Medizingerätediagnostik
Lungenfibrose

Obligate Medizingerätediagnostik

  • Lungenfunktionsdiagnostik [Objektivierung einer restriktiven Ventilationsstörung und Gasaustauschstörung]
    • Spirometrie
    • Ganzkörperplethysmographie
    • Diffusionsmessung
  • Röntgenaufnahme des Thorax (Röntgen-Thorax/Brustkorb), in zwei Ebenen
  • Computertomographie des Thorax/Brustkorb (Thorax-CT); hier bevorzugt: hochauflösendes Computertomogramm (High Resolution Computed Tomography, HRCT; Schichtdicke ≤ 2 mm); ohne Kontrastmittelgabe [idiopathische Lungenfibrose (IPF): Honigwabenmuster]

Fakultative Medizingerätediagnostik ‒ in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, der körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und der obligaten Medizingerätediagnostik ‒ zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • Bronchoalveoläre Lavage (BAL; Methode zur Probengewinnung, die im Rahmen einer Bronchoskopie (Lungenspiegelung) eingesetzt wird) ‒ Spülung der Lunge im Rahmen einer Bronchoskopie (Lungenspiegelung)
    Beachte: Eine BAL kann eine Exazerbation (akute Verschlechterung) der Lungenfibrose induzieren.
  • Transbronchiale Biopsie ‒ Probeentnahme aus der Lunge im Rahmen einer Bronchoskopie
  • Echokardiographie (Echo; Herzultraschall) ‒ bei Verdacht auf strukturelle Herzerkrankungen
  • Computertomographie (CT) des Abdomens (Abdomen-CT) ‒ bei Verdacht auf Beteiligung der Bauchorgane
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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