Einleitung
Elektromagnetische Sensibilität (Elektrosmog)

Unter dem Begriff elektromagnetische Sensibilität (Synonyme: Elektromagnetische Hypersensitivität; Elektromagnetische Sensibilität – Elektrosmog; Elektrosensibilität; ICD-10-GM Z58: Kontaktanlässe mit Bezug auf die physikalische Umwelt) versteht man den Zusammenhang zwischen dem Vorkommen elektromagnetischer Felder und davon ausgehenden gesundheitlicher Folgen.

Menschen, die elektrosensitiv sind, können elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder, die unter anderem verursacht werden durch Mobilfunk (Handy), Rundfunksender, WLAN (Wireless local area network/drahtloses lokales Netzwerk), Mikrowellen oder Bluetooth (Datenschnittstelle per Funk) ausgestrahlt werden, spüren. In neueren Studien konnte eine solche Sensitivität jedoch nicht bewiesen werden.
Diese elektromagnetischen Strahlungen werden von den meisten Menschen nicht wahrgenommen.

Nur etwa 1-2 % der deutschen Bevölkerung sind in der Lage, solche leichten magnetischen Felder zu spüren.
In Deutschland sollen Erkrankungen im Zusammenhang mit elektromagnetischer Sensibilität vor allem im privaten Bereich, in anderen europäischen Ländern eher im beruflichen Umfeld auftreten. Im internationalen Vergleich scheint es ein deutliches Nord-Süd- und ein Ost-West-Gefälle zu geben [1].

Die Erforschung der elektromagnetischen Sensibilität ist noch nicht vollständig abgeschlossen und deshalb bleiben noch viele Fragen offen.

Literatur

  1. Bundesministerium für Umwelt, Natur und Reaktorsicherheit, Schriftenreihe Reaktorsicherheit und Strahlenschutz, Machbarkeitsstudie: Verifizierung der Beschwerden "Elektrosensibler" vor und nach einer Sanierung. BMU - 2004 - 638

     
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