Oligomenorrhoe – Medikamentöse Therapie
Therapieziel
Ursachengerechte Behandlung der Oligomenorrhoe, Schutz des Endometriums bei chronischer Anovulation (Ausbleiben des Eisprungs), Behandlung eines gegebenenfalls bestehenden Östrogenmangels (Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen) und, bei Kinderwunsch, Wiederherstellung der Ovulation (Eisprung). Eine medikamentös ausgelöste Entzugsblutung (Blutung nach einer Hormonpause) belegt keine Ovulation.
Therapieempfehlungen
- Vor der Therapie: Schwangerschaft ausschließen; Zyklusmuster, Gewicht und Energieverfügbarkeit, Medikamente, Hyperandrogenismus (erhöhte Wirkung männlicher Geschlechtshormone) und Kinderwunsch erfassen. Je nach Befund PCOS (polyzystisches Ovarsyndrom mit hormonellen und oft stoffwechselbedingten Veränderungen), Hyperprolaktinämie (erhöhter Prolaktinspiegel), Schilddrüsenfunktionsstörung (Störung der Schilddrüsenfunktion), funktionelle hypothalamische Störung (Zyklusstörung durch veränderte hormonelle Steuerung im Gehirn), primäre Ovarialinsuffizienz (vorzeitige Einschränkung der Eierstockfunktion) und nichtklassisches adrenogenitales Syndrom (milde angeborene Störung der Nebennierenhormonbildung) abklären. Bei rascher Virilisierung (Vermännlichungszeichen) oder ausgeprägter Androgenerhöhung einen androgenproduzierenden Tumor (Geschwulst, die männliche Geschlechtshormone bildet) ausschließen. Abnorme uterine Blutungen (ungewöhnliche Blutungen aus der Gebärmutter) und ein auffälliges Endometrium gesondert abklären [LL1].
- Ohne Kinderwunsch bei PCOS: Bei Wunsch nach Kontrazeption und ohne Gegenanzeigen bevorzugt ein kombiniertes orales Kontrazeptivum zur Blutungssteuerung und Behandlung des Hyperandrogenismus; Präparat nach thromboembolischem und kardiometabolischem Risiko wählen. Cyproteronacetat-haltige Kombinationen sind keine erste Wahl. Wenn Östrogene nicht infrage kommen, eine Gestagenoption zur Kontrazeption und/oder endometrialen Protektion wählen. Zyklisches Dydrogesteron erzeugt eine Entzugsblutung, bietet aber keine Kontrazeption [LL1, LL2].
- PCOS mit metabolischer Indikation: Metformin kann insbesondere bei erhöhtem metabolischem Risiko eingesetzt werden und auch die Zyklusregelmäßigkeit verbessern; für die Zyklussteuerung ist es kombinierten oralen Kontrazeptiva im Allgemeinen unterlegen. Die Behandlung des PCOS ist für Metformin Off-Label-Use [LL1, LL2].
- Hyperprolaktinämie: Ursache behandeln und bei behandlungsbedürftigem Prolaktinom (prolaktinbildende Geschwulst der Hirnanhangsdrüse) oder idiopathischer Hyperprolaktinämie bevorzugt Cabergolin einsetzen. Bei medikamentös ausgelöster Hyperprolaktinämie die auslösende Medikation nur in Abstimmung mit den behandelnden Fachgebieten ändern [LL3].
- Hypoöstrogenismus (verminderte Östrogenwirkung): Bei bestätigter primärer Ovarialinsuffizienz physiologische Estradiolsubstitution mit ausreichender Gestagenkomponente bei erhaltenem Uterus in der Regel bis zum üblichen Menopausenalter. Bei funktioneller hypothalamischer Oligo-/Amenorrhoe (seltene oder ausbleibende Monatsblutungen) zuerst Energiedefizit, übermäßiges Training und psychosoziale Belastungen behandeln; eine Pille allein zur Wiederherstellung des spontanen Zyklus oder der Knochengesundheit ist nicht angezeigt. Bei anhaltender Störung trotz Basistherapie kann transdermales Estradiol mit zyklischem Gestagen erwogen werden [LL4, LL5].
- Kinderwunsch bei PCOS: Nach Fertilitätsabklärung Letrozol zur Ovulationsinduktion (medikamentöses Auslösen des Eisprungs) als erste pharmakologische Wahl, Clomifen und/oder niedrig dosierte Gonadotropine als weitere Optionen. Stimulierte Zyklen sonographisch überwachen. Eine IVF/ICSI ist bei zusätzlichem Fertilitätsfaktor oder nach Versagen der Ovulationsinduktion zu prüfen; bei PCOS wird wegen des Überstimulationsrisikos ein GnRH-Antagonistenprotokoll bevorzugt [LL1, LL2, LL6].
Wirkstoffe nach Wirkstoffgruppen
Kombinierte hormonale Kontrazeptiva
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ethinylestradiol/Levonorgestrel | Bei geeigneter Patientin eine Option mit vergleichsweise günstigem venösem Thromboserisiko; Wirkung auf androgenbedingte Beschwerden individuell beurteilen. |
| Ethinylestradiol/Dienogest oder Ethinylestradiol/Drospirenon | Antiandrogene Gestagenwirkung; thromboembolisches Risiko und bei Drospirenon relevante Arzneimittelinteraktionen berücksichtigen. |
| Ethinylestradiol/Cyproteronacetat | Bei PCOS nicht erste Wahl; nur bei passender zugelassener Indikation und nach individueller Risikoabwägung. |
- Wirkweise: Hemmung der Gonadotropinsekretion und Ovulation; der Gestagenanteil schützt das Endometrium, die Östrogenkomponente stabilisiert das Blutungsmuster.
- Indikationen: Kontrazeptionswunsch, Zyklusstörung (Störung der Monatsblutung) und gegebenenfalls Hyperandrogenismus bei PCOS ohne Gegenanzeigen [LL1].
- Kontraindikationen: Insbesondere aktuelle oder vorausgegangene venöse Thromboembolie (Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel) beziehungsweise relevante Thrombophilie (erhöhte Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln), Migräne mit Aura (Migräne mit vorübergehenden neurologischen Vorzeichen), schwerer oder unkontrollierter Hypertonus (Bluthochdruck), Rauchen ab 35 Jahren je nach Intensität, bestimmte Lebererkrankungen und hormonabhängige Malignome (bösartige Tumoren); produktspezifische Fachinformation und individuelle Eignungskriterien beachten [LL7].
- Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Übelkeit, Mastodynie (Brustschmerzen), Kopfschmerzen; selten venöse oder arterielle thromboembolische Ereignisse.
Gestagene zur Entzugsblutung und endometrialen Protektion
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Dydrogesteron | Zugelassen zur Behandlung von Zyklusunregelmäßigkeiten bei Progesteronmangelzuständen (Mangel an Gelbkörperhormon); keine Kontrazeption. Bei zusätzlicher Estradiolsubstitution üblicherweise 10 mg täglich während der letzten 12 bis 14 Tage eines 28-Tage-Zyklus, gegebenenfalls 20 mg [FI1]. |
| Levonorgestrel, intrauterines System 52 mg | Kontrazeption und lokale Endometriumwirkung; häufig zunächst unregelmäßige Blutungen, später Oligo-/Amenorrhoe. Keine regelmäßige Entzugsblutung als Therapieziel. |
- Wirkweise: Gestagene transformieren beziehungsweise supprimieren das Endometrium; nach zyklischer Gabe kann eine Entzugsblutung auftreten.
- Indikationen: Endometrialschutz bei chronischer Anovulation; Dydrogesteron bei geeigneter Zyklusstörung, Levonorgestrel-System zusätzlich bei Kontrazeptionswunsch [LL1, FI1].
- Kontraindikationen: Schwangerschaft, ungeklärte genitale Blutung oder progestagenabhängige Malignome; für intrauterine Systeme zusätzlich aktuelle Genitalinfektion (Infektion der Geschlechtsorgane) und relevante uterine Anomalien gemäß Fachinformation.
- Nebenwirkungen: Blutungsänderungen, Mastodynie, Kopfschmerzen und Stimmungssymptome; beim intrauterinen System außerdem Einlagekomplikationen und funktionelle Ovarialzysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Eierstock).
Biguanide bei PCOS
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Metformin | PCOS: Off-Label-Use. eGFR 45 bis 59 ml/min/1,73 m²: höchstens 2.000 mg/Tag; eGFR 30 bis 44: höchstens 1.000 mg/Tag; eGFR < 30: kontraindiziert. Nierenfunktion und bei Langzeitbehandlung Vitamin B12 beachten [LL1, FI2]. |
- Wirkweise: Vermindert die hepatische Glukoneogenese und verbessert die Insulinempfindlichkeit.
- Indikationen: PCOS mit metabolischem Risiko; mögliche zusätzliche Wirkung auf Zyklusregelmäßigkeit und Ovulation, jedoch kein Ersatz für eine gezielte Ovulationsinduktion, wenn diese angezeigt ist [LL1, LL2].
- Kontraindikationen: eGFR < 30 ml/min/1,73 m², akute metabolische Azidose (akute Übersäuerung des Blutes durch eine Stoffwechselstörung) und Zustände mit akuter Nierenfunktionsverschlechterung oder Gewebshypoxie (Sauerstoffmangel im Gewebe); bei Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) vorübergehend pausieren [FI2].
- Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden, Vitamin-B12-Mangel; Laktatazidose (Übersäuerung des Blutes durch Milchsäure) sehr selten, vor allem bei relevanten Risikofaktoren.
Dopaminagonisten bei Hyperprolaktinämie
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Cabergolin | Bevorzugte medikamentöse Option; Prolaktinkontrolle und bei Prolaktinom verlaufsabhängige Bildgebung. Bei Schwangerschaftseintritt individuelle endokrinologische Festlegung [LL3, FI3]. |
| Bromocriptin | Alternative bei Unverträglichkeit oder besonderer Konstellation; Fachinformation beachten. |
- Wirkweise: Stimulation dopaminerger D2-Rezeptoren und Hemmung der Prolaktinfreisetzung.
- Indikationen: Behandlungsbedürftige Hyperprolaktinämie oder Prolaktinom mit Oligomenorrhoe, Anovulation und/oder Kinderwunsch [LL3].
- Kontraindikationen: Unter anderem relevante fibrotische Erkrankungen (Erkrankungen mit krankhafter Bindegewebsvermehrung) oder Herzklappenerkrankungen (Erkrankungen der Herzklappen) für Cabergolin sowie produktspezifische Gegenanzeigen; bei psychiatrischer Komorbidität besondere Vorsicht.
- Nebenwirkungen: Übelkeit, orthostatische Beschwerden, Kopfschmerz und Schwindel; selten Impulskontrollstörungen (Schwierigkeiten, Handlungsimpulse zu beherrschen) oder bei längerer beziehungsweise höher dosierter Ergotamin-Dopaminagonisten-Therapie fibrotische Klappenveränderungen.
Estradiolsubstitution bei bestätigtem Hypoöstrogenismus
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| 17β-Estradiol transdermal | Bei erhaltenem Uterus mit ausreichend dosiertem zyklischem Gestagen kombinieren; bei primärer Ovarialinsuffizienz ist Hormonersatz keine verlässliche Kontrazeption [LL4, LL5]. |
| 17β-Estradiol oral | Alternative bei geeigneter Risikokonstellation; Gestagenkomponente bei erhaltenem Uterus erforderlich [LL4]. |
- Wirkweise: Ersatz des fehlenden Estradiols; zyklisches Gestagen schützt bei erhaltenem Uterus vor unopponierter Östrogenwirkung.
- Indikationen: Gesicherte primäre Ovarialinsuffizienz; bei funktioneller hypothalamischer Störung erst nach adäquater nichtmedikamentöser Behandlung und individueller Prüfung [LL4, LL5].
- Kontraindikationen: Unter anderem ungeklärte Blutung, östrogenabhängige Malignome, aktive venöse Thromboembolie und aktive schwere Lebererkrankung; Risiko nach Präparat und Applikationsweg prüfen.
- Nebenwirkungen: Brustspannen, Kopfschmerz, Übelkeit und Blutungsstörungen; systemische Risiken hängen von Dosis, Applikationsweg und Risikoprofil ab.
Ovulationsinduktion bei PCOS und Kinderwunsch
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Letrozol, Aromatasehemmer | Erste Wahl bei anovulatorischer PCOS-Infertilität (Unfruchtbarkeit) ohne weitere Faktoren; Off-Label-Use in Deutschland. Schwangerschaft vor jedem Zyklus ausschließen [LL1, LL2]. |
| Clomifencitrat, selektiver Östrogenrezeptormodulator | Weitere Option; Ultraschallkontrolle wegen multifollikulärer Entwicklung und Mehrlingsrisiko [LL1, FI4]. |
| Follitropin alfa/beta oder Menotropin | Zweite Linie bei ausbleibendem Erfolg oraler Induktion; engmaschiges Follikelmonitoring, Vermeidung multifollikulärer Zyklen [LL1, LL2]. |
| Choriogonadotropin alfa | Ovulationsauslösung nur nach sonographischer Risikoabwägung; bei hohem OHSS- oder Mehrlingsrisiko unterlassen [FI5]. |
- Wirkweise: Letrozol senkt vorübergehend die Estradiolsynthese und fördert die FSH-Ausschüttung; Clomifen hebt die zentrale Östrogenrückkopplung auf; Gonadotropine stimulieren das Follikelwachstum, hCG triggert die finale Reifung.
- Indikationen: Anovulatorische Infertilität bei PCOS nach Prüfung weiterer Fertilitätsfaktoren [LL1, LL2].
- Kontraindikationen: Bestehende Schwangerschaft, nicht abgeklärte genitale Blutung und relevante wirkstoffspezifische Gegenanzeigen; Stimulation ohne geeignetes Zyklusmonitoring vermeiden.
- Nebenwirkungen: Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Schwindel unter oralen Substanzen; unter Gonadotropinen und hCG insbesondere Mehrlingsschwangerschaft und ovarielles Hyperstimulationssyndrom (Überstimulationssyndrom der Eierstöcke).
Gonadotropin-Releasing-Hormon-Analoga bei IVF/ICSI
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Cetrorelix oder Ganirelix, GnRH-Antagonisten | Verhindern vorzeitigen LH-Anstieg; bei PCOS bevorzugtes IVF/ICSI-Protokoll, ermöglicht GnRH-Agonisten-Trigger bei OHSS-Risiko [LL1, LL6]. |
| Triptorelin oder Buserelin, GnRH-Agonisten | Agonisten-Trigger im Antagonistenprotokoll bei hohem OHSS-Risiko; Lutealphasen- und Transferstrategie entsprechend anpassen [LL6]. |
- Wirkweise: Antagonisten blockieren den GnRH-Rezeptor unmittelbar; Agonisten lösen kurzzeitig eine Gonadotropinfreisetzung aus und bewirken bei fortgesetzter Gabe eine Downregulation.
- Indikationen: Steuerung der kontrollierten ovariellen Stimulation im Rahmen einer IVF/ICSI, nicht Behandlung einer isolierten Oligomenorrhoe [LL6].
- Kontraindikationen: Schwangerschaft und produktspezifische Gegenanzeigen; Anwendung nur in reproduktionsmedizinisch überwachtem Protokoll.
- Nebenwirkungen: Lokale Reaktionen, Kopfschmerzen und Unterbauchbeschwerden; OHSS-Risiko entsteht vor allem im Zusammenhang mit der gesamten Stimulationsstrategie.
Besondere Ursachen
- Nichtklassisches adrenogenitales Syndrom: Eine Glukokortikoidtherapie ist bei erwachsenen Frauen mit relevantem Hyperandrogenismus oder Infertilität individuell zu erwägen; nicht allein wegen einer Oligomenorrhoe routinemäßig Prednison oder Dexamethason verordnen. Bei Kinderwunsch interdisziplinäre endokrinologische und gegebenenfalls genetische Beratung; Dexamethason in der Schwangerschaft wegen plazentarer Passage vermeiden [LL8].
- Funktionelle hypothalamische Störung: Bei Kinderwunsch nach Korrektur des Energiedefizits gegebenenfalls pulsatile GnRH-Therapie oder Gonadotropinstimulation im spezialisierten Zentrum [LL5].
- Schilddrüsenerkrankung: Behandlung nach der jeweils gesicherten Schilddrüsendiagnose; eine isolierte hormonelle Zyklisierung ersetzt diese nicht.
Beachte
- Persistierend lange Blutungsintervalle bei chronischer Anovulation verlangen eine Entscheidung zum Endometriumschutz. Wiederkehrende starke, intermenstruelle oder postkoitale Blutungen sowie auffällige Sonographie erfordern eine gezielte Abklärung [LL1].
- Unter Ovulationsinduktion ist eine multifollikuläre Reaktion ein Grund, den Zyklus nicht für eine Konzeption zu nutzen; bei starken Unterbauchschmerzen, rascher Gewichtszunahme, Aszites (Flüssigkeit im Bauchraum) oder Atemnot sofort OHSS abklären [LL1, LL6].
- Die im Ausgangstext genannten fixen Kreatiningrenzen für Metformin und die schematische zyklische Anwendung von Desogestrel, Dienogest oder Levonorgestrel als austauschbare Gestagenmonotherapie entsprechen nicht der aktuellen differenzierten Anwendung. Depot-Medroxyprogesteron und Etonogestrel-Implantat erzeugen häufig unregelmäßige Blutungen oder Amenorrhoe und sind keine Verfahren zur Wiederherstellung eines regelmäßigen ovulatorischen Zyklus.
- Die erhaltene Kohortenstudie zu Clomifen und Epilepsie (Anfallsleiden) im Kindesalter zeigte eine geringe Assoziation für Epilepsie insgesamt (adjustierte HR 1,10); Residualkonfundierung ist möglich, und aus der Beobachtung folgt kein gesicherter kausaler Effekt [2].
Abkürzungen
- PCOS: Polyzystisches Ovarsyndrom
- IVF: In-vitro-Fertilisation
- ICSI: Intrazytoplasmatische Spermieninjektion
- GnRH: Gonadotropin-Releasing-Hormon
- LH: Luteinisierendes Hormon
- FSH: Follikelstimulierendes Hormon
- hCG: Humanes Choriongonadotropin
- OHSS: Ovarielles Hyperstimulationssyndrom
- eGFR: Geschätzte glomeruläre Filtrationsrate
- HR: Hazard Ratio
- I.E.: Internationale Einheiten
- LL: Leitlinie
- FI: Fachinformation
- DGGG: Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
- DGGEF: Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin
- ESHRE: European Society of Human Reproduction and Embryology
- CDC: Centers for Disease Control and Prevention
Literatur
- DGGG und DGGEF: Einsatz von Metformin vor und während der Schwangerschaft bei Frauen mit PCOS und Kinderwunsch. Stellungnahme, Juli 2015. Historische Stellungnahme; für aktuelle PCOS-Empfehlungen gilt vorrangig [LL1].
- Kettner LO et al.: Fertility treatment with clomiphene citrate and childhood epilepsy: a nationwide cohort study. Human Reproduction 2021; 36: 2567 bis 2575. doi: 10.1093/humrep/deab110.
- Teede HJ et al.: Recommendations from the 2023 International Evidence-based Guideline for the Assessment and Management of Polycystic Ovary Syndrome. Fertility and Sterility 2023; 120: 767 bis 793. doi: 10.1016/j.fertnstert.2023.07.025.
- Petersenn S et al.: Diagnosis and management of prolactin-secreting pituitary adenomas: a Pituitary Society international Consensus Statement. Nature Reviews Endocrinology 2023; 19: 722 bis 740. doi: 10.1038/s41574-023-00886-5.
Leitlinien
- S2k-Leitlinie: Diagnostik und Therapie des polyzystischen Ovarsyndroms (PCOS). (AWMF-Registernummer: 089-004), Version 1.1, August 2025. Langfassung [LL1].
- International Evidence-based Guideline for the Assessment and Management of Polycystic Ovary Syndrome, 2023. Leitlinie [LL2].
- Pituitary Society: Diagnosis and management of prolactin-secreting pituitary adenomas, international Consensus Statement, 2023. doi: 10.1038/s41574-023-00886-5 [LL3].
- ESHRE: Guideline on premature ovarian insufficiency, 2024. Leitlinie [LL4].
- Endocrine Society: Functional Hypothalamic Amenorrhea: An Endocrine Society Clinical Practice Guideline, 2017. doi: 10.1210/jc.2017-00131 [LL5].
- ESHRE: Ovarian Stimulation for IVF/ICSI, Aktualisierung 2025. Leitlinie [LL6].
- CDC: U.S. Medical Eligibility Criteria for Contraceptive Use, 2024. Leitlinie [LL7].
- Endocrine Society: Congenital Adrenal Hyperplasia Due to Steroid 21-Hydroxylase Deficiency: An Endocrine Society Clinical Practice Guideline, 2018. doi: 10.1210/jc.2018-01865 [LL8].
Fachinformationen
- Duphaston 10 mg (Dydrogesteron), Fachinformation, September 2025. Fachinformation [FI1].
- Metformin-ratiopharm 1.000 mg Filmtabletten, Fachinformation, Januar 2025. Fachinformation [FI2].
- Dostinex 0,5 mg Tabletten (Cabergolin). Fachinformation [FI3].
- Clomifen-ratiopharm 50 mg Tabletten. Fachinformation [FI4].
- Ovitrelle (Choriogonadotropin alfa), europäische Produktinformation. Fachinformation [FI5].