Weitere Therapie
Reizmagen (funktionelle Dyspepsie)

Allgemeine Maßnahmen

  • Aufklärung und Versicherung bezüglich Benignität ("Gutartigkeit") des Leidens
  • Förderung der Eigenverantwortung
  • Behebung von Bewegungsdefiziten und Schlafmangel (soweit vorhanden)
  • Nikotinrestriktion (Verzicht auf Tabakkonsum)
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit
  • Vermeidung psychosozialer Belastungen (Konfliktklärung im psychosozialen Bereichen):
    • akuter und chronischer Stress (in Beruf, Familie)
    • Angst
    • Mobbing
    • Seelische Konflikte

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte, Gemüse)
  • Beachtung folgender spezieller Ernährungsempfehlungen:
    • Wenn die Beschwerden wie Aufstoßen, Druckgefühl im Magen, krampfartige Abdominalbeschwerden (Bauchschmerzen), Nausea (Übelkeit)/Erbrechen und/oder Völlegefühl durch den Genuss bestimmter Speisen bzw. Getränke ausgelöst werden, sollten diese gemieden werden.
    • Fettreiche Speisen vermeiden
    • Eine Umstellung auf mehrere kleine, regelmäßige Mahlzeiten kann die Beschwerden bei Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) verbessern. 
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns.

Sportmedizin

  • Ausdauertraining (Cardiotraining) und Krafttraining (Muskeltraining)
  • Erstellung eines Fitness- bzw. Trainingsplans mit geeigneten Sportdisziplinen auf der Grundlage eines medizinischen Checks (Gesundheitscheck bzw. Sportlercheck)
  • Detaillierte Informationen zur Sportmedizin erhalten Sie von uns.

Psychotherapie

  • Eine Psychotherapie kann bei vielen Patienten hilfreich sein, vor allem, da eine medikamentöse Therapie meist keinen ausreichenden Effekt erbringt.
    Ziele dieser Therapieform sollten vor allem Stressabbau und der richtige Umgang mit Konfliktsituationen sein.
    Zusätzlich können Entspannungsstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson angeboten werden.
  • Detaillierte Informationen zur Psychosomatik (inkl. Stressmanagement) erhalten Sie von uns.

Komplementäre Behandlungsmethoden

  • Akupunktur?

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de

Falls Sie sich zu weiteren möglichen Therapiemaßnahmen informieren möchten, geben Sie in die Suche des DocMedicus Gesundheitsportals die jeweilige Krankheit ein und klicken auf "Enter". Das Ergebnis der Suche ist u. a. eine Trefferliste zur Kategorie "Therapie".

     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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