Syndrom des trockenen Auges (Keratokonjunktivitis sicca) – Medikamentöse Therapie
Therapieziel
- Linderung der Beschwerden, Stabilisierung der Homöostase von Tränenfilm und Augenoberfläche, Abheilung epithelialer Schäden (Schäden der obersten Zellschicht) sowie Verhinderung einer Progression
Therapieempfehlungen
- Grundprinzip: Stufenweise, ursachen-, subtyp- und schweregradgerechte Therapie der wässrig-defizitären (durch Tränenmangel bedingten), evaporativen (durch verstärkte Verdunstung bedingten), entzündlichen oder gemischten Krankheitskomponenten [LL1, LL2]
- Verstärkende Faktoren reduzieren beziehungsweise behandeln, beispielsweise trockene Raumluft, Luftzug, unvollständiger Lidschluss, verminderte Lidschlagfrequenz, Kontaktlinsen, Blepharitis (Lidrandentzündung), Meibomdrüsendysfunktion (Funktionsstörung der Talgdrüsen am Lidrand), allergische Augenerkrankungen sowie sicca-fördernde Arzneimittel.
- Raumluft befeuchten, regelmäßige Lidschlag- und Bildschirmpausen einlegen und eine konsequente Lidkantenpflege durchführen.
- Basistherapie: Tränenersatzmittel sind die pharmakologische Basistherapie [LL1, LL2]
- Präparat nach vorherrschendem Subtyp, Viskosität, Applikationshäufigkeit und individueller Verträglichkeit auswählen.
- Konservierungsmittelfreie Präparate bei häufiger Anwendung, chronischer Therapie, Kontaktlinsengebrauch, epithelialen Schäden, Glaukomtherapie oder Konservierungsmittelunverträglichkeit bevorzugen.
- Gele und Augensalben besitzen eine längere Verweildauer und eignen sich besonders für die Anwendung am Abend beziehungsweise in der Nacht.
- Evaporatives trockenes Auge und Meibomdrüsendysfunktion: Lipidbasierte Tränenersatzmittel oder Perfluorohexyloctan können die Verdunstung des Tränenfilms vermindern; Perfluorohexyloctan verbesserte in einer randomisierten Studie bei trockenem Auge mit Meibomdrüsendysfunktion objektive Zeichen und Symptome [5, LL1]
- Die Lokaltherapie mit Wärmeanwendung, Lidkantenpflege und gegebenenfalls gezielter Behandlung einer okulären Rosacea (Rosacea der Augen) oder Blepharitis kombinieren.
- Systemische Tetrazykline sind keine Routinetherapie der Keratokonjunktivitis sicca (trockenes Auge). Doxycyclin kann bei ausgeprägter, auf lokale Maßnahmen nicht ausreichend ansprechender Meibomdrüsendysfunktion oder okulärer Rosacea zeitlich begrenzt erwogen werden; es handelt sich bei dieser Indikation um einen Off-Label-Use [LL1, LL2].
- Topisches Azithromycin besitzt in der Europäischen Union keine Zulassung zur Behandlung der Meibomdrüsendysfunktion. Formulierungen und Dosierungsschemata sind nicht standardisiert; eine Anwendung ist allenfalls als ophthalmologisch geführter Off-Label-Use zu erwägen [LL1].
- Entzündliches trockenes Auge: Bei moderater bis schwerer Entzündungsaktivität kann nach Ausschluss einer infektiösen Keratitis (durch Krankheitserreger verursachte Hornhautentzündung) eine kurzzeitige Therapie mit einem topischen Glucocorticoid erfolgen [LL1, LL2]
- Die Anwendung bei Keratokonjunktivitis sicca erfolgt präparatabhängig im Off-Label-Use und erfordert eine ophthalmologische Verlaufskontrolle einschließlich Augeninnendruckmessung.
- Bei fortbestehender entzündlicher Aktivität ist topisches Ciclosporin zur längerfristigen Therapie geeignet. Der Wirkeintritt erfolgt typischerweise erst nach mehreren Wochen; die klinische Wirkung soll regelmäßig beurteilt werden [4, LL1, LL2].
- Ciclosporin 1 mg/ml als kationische Emulsion wird bei schwerer Keratitis infolge einer Keratokonjunktivitis sicca angewendet, wenn trotz Tränenersatzmitteln keine ausreichende Besserung erreicht wurde; die zugelassene Dosierung beträgt 1 Tropfen einmal täglich vor dem Schlafengehen [4, R1].
- Ciclosporin 1 mg/ml als wasserfreie Lösung ist bei moderater bis schwerer Keratokonjunktivitis sicca bei Erwachsenen zugelassen, wenn trotz Tränenersatzmitteln keine ausreichende Besserung erreicht wurde; die Dosierung beträgt 1 Tropfen in jedes Auge zweimal täglich im Abstand von ungefähr 12 Stunden [R2].
- Ciclosporin 0,05 % zweimal täglich ist keine in der Europäischen Union zugelassene Standardtherapie der Keratokonjunktivitis sicca.
- Tacrolimus 0,03-0,1 % als ophthalmologische Rezeptur kann bei ausgewählten schweren, therapierefraktären immunvermittelten Augenoberflächenerkrankungen (durch das Immunsystem verursachte Erkrankungen der Augenoberfläche) durch einen entsprechend erfahrenen Augenarzt erwogen werden; es handelt sich um einen Off-Label-Use [LL1].
- Schwere oder therapierefraktäre Keratokonjunktivitis sicca: Bei ausgeprägter Epitheliopathie (Schädigung der obersten Zellschicht der Augenoberfläche), persistierenden epithelialen Defekten (anhaltenden Defekten der obersten Zellschicht) oder unzureichendem Ansprechen auf die Standardtherapie können autologe Serumaugentropfen (aus patienteneigenem Blutserum hergestellte Augentropfen) oder andere blutbasierte Augentropfen erwogen werden; Konzentration, Dosierung, Herstellung und Lagerung sind nicht international einheitlich standardisiert [LL1, LL2]
- Zusätzliche nichtmedikamentöse Verfahren wie Tränenpünktchenverschluss, therapeutische Kontaktlinsen, Sklerallinsen oder Amnionmembranbehandlung siehe unter „Weitere Therapie“.
- Bei deutlicher Diskrepanz zwischen starken Beschwerden und geringem objektiven Augenoberflächenbefund an neuropathische okuläre Schmerzen (Nervenschmerzen am Auge) denken.
- Bakterielle Begleitinfektion: Topische Antibiotika sind keine Therapie der Keratokonjunktivitis sicca und dürfen weder prophylaktisch noch allein aufgrund einer unspezifischen Bindehautrötung eingesetzt werden [LL1, LL2]
- Bei klinisch gesicherter oder hochgradig wahrscheinlicher bakterieller Blepharokonjunktivitis (bakterielle Lidrand- und Bindehautentzündung) beziehungsweise Keratitis erfolgt eine eigenständige, erreger- und befundgerechte Behandlung.
- Bei Verdacht auf infektiöse Keratitis ist eine dringliche ophthalmologische Untersuchung mit gegebenenfalls mikrobiologischer Diagnostik erforderlich.
- Ggf. komplementär Supplemente/Nahrungsergänzungsmittel (s. u.) [1-3, LL1, LL2]
Wirkstoffe (Hauptindikation)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Tränenersatzmittel: Hyaluronsäure, Carbomer, Carmellose, Hypromellose, Polyvinylalkohol, Polyvidon | Konservierungsmittelfreie Präparate bei häufiger oder langfristiger Anwendung bevorzugen; Zusammensetzung und Viskosität nach Subtyp und Verträglichkeit auswählen |
| Lipidbasierte Tränenersatzmittel: Phospholipide, Triglyceride, Mineralöle, Rizinusöl; liposomales Lidspray | Insbesondere bei evaporativem trockenem Auge und Meibomdrüsendysfunktion; vorübergehendes Verschwommensehen möglich |
| Perfluorohexyloctan: wasserfreies Benetzungsmittel | Vermindert die Verdunstung des Tränenfilms; besonders bei evaporativem trockenem Auge infolge Meibomdrüsendysfunktion; konservierungsmittelfrei |
| Topische Glucocorticoide: beispielsweise Hydrocortison-Natriumphosphat 3,35 mg/ml oder Fluorometholon 1 mg/ml | Kurzzeittherapie; bei Keratokonjunktivitis sicca präparatabhängig Off-Label-Use; infektiöse Keratitis vor Therapiebeginn ausschließen; Augeninnendruck kontrollieren |
| Ciclosporin 1 mg/ml: kationische Emulsion | Zugelassen bei schwerer Keratitis infolge einer Keratokonjunktivitis sicca bei Erwachsenen, wenn trotz Tränenersatzmitteln keine Besserung erreicht wurde; Therapieansprechen mindestens alle 6 Monate überprüfen [R1] |
| Ciclosporin 1 mg/ml: wasserfreie Lösung | Zugelassen bei moderater bis schwerer Keratokonjunktivitis sicca bei Erwachsenen, wenn trotz Tränenersatzmitteln keine Besserung erreicht wurde; augenärztliche Kontrolle innerhalb von 3 Monaten und anschließend ungefähr alle 6 Monate [R2] |
| Tacrolimus: 0,03-0,1 % ophthalmologische Rezeptur | Off-Label-Use; ausschließlich bei ausgewählten schweren therapierefraktären immunvermittelten Augenoberflächenerkrankungen; keine für das trockene Auge zugelassene ophthalmologische Fertigarznei |
| Doxycyclin: systemische Therapie bei ausgeprägter Meibomdrüsendysfunktion oder okulärer Rosacea | Off-Label-Use bei Meibomdrüsendysfunktion; keine einheitlich validierte Dosierung; erst nach unzureichendem Ansprechen auf lokale Maßnahmen; niedrigste wirksame Dosis und begrenzte Behandlungsdauer wählen |
| Autologe Serumaugentropfen: individuell hergestellte blutbasierte Augentropfen | Bei schwerer therapierefraktärer Keratokonjunktivitis sicca, ausgeprägter Epitheliopathie oder persistierenden epithelialen Defekten; Herstellung, Lagerung und Anwendung nach validiertem Zentrumsschema |
- Wirkweise: Tränenersatzmittel erhöhen die Benetzung, vermindern die Reibung und stabilisieren den Tränenfilm; lipidbasierte Präparate und Perfluorohexyloctan vermindern die Verdunstung; topische Glucocorticoide hemmen rasch die Entzündungsreaktion; Ciclosporin und Tacrolimus hemmen die Calcineurin-vermittelte Aktivierung von T-Lymphozyten (bestimmte Abwehrzellen); Doxycyclin wirkt bei Meibomdrüsendysfunktion zusätzlich antiinflammatorisch und lipasehemmend; Serumaugentropfen enthalten epithelprotektive und trophische Faktoren.
- Indikationen: Tränenersatzmittel bei allen Formen des trockenen Auges; lipidbasierte Präparate und Perfluorohexyloctan insbesondere bei evaporativem trockenem Auge; topische Glucocorticoide kurzzeitig bei entzündlicher Aktivität; Ciclosporin bei chronisch-entzündlichen moderaten bis schweren Verläufen entsprechend der jeweiligen Zulassung; Tacrolimus bei ausgewählten therapierefraktären immunvermittelten Augenoberflächenerkrankungen; Doxycyclin bei ausgeprägter Meibomdrüsendysfunktion beziehungsweise okulärer Rosacea; Serumaugentropfen bei schwerer Epitheliopathie.
- Kontraindikationen: Topische Glucocorticoide bei unbehandelten bakteriellen, viralen, mykotischen (durch Pilze verursachten) oder parasitären (durch Parasiten verursachten) Augeninfektionen sowie insbesondere bei epithelialer Herpes-simplex-Keratitis (durch Herpes-simplex-Viren verursachte Hornhautentzündung); Ciclosporin bei Überempfindlichkeit, aktiver oder vermuteter okulärer beziehungsweise periokulärer Infektion sowie okulären oder periokulären malignen (bösartigen) oder prämalignen Erkrankungen (Vorstufen bösartiger Erkrankungen); Tacrolimus bei aktiver Augeninfektion; Doxycyclin bei Schwangerschaft, Stillzeit, Überempfindlichkeit gegen Tetrazykline und im Kindesalter entsprechend der Fachinformation.
- Nebenwirkungen: Tränenersatzmittel können kurzzeitiges Brennen, Reizung oder Verschwommensehen verursachen; Konservierungsmittel können die Augenoberfläche schädigen; topische Glucocorticoide können Augeninnendruckanstieg, Glaukom (grüner Star), Kataraktprogression (Fortschreiten des grauen Stars), verzögerte Wundheilung und Infektionen verursachen; Ciclosporin und Tacrolimus führen häufig initial zu Brennen, Stechen oder Schmerzen; Doxycyclin kann gastrointestinale Beschwerden, Ösophagitis (Speiseröhrenentzündung) und Photosensibilität (erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut) verursachen; Serumaugentropfen bergen bei nicht sachgerechter Herstellung, Lagerung oder Anwendung ein Kontaminationsrisiko.
Beachte
- Konservierungsmittel: Benzalkoniumchlorid und andere detergenzienartige Konservierungsmittel können bei häufiger oder langfristiger Anwendung die Epitheliopathie und Entzündung der Augenoberfläche verstärken.
- Topische Glucocorticoide: Keine unkontrollierte Langzeitanwendung. Vor Therapiebeginn müssen insbesondere infektiöse Keratitis, Hornhautulkus (Hornhautgeschwür) und epitheliale Herpes-simplex-Keratitis ausgeschlossen werden.
- Ciclosporin: Der verzögerte Wirkeintritt ist zu berücksichtigen. Tränenersatzmittel können während der Initialphase fortgeführt werden; zwischen unterschiedlichen topischen Augenarzneimitteln ist ein Abstand von mindestens 15 Minuten einzuhalten [R1, R2].
- Applikationsreihenfolge: Augentropfen vor Gelen und Augensalben anwenden; Augensalben zuletzt applizieren.
- Kontaktlinsen: Vor der Anwendung entfernen. Bei Vevizye können die Linsen nach 15 Minuten wieder eingesetzt werden; bei Ikervis erfolgt die Anwendung abends nach Entfernen der Kontaktlinsen, die erst am nächsten Morgen wieder eingesetzt werden dürfen [R1, R2].
- Wirksamkeit von Ciclosporin: Die klinischen Studien zeigen vor allem eine Verbesserung objektiver Zeichen der Augenoberflächenschädigung; die Symptomantwort ist variabel und kann gegenüber den objektiven Befunden verzögert auftreten [4, R2].
- Antibiotika: Ofloxacin und andere topische Antibiotika sind nicht zur Behandlung des trockenen Auges indiziert. Sie dürfen nur bei einer eigenständigen bakteriellen Infektion und nach befundgerechter Indikationsstellung eingesetzt werden.
- Therapiekontrolle: Bei fehlendem Ansprechen Diagnose, Adhärenz, Applikationstechnik, Meibomdrüsendysfunktion, Lagophthalmus (unvollständiger Lidschluss), Kontaktlinsengebrauch, systemische Erkrankungen und sicca-fördernde Arzneimittel erneut überprüfen.
Red Flags (Warnzeichen) bei Keratokonjunktivitis sicca
- Akute Visusminderung (Abnahme der Sehschärfe) oder neu aufgetretene Sehverschlechterung
- Starke Augenschmerzen, ausgeprägte Photophobie (Lichtscheu) oder Blepharospasmus (krampfhafter Lidschluss)
- Einseitig ausgeprägte Augenrötung oder ziliäre Injektion (ringförmige Rötung um die Hornhaut)
- Hornhautinfiltrat (entzündliche Verdichtung der Hornhaut), Hornhauttrübung, epithelialer Defekt, Ulzeration (Geschwürbildung) oder drohende Perforation (Durchbruch)
- Purulentes Sekret (eitrige Absonderung) oder klinischer Verdacht auf infektiöse Keratitis
- Schmerzhaftes rotes Auge bei Kontaktlinsenträger
- Beschwerdezunahme unter topischen Glucocorticoiden, Ciclosporin oder Tacrolimus
- Chemisches oder mechanisches Augentrauma
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für die Gesundheit der Augen sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, B2, B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Mineralstoffe (Kalium, Magnesium)
- Spurenelemente (Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA); Omega-6-Fettsäure: Gamma-Linolensäure (GLA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Lutein, Zeaxanthin, Anthocyanidine aus Heidelbeer-Extrakt, Fruchtsäuren – Citrat (gebunden in Magnesiumcitrat und Kaliumcitrat))
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungsverzeichnis
- DEWS: Dry Eye Workshop
- DHA: Docosahexaensäure
- DOI: Digital Object Identifier
- EPA: Eicosapentaensäure
- GLA: Gamma-Linolensäure
- LL: Leitlinie
- R: behördliche beziehungsweise regulatorische Quelle
- TFOS: Tear Film & Ocular Surface Society
Literatur
- Wojtowicz JC, Butovich I, Uchiyama E et al.: Pilot, Prospective, Randomized, Double-masked, Placebo-controlled Clinical Trial of an Omega-3 Supplement for Dry Eye. Cornea. 2011;30(3):308-314. doi: 10.1097/ICO.0b013e3181f22e03 [1]
- Barabino S, Rolando M, Camicione P et al.: Systemic Linoleic and Gamma-Linolenic Acid Therapy in Dry Eye Syndrome With an Inflammatory Component. Cornea. 2003;22(2):97-101. doi: 10.1097/00003226-200303000-00002 [2]
- Dry Eye Assessment and Management Study Research Group: n-3 Fatty Acid Supplementation for the Treatment of Dry Eye Disease. N Engl J Med. 2018;378(18):1681-1690. doi: 10.1056/NEJMoa1709691 [3]
- Leonardi A, Van Setten G, Amrane M et al.: Efficacy and Safety of 0.1% Cyclosporine A Cationic Emulsion in the Treatment of Severe Dry Eye Disease: A Multicenter Randomized Trial. Eur J Ophthalmol. 2016;26(4):287-296. doi: 10.5301/ejo.5000779 [4]
- Tian L, Gao Z, Zhu L et al.: Perfluorohexyloctane Eye Drops for Dry Eye Disease Associated With Meibomian Gland Dysfunction in Chinese Patients: A Randomized Clinical Trial. JAMA Ophthalmol. 2023;141(4):385-392. doi: 10.1001/jamaophthalmol.2023.0270 [5]
Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle
- Jones L, Craig JP, Markoulli M et al.: TFOS DEWS III: Management and Therapy. Am J Ophthalmol. 2025;279:289-386. doi: 10.1016/j.ajo.2025.05.039 [LL1]
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Behördliche und regulatorische Quellen
- European Medicines Agency: IKERVIS 1 mg/ml eye drops, emulsion - Product information. Produktinformation [R1]
- European Medicines Agency: Vevizye 1 mg/ml eye drops, solution - Product information. Produktinformation [R2]