Zur Prävention der Wechseljahre des Mannes muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Dauerndes Fasten oder ständige Diäten
- Unterernähung
- Alkohol- und Drogenmissbrauch – Heroin, Marihuana, Amphetamine
- Mangel an körperlichem Training
- Vitamin- und Mineralstoffmangel
- Längerfristige, erschöpfende Arbeit ("Burn-out-Syndrom")
- Stress
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
- Adipositas (Übergewicht) – insbesondere bei androider Körperfettverteilung, das heißt abdominalem, stammbetonten, zentralen Körperfett (Apfeltyp) – Taille-Hüft-Verhältnis – dieses führt zum Abfall des freien Testosterons
- Diabetes mellitus
- Arteriosklerose
- Chronische Infektionskrankheiten
- HIV / AIDS
- Muskelschwund
- Lebererkrankungen – Fettleber, Leberzirrhose
- Sekundärer Hypogonadismus – z. B. bei Hypophysenvorderlappeninsuffizienz (Gonadotropine erniedrigt)
Soweit möglich – Medikamente meiden beziehungsweise reduzieren
Folgende Medikamente hemmen die Produktion oder die Wirkung von Testosteron
- Chemotherapeutika wie Vincristin, Methotrexat und Alkylanzien
- Psychopharmaka
- Antihypertensiva – Mittel gegen Bluthochdruck
- Hormone wie beispielsweise Anabolika
- Spironolacton, Ketoconazol, Flutamid, Cimetidin
- Cyproteronacetat
- Kortikoide












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