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Strahlentherapie
Brustkrebs - Mammakarzinom
Die Strahlentherapie wird ergänzend zur operativen und medikamentösen Therapie angewandt.
Es werden ionisierende Strahlen eingesetzt, um bei gleichzeitiger Schonung des gesunden Gewebes das Tumorgewebe maximal zu schädigen. Durch die Strahlentherapie werden eventuell nach einer Operation im Körper verbliebene Tumorzellen zerstört.
Somit senkt die Bestrahlung das Risiko, dass der Krebs erneut auftritt – Senkung des Rezidivrisikos.

Die adjuvante Strahlentherapie wird empfohlen
  • Nach brusterhaltender Operation (BET)
  • Nach Ablatio mammae, wenn der Tumor größer als fünf Zentimeter war oder wenn vier oder mehr axilläre Lymphknoten vom Tumor befallen sind
  • Bestrahlung der infra- und supraklavikulären Lymphknoten, wenn Level II der Axilla die mittlere Achselhöhle betroffen ist oder wenn weniger als acht Lymphknoten entfernt worden sind
  • Axillabestrahlung – wenn weniger als acht Lymphknoten entfernt worden sind, bei Kapseldurchbruch einer Lymphknotenmetastase oder bei Lymphangiosis carcinomatosa Ausbreitung eines Tumors in den Lymphgefäßen im axillären Gewebe
  • Bestrahlung der parasternalen Lymphknoten – wenn der Tumor zugleich zentral und medial liegt und die Tumorgröße fünf Zentimeter überschreitet oder wenn mehr als vier Lymphknoten der Axilla befallen sind oder diese nicht komplett weniger als acht Lymphknoten ausgeräumt wurde
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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