Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medikamentöse Therapie
Schulterschmerzen (Omalgie)

Therapieziele

  • Verminderung der Schmerzen und damit Erhöhung der Bewegungsfähigkeit 
  • Diagnosefindung

Therapieempfehlungen

  • Analgesie (Schmerzlinderung) während der Diagnostik bis zur endgültigen Therapie gemäß WHO-Stufenschema:
    • Nicht-Opioidanalgetikum (Paracetamol, Mittel der ersten Wahl) – s. a. "Weitere Hinweise"
    • Niederpotentes Opioidanalgetikum (z. B. Tramadol) + Nicht-Opioidanalgetikum
    • Hochpotentes Opioidanalgetikum (z. B. Morphin) + Nicht-Opioidanalgetikum
  • Ggf. Antiphlogistika/Medikamente, die entzündliche Prozesse hemmen (nichtsteroidalen Antirheumatika, NSAR), z. B. Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen
  • Ggf. Injektion von Glucocorticoiden intraartikulär/in das Gelenk hinein (Studienlage nicht ausreichend evident)
  • Siehe auch unter "Weitere Therapie".

Weitere Hinweise

  • Bei  starken akuten Extremitätenschmerzen (im Mittel 8,7; auf einer Skala von 0-10 (stärkste Schmerzen)) von der Schulter oder der Hüfte abwärts war bei Ibuprofen-Paracetamol-Kombination der Wert auf der Schmerzskala nach zwei Stunden im Schnitt um 4,3 Punkte gesunken. Oxycodon und Paracetamol bewirkten eine Reduktion um 4,4 Punkte [1].

Literatur

  1. Chang AK et al.: Effect of a Single Dose of Oral Opioid and Nonopioid Analgesics on Acute Extremity Pain in the Emergency Department A Randomized Clinical Trial. JAMA. 2017;318(17):1661-1667. doi:10.1001/jama.2017.16190

     
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