Medizingerätediagnostik
Schnarchen (Rhonchopathie)

Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligaten Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • Laryngoskopie (Kehlkopfspiegelung) – bei klinischem Verdacht auf laryngeales Schnarchen; kann mit einer medikamentös induzierten Schlafendoskopie (MISE) kombiniert werden
  • Kardiorespiratorische Polygraphie (Untersuchung im Schlaflabor dient dazu, Atemstörungen während des Schlafes festzustellen; wird ambulant durchgeführt) – bei Verdacht auf eine nächtliche Atemstörung
  • Nächtliche Oxymetrie (ambulant durchgeführt) – bei Verdacht auf nächtliche Atemstörung
  • Polysomnographie (Schlaflabor; Messung verschiedener Körperfunktionen im Schlaf, die Auskunft über die Schlafqualität geben) – bei Verdacht auf eine nächtlichen Atemstörung (hier: obstruktive Schlafapnoe, OSA), bei der folgende Parameter überwacht werden
    • Enzephalogramm (EEG; Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Gehirns)
    • Elektrookulographie (EOG; Verfahren zur Messung der Bewegung der Augen oder Veränderungen des Ruhepotentials der Netzhaut)
    • Elektromyographie (EMG; Messung der elektrischen Muskelaktivität)
    • Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung (SpO2des Blutes per Pulsoxymetrie (Messung der arteriellen Sauerstoffsättigung über die Bestimmung der Lichtabsorption bzw. der Lichtremission bei Durchleuchtung der Haut) [primäres Schnarchen: O2-Entsättigungsindex (ODI) < 5/h und regelmäßige Schnarchgeräusche]

 

     
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