Lidrandentzündung (Blepharitis) – Medikamentöse Therapie

Therapieziel

  • Kontrolle der Lidrandentzündung (Entzündung des Lidrandes), Reduktion der Beschwerden, Stabilisierung des Tränenfilms (schützende Flüssigkeitsschicht auf der Augenoberfläche) und Verbesserung der Meibomdrüsenfunktion.
  • Bei bakterieller Blepharitis (bakteriell bedingter Lidrandentzündung) gezielte Behandlung einer klinisch relevanten bakteriellen Infektion.
  • Bei Demodex-Blepharitis (durch Haarbalgmilben bedingte Lidrandentzündung) Reduktion bzw. Eradikation der Demodex-Milben (Haarbalgmilben).
  • Prävention von Rezidiven sowie kornealen (die Hornhaut betreffenden) und konjunktivalen (die Bindehaut betreffenden) Komplikationen.

Therapieempfehlungen

  • Basistherapie: Konsequente Lidrandpflege mit warmen Kompressen, Lidrandreinigung und bei Meibom-Drüsen-Dysfunktion (Funktionsstörung der Talgdrüsen am Lidrand) (MDD; engl. MGD) Lidrandmassage bzw. Expression der Meibomdrüsen; bei begleitender Tränenfilmstörung (Störung des schützenden Tränenfilms) konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel. Die Therapie muss bei chronischer Blepharitis häufig langfristig fortgeführt werden [10, LL1].
  • Antibiotika: Eine routinemäßige antibiotische Therapie jeder Blepharitis ist nicht indiziert. Topische Antibiotika kommen insbesondere bei klinisch wahrscheinlicher oder nachgewiesener bakterieller anteriorer Blepharitis (vorderer Lidrandentzündung) infrage. Bei schwerem Verlauf, Therapieversagen oder rezidivierender purulenter Erkrankung (wiederkehrender eitriger Erkrankung) sollte eine mikrobiologische Diagnostik mit Resistenzprüfung erwogen werden [LL1, FI1].
  • Bakterielle Blepharitis: Oxytetracyclin-Augensalbe ist in Deutschland für akute und chronische bakterielle Infektionen des vorderen Augenabschnitts einschließlich Blepharitis zugelassen. Die Therapiedauer richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung; nach Abklingen der klinischen Erscheinungen soll die Behandlung noch 3 Tage fortgeführt werden. Eine Anwendung über 14 Tage hinaus bedarf einer besonderen ärztlichen Begründung [FI1].
  • Chronische nicht erregerbedingte Blepharitis: Bibrocathol 2 % kann bei chronischer Lidrandentzündung eingesetzt werden. Für Bibrocathol liegt eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit signifikanter Besserung der Blepharitiszeichen und -symptome vor [9, FI4].
  • Posteriore Blepharitis (hintere Lidrandentzündung)/Meibom-Drüsen-Dysfunktion: Bei persistierender, moderater bis schwerer MGD trotz konsequenter Basistherapie können antiinflammatorisch wirksame Antibiotika eingesetzt werden. Evidenz besteht insbesondere für topisches Azithromycin und orales Doxycyclin. Eine Metaanalyse randomisierter Studien von 2026 zeigte für beide Verfahren eine Verbesserung von Zeichen und Symptomen; topisches Azithromycin wies insgesamt ein günstigeres Verträglichkeitsprofil auf [2]. Die Anwendung von Azithromycin-Augentropfen bei MGD/Blepharitis ist in Deutschland ein Off-Label-Use [FI2].
  • Systemische Therapie bei MGD: Orales Doxycyclin oder Azithromycin kann bei moderater bis schwerer, auf konservative Maßnahmen unzureichend ansprechender MGD erwogen werden [2-4]. In einer randomisierten Studie waren Azithromycin 1 g einmal wöchentlich für 3 Wochen und Doxycyclin 200 mg täglich für 6 Wochen klinisch vergleichbar wirksam; gastrointestinale Nebenwirkungen waren unter Azithromycin seltener [4]. Beide Anwendungen bei MGD sind Off-Label-Use.
  • Entzündliche Exazerbation (akute Verschlechterung der Entzündung): Bei ausgeprägter entzündlicher Komponente kann kurzfristig ein topisches Glucocorticoid bzw. bei gleichzeitig behandlungsbedürftiger bakterieller Infektion eine Antibiotikum-Glucocorticoid-Kombination eingesetzt werden. Die Evidenz für einen zusätzlichen Nutzen topischer Corticosteroide bei Blepharitis ist insgesamt von niedriger bis sehr niedriger Sicherheit; eine routinemäßige oder längerfristige Anwendung ist nicht gerechtfertigt [1, LL1].
  • Demodex-Blepharitis: Bei typischen Kollaretten (manschettenartigen Schuppen am Wimpernansatz) am Wimpernansatz sollte gezielt an eine Demodex-assoziierte Blepharitis gedacht werden. Lotilaner 0,25 % führte in zwei pivotalen randomisierten Studien zu einer ausgeprägten Reduktion der Kollaretten und der Milbendichte [6]. Lotilaner ist für Demodex-Blepharitis in den USA zugelassen, im September 2026 jedoch noch nicht regulär in der EU bzw. Deutschland zugelassen.
  • Weitere Demodex-Therapie: Für Teebaumöl ist die Wirksamkeit aufgrund niedriger bzw. sehr niedriger Evidenzqualität nicht sicher belegt; höhere Konzentrationen können okuläre Irritationen (Reizungen am Auge) verursachen [7]. Topisches Ivermectin/Metronidazol zeigte in einer randomisierten Studie eine deutliche Reduktion der Milbenzahl, stellt jedoch eine nicht zugelassene, individuell herzustellende Off-Label-Use-Therapie dar [8].
  • Fluorchinolone und Aminoglykoside: Ofloxacin und Gentamicin sind keine Standardtherapie der unkomplizierten primären Blepharitis. Ihr Einsatz sollte auf entsprechende zusätzliche bakterielle Infektionen, insbesondere Konjunktivitis (Bindehautentzündung)/Keratitis (Hornhautentzündung), oder mikrobiologisch begründete Einzelfälle beschränkt bleiben.

Wirkstoffe (Hauptindikation)

Wirkstoff Besonderheiten
Bibrocathol 2 % Zugelassen bei chronischer Blepharitis und unspezifischen, nicht erregerbedingten Reizzuständen des äußeren Auges; antiseptisch, adstringierend und sekretionshemmend [9, FI4]
Oxytetracyclin 10 mg/g Augensalbe Zugelassen bei durch empfindliche Erreger verursachter bakterieller Blepharitis; keine routinemäßige Therapie der nichtinfektiösen MGD; bei Therapieversagen mikrobiologische Diagnostik anstreben [FI1]
Azithromycin 1,5 % Augentropfen Off-Label-Use bei Blepharitis/MGD. In Deutschland ist Azithromycin 1,5 % ophthalmisch für die bakterielle bzw. trachomatöse Konjunktivitis zugelassen, nicht für Blepharitis oder MGD [2, 5, FI2]
Doxycyclin Bei therapierefraktärer moderater bis schwerer MGD; antibakterielle und dosisabhängig antiinflammatorische Wirkung; Off-Label-Use; möglichst niedrigste wirksame Dosis und kürzeste erforderliche Therapiedauer [2-5]
Azithromycin p.o. Alternative zu Doxycyclin bei moderater bis schwerer, konservativ therapierefraktärer MGD; Off-Label-Use; in einer RCT vergleichbare Wirksamkeit wie Doxycyclin 200 mg/d über 6 Wochen bei weniger gastrointestinalen Nebenwirkungen [4]
Oxytetracyclin 5 mg/g + Prednisolon 2,5 mg/g Augensalbe Zugelassen bei oberflächlichen bakteriellen entzündlichen Prozessen einschließlich Blepharitis, wenn gleichzeitig eine Glucocorticoidtherapie erforderlich ist; nur unter ophthalmologischer Kontrolle [1, FI3]
Lotilaner 0,25 % Augentropfen Gezielte akarizide Therapie der Demodex-Blepharitis; hohe Evidenz aus zwei pivotalen randomisierten Studien; in den USA zugelassen, derzeit keine reguläre Zulassung in der EU bzw. Deutschland [6]

* Bei gleichzeitiger Anwendung mehrerer topischer Ophthalmika ist der in der jeweiligen Fachinformation angegebene zeitliche Abstand einzuhalten; Augensalben sollten in der Regel zuletzt angewendet werden.

  • Wirkweise: Bibrocathol wirkt antiseptisch, adstringierend und sekretionshemmend. Oxytetracyclin und Doxycyclin hemmen die bakterielle Proteinsynthese durch Bindung an die 30S-Ribosomen-Untereinheit; Tetrazykline besitzen zusätzlich antiinflammatorische Effekte, unter anderem über die Hemmung von Matrix-Metalloproteinasen. Azithromycin bindet an die bakterielle 50S-Ribosomen-Untereinheit und besitzt zusätzlich antiinflammatorische Eigenschaften. Prednisolon wirkt über den intrazellulären Glucocorticoidrezeptor antiinflammatorisch. Lotilaner wirkt akarizid durch Hemmung ligandengesteuerter Chloridkanäle von Demodex-Milben.
  • Indikationen: Bibrocathol bei chronischer nicht erregerbedingter Blepharitis; topisches Oxytetracyclin bei bakterieller Blepharitis; topisches Azithromycin, Doxycyclin oder systemisches Azithromycin bei ausgewählter, moderater bis schwerer therapierefraktärer MGD; Oxytetracyclin/Prednisolon bei bakterieller Blepharitis mit ausgeprägter behandlungsbedürftiger Entzündung; Lotilaner bei gesicherter Demodex-Blepharitis.
  • Kontraindikationen: Oxytetracyclin und Oxytetracyclin/Prednisolon sind unter anderem bei Überempfindlichkeit gegen Tetrazykline sowie in Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert; Anwendung bei Kindern < 8 Jahren vermeiden. Für die Oxytetracyclin/Prednisolon-Kombination bestehen zusätzlich Kontraindikationen bei epithelialer Herpes-simplex-Keratitis (durch Herpes-simplex-Virus verursachter Hornhautentzündung), unbehandelten viralen Augeninfektionen, Pilzerkrankungen, Augentuberkulose (Tuberkulose des Auges), Hornhautulzera (Hornhautgeschwüren) sowie Glaukom (Grünem Star) [FI1, FI3]. Systemisches Doxycyclin ist insbesondere in Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert. Bei systemischem Azithromycin sind insbesondere QT-Verlängerung (Verlängerung eines Abschnitts der elektrischen Herzerregung), relevante Arrhythmierisiken und Arzneimittelinteraktionen zu berücksichtigen.
  • Nebenwirkungen: Bibrocathol kann lokale Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen. Oxytetracyclin kann lokale Reizungen, allergische Reaktionen, Photodermatosen (lichtbedingte Hautreaktionen) sowie bei längerer Anwendung Sekundärinfektionen (zusätzliche Infektionen) durch resistente Bakterien oder Pilze verursachen. Doxycyclin kann gastrointestinale Beschwerden, Ösophagitis (Speiseröhrenentzündung) und Photosensitivität (erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut) verursachen. Azithromycin kann lokal Reizungen bzw. systemisch gastrointestinale Beschwerden, QT-Verlängerung und selten hepatotoxische Reaktionen verursachen. Topische Glucocorticoide können bei längerer Anwendung Augeninnendruckanstieg (erhöhten Druck im Auge), Glaukom, Katarakt (Grauer Star), verzögerte Wundheilung und Sekundärinfektionen verursachen. Unter Lotilaner wurden vor allem vorübergehendes Brennen bzw. Stechen nach der Applikation beobachtet [6, FI1-FI4].

Cave

  • Antibiotic Stewardship: Eine bakterielle Kolonisation des Lidrandes allein ist keine Indikation für eine antibiotische Therapie. Wiederholte oder langfristige topische Antibiotikagaben ohne klare Indikation sind wegen Resistenzselektion zu vermeiden.
  • Glucocorticoide: Nur bei eindeutiger entzündlicher Indikation und möglichst kurzzeitig einsetzen. Bei längerer Anwendung sind insbesondere Augeninnendruck und Kornea (Hornhaut) zu kontrollieren; bei Oxytetracyclin/Prednisolon wird bei einer Behandlung von 10 Tagen oder länger eine regelmäßige Kontrolle ausdrücklich gefordert [FI3].
  • Tetrazykline: Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit; Oxytetracyclin ophthalmisch nicht bei Kindern < 8 Jahren. Bei systemischem Doxycyclin Photosensitivität und gastrointestinale bzw. ösophageale Nebenwirkungen beachten.
  • Azithromycin systemisch: Vor Anwendung insbesondere QT-Verlängerung, Elektrolytstörungen (Störungen der Blutsalze), relevante kardiale Vorerkrankungen und gleichzeitig QT-verlängernde Arzneimittel berücksichtigen.
  • Demodex: Unkritische Anwendung hochkonzentrierter Teebaumölpräparate am Auge ist aufgrund möglicher okulärer Oberflächentoxizität (Schädigung der Augenoberfläche) bzw. Irritation und unzureichend gesicherter Wirksamkeit nicht zu empfehlen [7].
  • Kontaktlinsen: Während einer akuten Blepharitis bzw. bakteriellen Augeninfektion und während der Anwendung entsprechender Augensalben sollten keine Kontaktlinsen getragen werden [FI1, FI3].
  • Therapierefraktärer Befund: Bei einseitiger, ausgeprägt asymmetrischer oder persistierender therapieresistenter Blepharitis mit Madarosis (Verlust der Wimpern), Ulzeration (Geschwürbildung) oder fokaler Lidrandveränderung muss eine neoplastische Erkrankung des Lides (Tumorerkrankung des Augenlids) ausgeschlossen werden.

Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)

Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
  • Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
  • Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
  • Weitere Vitalstoffe (Probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)

Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.

Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.

Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.

Abkürzungsverzeichnis

  • DHA – Docosahexaensäure
  • EPA – Eicosapentaensäure
  • EU – Europäische Union
  • FI – Fachinformation
  • LL – Leitlinie
  • MDD – Meibom-Drüsen-Dysfunktion
  • MGD – Meibomian Gland Dysfunction
  • p.o. – per os (oral)
  • RCT – Randomized Controlled Trial (randomisierte kontrollierte Studie)
  • USA – United States of America (Vereinigte Staaten von Amerika)

Literatur

  1. Kam KW, Mehraban Far P, Yim TW et al.: Topical immunosuppressants for blepharitis in adults. Cochrane Database Syst Rev. 2026;5(5):CD013550. doi:10.1002/14651858.CD013550.pub3
  2. Safir M, Chan CC, Teichman JC et al.: Efficacy and safety of topical macrolides versus systemic tetracyclines for meibomian gland dysfunction-a systematic review and meta-analysis. Acta Ophthalmol. 2026 Jul 17; online ahead of print. doi:10.1111/aos.70196
  3. Ben Ephraim Noyman D, Chan CC, Mimouni M, Safir M: Systemic antibiotic treatment for meibomian gland dysfunction-A systematic review and meta-analysis. Acta Ophthalmol. 2024;102(1):e1-e10. doi:10.1111/aos.15681
  4. Upaphong P, Tangmonkongvoragul C, Phinyo P: Pulsed Oral Azithromycin vs 6-Week Oral Doxycycline for Moderate to Severe Meibomian Gland Dysfunction: A Randomized Clinical Trial. JAMA Ophthalmol. 2023;141(5):423-429. doi:10.1001/jamaophthalmol.2023.0302
  5. Satitpitakul V, Ratanawongphaibul K, Kasetsuwan N, Reinprayoon U: Efficacy of azithromycin 1.5% eyedrops vs oral doxycycline in meibomian gland dysfunction: a randomized trial. Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol. 2019;257(6):1289-1294. doi:10.1007/s00417-019-04322-1
  6. Yeu E, Paauw JD, Vollmer P et al.: Safety and Efficacy of Lotilaner Ophthalmic Solution (0.25%) in Treating Demodex Blepharitis: Pooled Analysis of Two Pivotal Trials. Ophthalmol Ther. 2025;14(3):555-571. doi:10.1007/s40123-024-01089-5
  7. Savla K, Le JT, Pucker AD: Tea tree oil for Demodex blepharitis. Cochrane Database Syst Rev. 2020;6(6):CD013333. doi:10.1002/14651858.CD013333.pub2
  8. Ávila MY, Martínez-Pulgarín DF, Rizo Madrid C: Topical ivermectin-metronidazole gel therapy in the treatment of blepharitis caused by Demodex spp.: A randomized clinical trial. Cont Lens Anterior Eye. 2021;44(3):101326. doi:10.1016/j.clae.2020.04.011
  9. Bezdetko PA, Sergienko N, Dyomin Y et al.: Successful treatment of blepharitis with bibrocathol (Posiformin® 2%). Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol. 2012;250(12):1869-1875. doi:10.1007/s00417-012-2001-0
  10. Jones L, Craig JP, Markoulli M et al.: TFOS DEWS III: Management and Therapy. Am J Ophthalmol. 2025;279:289-386. doi:10.1016/j.ajo.2025.05.039

Leitlinien

  1. Lin A, Ahmad S, Amescua G et al.; American Academy of Ophthalmology Preferred Practice Pattern Cornea/External Disease Panel: Blepharitis Preferred Practice Pattern®. Ophthalmology. 2024;131(4):P50-P86. doi:10.1016/j.ophtha.2023.12.036 [LL1]

Fachinformation

  1. Oxytetracyclin-Augensalbe JENAPHARM® 10 mg/g. Fachinformation, mibe GmbH Arzneimittel; Stand Juni 2026. [FI1]
  2. Azyter® 15 mg/g Augentropfen im Einzeldosisbehältnis. Fachinformation, Théa Pharma GmbH; Stand April 2025. [FI2]
  3. Oxytetracyclin-Prednisolon-Augensalbe JENAPHARM® 5,0 mg/g + 2,5 mg/g. Fachinformation, mibe GmbH Arzneimittel; Stand Juli 2026. [FI3]
  4. Posiformin® 2 %, Augensalbe. Fachinformation, URSAPHARM Arzneimittel GmbH; Stand Juni 2017. [FI4]