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Mamma-MRT
Magnetresonanztomographie (MRT) der Mamma

Die Magnetresonanztomographie (MRT) der Mamma – oder auch Kernspintomographie oder NMR (nuclear magnetic resonance imaging) genannt – bezeichnet ein radiologisches Untersuchungsverfahren, bei dem mit Hilfe eines Magnetfeldes die Strukturen der weiblichen Brust und der Achselhöhle dargestellt werden.

Die MRT ist jedoch meist nicht das diagnostische Instrument der ersten Wahl. Vorher wird in vielen Fällen andere Diagnostik wie Sonographie (Ultraschall) oder eine Mammographie durchgeführt.

Das Verfahren

Die Magnetresonanztomographie zählt zu den nicht invasiven, das heißt nicht in den Körper eindringenden, bildgebenden Verfahren.
Durch die Nutzung des Magnetfeldes werden im Körper Protonen (vor allem Wasserstoff) zur Kernspinresonanz angeregt. Dabei handelt es sich um eine Veränderung der Ausrichtung des Teilchen aufgrund eines Magnetfeldes. Dieses wird als Signal über die Spulen, die um den Körper während der Untersuchung aufgestellt sind, aufgefangen und an den Computer geschickt, der aus den vielen Messungen, die während einer Untersuchung ablaufen, das genaue Bild der Körperregion errechnet.
Bei diesen Bildern entstehen die Unterschiede in den Grautönen also durch die Verteilung der Wasserstoffionen.
Bei der MRT kann man verschiedene Aufnahmeverfahren unterscheiden, wie beispielsweise die T1- und T2-gewichteten Sequenzen.

Die MRT bietet eine sehr gute Darstellung von Weichteilstrukturen.
Zur noch besseren Differenzierung der Gewebearten kann ein Kontrastmittel verabreicht werden. So kann der Radiologe durch diese Untersuchung noch detailliertere Erkenntnisse über eventuell vorliegende Krankheitsprozesse erhalten.

Die Untersuchung dauert meist etwa eine halbe Stunde und wird im Liegen durchgeführt. Man befindet sich bei der Untersuchung in einem abgeschlossenen Raum, in dem ein starkes Magnetfeld herrscht.
Da das MRT-Gerät relativ laut ist, werden dem Patienten Kopfhörer aufgesetzt.

Die Methode wird empfohlen bei Frauen

  • Nach brusterhaltenden Operationen
  • Nach Wiederaufbau der Brust mit einer Prothese
Die Magnetresonanztomographie kann hier sicher Vernarbungen von einem Rezidiv (Wiederauftreten der Tumorerkrankung) unterscheiden.

Weitere wichtige Einsatzmöglichkeiten sind


  • Hochrisiko-Patienten mit familiärem Brustkrebs
  • Bei Fernmetastasen – Tochtergeschwülste außerhalb der Brustdrüsen oder Nachweis von Krebszellen in der Achselhöhle , bei denen kein Nachweis des Tumors per Mammographie beziehungsweise Mamma-Sonographie erfolgt ist.
Lernen Sie durch regelmäßiges aufmerksames Betrachten der Brust und Selbstabtasten von Brust und Achselhöhle eventuelle Veränderungen erkennen.

Sie werden lernen, für sich und Ihren weiblichen Körper zu sorgen und sich sicherer, wohler und noch lange attraktiv und schön fühlen.

     
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