychiatrische Erkrankungen

Relative Kontraindikationen (ggf. mit Monitoringbedarf)

  • Diabetes mellitus (insbesondere bei Insulin oder Sulfonylharnstoffen wegen Hypoglykämierisiko) [1]
  • Chronische Nieren- oder Lebererkrankungen.
  • Klinisch relevante Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Synkopenneigung (Neigung zu Ohnmachtsanfällen), ausgeprägte orthostatische Beschwerden
  • Höheres Lebensalter, Gebrechlichkeit, geringe Muskelmasse bzw. erhöhtes Risiko für Funktionsverlust (wegen Abnahme der fettfreien Masse) [2, 3]
  • Hohe berufliche/körperliche Belastung oder Sport auf Leistungsniveau (Mismatch aus Energiezufuhr und Belastung)

Vorteile

  • Kurzfristige Gewichtsabnahme: klarer Rahmen, geringe Entscheidungslast im Alltag (durch Standardisierung über Shakes)
  • Kurzfristige Nutzen: schneller „Start“-Effekt, teils Motivation durch frühe Gewichtsveränderungen

Nachteile

Die Diät ist in der ursprünglichen Form extrem restriktiv (≈ 400 kcal/Tag) und stark produktzentriert, wodurch Nebenwirkungen, mangelnde Alltagstauglichkeit und ein fehlender Lerntransfer zu normaler Ernährung wahrscheinlich werden. [1]

  • Sehr geringe Energiezufuhr
  • Soziale Einschränkungen
  • Einseitigkeit: begrenzte Lebensmittelvielfalt, potentiell kritische Ballaststoff- und Mikronährstoffsituation, Abhängigkeit vom Shake

Damit ist die Markert-Diät als dauerhafte Lösung konzeptionell schwach, weil sie die entscheidende Phase nach der Crash-Intervention nicht evidenzlogisch absichert [1, 5].

Wissenschaftliche Einordnung

Die wissenschaftliche Einordnung fällt zweigeteilt aus: Mahlzeitenersatz-Ansätze sind als Instrument in der Adipositastherapie grundsätzlich beschrieben und werden in klinischen Übersichten und Leitlinienkontexten diskutiert, allerdings unter Bedingungen wie Produktstandards, zeitlicher Begrenzung, professioneller Betreuung und klarer Strategie zur Gewichtsstabilisierung nach der Diät [1].

Die Markert-spezifischen Behauptungen (Hungerzentrum „aus“, Cortisol-Logik, T3-Steigerung, Verhinderung des Jo-Jo-Effekts durch dauerhaft erhöhten Grundumsatz) sind hingegen nicht durch hochwertige klinische Evidenz gedeckt und stehen teilweise im Widerspruch zu dem, was kontrollierte Studien und Metaanalysen zeigen [2, 6].

Fazit

Kurzfristig kann die Markert-Diät Gewicht reduzieren, weil sie ein Energiedefizit erzwingt. Medizinisch problematisch sind jedoch die nicht belegten, teils irreführenden Wirkversprechen (insbesondere zu Schilddrüsenhormonen/Grundumsatz und „Jo-Jo-Vermeidung“), der erwartbare Anteil an Verlust von fettfreier Masse und die Abnahme des Ruheenergieumsatzes sowie das hohe Risiko, nach der Crash-Phase ohne Strategie zur Gewichtsstabilisierung nach der Diät in Gewichtsschwankungen zu geraten [2, 3, 5, 6].

Für eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist die Markert-Diät daher nicht empfehlenswert. Wenn ein Mahlzeitenersatz-Ansatz erwogen wird, sollte dies nicht als „Turbo-Programm“ mit hormonellen Heilsversprechen erfolgen, sondern – falls überhaupt – als zeitlich begrenzte, qualitativ definierte Intervention innerhalb eines strukturierten, professionell begleiteten Gewichtsmanagements mit klarer Übergangs- und Erhaltungsphase [1].

Literatur

  1. Edwards-Hampton S et al.: The latest evidence and clinical guidelines for use of meal replacements in very-low-calorie diets or low-calorie diets for the treatment of obesity. Diabetes Obes Metab. 2024 Sep:26 Suppl 4:28-38. doi: 10.1111/dom.15819.
  2. Magkos F, Hjorth MF, Asping S et al.: A protein-supplemented very-low-calorie diet does not mitigate reductions in lean mass and resting metabolic rate in subjects with overweight or obesity: A randomized controlled trial. Clin Nutr. 2021 Dec;40(12):5726-5733. doi: 10.1016/j.clnu.2021.10.006.
  3. Anyiam O et al.: A Systematic Review and Meta-Analysis of the Effect of Caloric Restriction on Skeletal Muscle Mass in Individuals with, and without, Type 2 Diabetes. Nutrients. 2024 Sep 30;16(19):3328. doi: 10.3390/nu16193328.
  4. Kim KK et al.: Evaluation and Treatment of Obesity and Its Comorbidities: 2022 Update of Clinical Practice Guidelines for Obesity by the Korean Society for the Study of Obesity. J Obes Metab Syndr. 2023. doi: 10.7570/jomes23016.
  5. Massey RJ, Siddiqui MK, Pearson E, Dawed AY: Weight variability and cardiovascular outcomes: a systematic review and meta-analysis. Ann Med Surg (Lond). 2025 May 26;87(7):4484-4497. doi: 10.1097/MS9.0000000000003428
  6. Nayak SS, Hashemi SM, Patel M et al.: The impact of weight loss interventions on thyroid function: a systematic review and meta-analysis. Ann Med Surg (Lond). 2025;87(7):4484-4497. doi: 10.1097/MS9.0000000000003428.
  7. de Carvalho KMB, Pizato N, Botelho PB, Dutra ES, Gonçalves VSS: Dietary protein and appetite sensations in individuals with overweight and obesity: a systematic review. Eur J Nutr . 2020 Sep;59(6):2317-2332. doi: 10.1007/s00394-020-02321-1.