Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Differentialdiagnosen
Proktitis (Enddarmentzündung)

Infektiöse und parasitäre Krankheiten (A00-B99)

  • Sexuell übertragbare Infektionen ("sexually transmitted diseases", STD).z. B. Syphilis, Gonorrhoe, HIV, Granuloma inguinale (GI; Donovanosis), Ulcus molle, Herpes genitalis, Lymphogranuloma venereum (LGV; Synonyme: Chlamydia trachomatis (Serotyp L1-L3), Nicht-LGV-Chlamydien-Infektionen, humanes Papillomavirus (HPV)

Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)

  • Analfissur ‒ schmerzhafter Einriss der Schleimhaut am After
  • Analfistel – entzündlich veränderte Gänge (Fisteln) im Bereich der Analregion
  • Anorektale Schmerzen (Analbeschwerden) unterschiedlicher Ursachen
  • Colitis ulcerosa – chronisch entzündliche Erkrankung der Schleimhaut des Kolons (Dickdarms) oder des Rektums (Mastdarms); hier: distale Form der Colitis ulcerosa (= Proktitis ulcerosa; ca. ein Drittel aller Fälle von Colitis ulcerosa)
  • Diarrhoe (Durchfall), chronische oder rezidivierende (wiederkehrende)
  • Gastrointestinale Blutung (Magen-Darm-Blutung)
  • Hämorrhoidalleiden
  • Meläna (Blut im Stuhl)
  • Morbus Crohn – chronisch-entzündliche Darmerkrankung; sie verläuft meist in Schüben und kann den gesamten Verdauungstrakt befallen; charakterisierend ist der segmentale Befall der Darmmukosa (Darmschleimhaut), das heißt es können mehrere Darmabschnitte befallen sein, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sind; ggf. anale bzw. perianale Fisteln (54 %)
    Beachte: Morbus Crohn kann oligosymptomatisch sein bzw. sich an einer atypischen Lokalisation erstmanifestieren. Ca. 20-30 % der Patienten mit Morbus Crohn weisen perianale Läsionen auf.
  • Perianaler Abszess ‒ abgekapselte Eiteransammlung, die sich im Bereich des Anus (After) befindet
  • Psychogener Pruritus ani (z. B. wegen Angst, Depression, Stress)
  • Solitary rectal ulcer syndrome (SRUS) – seltene benigne (gutartige) Erkrankung, die sich durch eine Kombination von Symptomen, klinischen Befunden und histologischen Auffälligkeiten auszeichnet; sterile Ulzeration (Geschwürbildung) bzw. ein großflächiges Erythem (flächenhafte Rötung), das fast immer an der Rektumvorderwand vorliegt; einhergehend mit Abgang von Schleim oder Blut; Auftreten bei Erwachsenen mittleren Alters und jungen Erwachsenen und seltener bei Kindern; Häufigkeit von 1: 100.000 Erwachsene

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

  • Hüft- und Beckenschmerzen
  • Stuhlinkontinenz (Unfähigkeit, den Stuhlgang zurückzuhalten)

Verletzungen, Vergiftungen und andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98)

  • Strahlenproktitis nach Strahlentherapie (Radiotherapie)
     
Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
DocMedicus Suche

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
ArztOnline.jpg
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner DocMedicus Verlag