Schleimbeutelerkrankungen (Bursopathien) – Medikamentöse Therapie
Bursopathien (Erkrankungen der Schleimbeutel) sind ätiologisch heterogen. Vor Beginn einer medikamentösen Therapie muss insbesondere zwischen mechanisch-traumatischer beziehungsweise aseptischer (nicht infektiöser), kristallinduzierter (durch Kristallablagerungen verursachter) und septischer Bursitis (bakteriell infizierter Schleimbeutelentzündung) unterschieden werden. Die Pharmakotherapie ist bei aseptischen Bursopathien überwiegend symptomatisch und ersetzt weder Druckentlastung und Belastungsmodifikation noch die Behandlung der Grunderkrankung [1-3].
Therapieziele
- Linderung von Schmerzen und Entzündungszeichen (Anzeichen einer Entzündung)
- Wiederherstellung beziehungsweise Erhaltung der Funktion
- Kausale Behandlung einer septischen oder kristallinduzierten Bursitis
- Vermeidung von Rezidiven (Wiederauftreten der Erkrankung), Fistelbildung (Entstehung eines krankhaften Verbindungsgangs), Ausbreitung der Infektion und Gelenkbeteiligung
Therapieempfehlungen
- Aseptische, mechanisch oder traumatisch bedingte Bursitis:
- Druckentlastung, relative Schonung, Kühlung, Kompression und Anpassung der auslösenden Belastung bilden die Basistherapie.
- Bei Schmerzen kurzzeitig topische oder orale nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR); bei erhöhtem gastrointestinalem (den Magen-Darm-Trakt betreffendem), renalem (die Nieren betreffendem) oder kardiovaskulärem (Herz und Kreislauf betreffendem) Risiko bevorzugt topische Anwendung oder Paracetamol [1, 2, 4].
- Bei gastrointestinalem Risiko und erforderlicher systemischer NSAR-Therapie gegebenenfalls zusätzliche Protonenpumpenhemmer-Prophylaxe.
- Eine Punktion (Entnahme von Flüssigkeit mit einer Hohlnadel) ist bei eindeutig aseptischer, chronisch-mikrotraumatischer Bursitis nicht routinemäßig angezeigt, da häufig ein Rezidiv auftritt und eine iatrogene Infektion (durch eine medizinische Maßnahme verursachte Infektion) möglich ist. Sie kann bei ausgeprägter traumatisch-hämorrhagischer Schwellung (verletzungsbedingter blutiger Schwellung) oder erheblicher funktioneller Beeinträchtigung erwogen werden.
- Glucocorticoidinjektion:
- Keine routinemäßige intrabursale Glucocorticoidinjektion (Einspritzung eines Glucocorticoids in den Schleimbeutel) bei aseptischer Olecranon- oder Präpatellarbursitis (Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen beziehungsweise vor der Kniescheibe): Gegenüber Kompression und NSAR besteht kein gesicherter Vorteil hinsichtlich der endgültigen Abheilungsrate; möglich sind Hautatrophie (Verdünnung der Haut), Depigmentierung (Verlust von Hautpigmenten) und iatrogene Infektion [1, 2].
- Bei persistierender, eindeutig aseptischer Bursitis einer tiefen Bursa (Schleimbeutel) kann nach Ausschöpfung konservativer Maßnahmen im Einzelfall eine einmalige, möglichst sonographisch gesteuerte Injektion erwogen werden. Die niedrigste wirksame Glucocorticoiddosis ist zu verwenden [LL1].
- Vor jeder Injektion müssen insbesondere eine bakterielle Infektion und eine relevante Hautläsion (Hautschädigung) im Punktionsgebiet ausgeschlossen sein. Eine Glucocorticoidinjektion in eine septische oder nicht sicher als aseptisch eingeordnete Bursa ist kontraindiziert.
- Septische Bursitis:
- Unverzügliche systemische Antibiotikatherapie mit initialer Wirksamkeit gegen Staphylococcus aureus und β-hämolysierende Streptokokken; nach Erreger- und Resistenznachweis gezielte Deeskalation [5, LL2, LL3].
- Wenn das Ergebnis die Therapie beeinflusst, sollte vor der ersten Antibiotikagabe unter streng aseptischen Bedingungen eine Bursapunktion mit Zellzahl, Grampräparat, Kultur und Kristallanalyse erfolgen. Der Nachweis von Kristallen schließt eine zusätzliche Infektion nicht aus.
- Bei ausgewählten immunkompetenten Patienten (Patienten mit funktionsfähiger Immunabwehr) mit unkomplizierter Olecranonbursitis, sicherer Verlaufskontrolle und niedrigem Komplikationsrisiko kann eine empirische Antibiotikatherapie ohne initiale Aspiration vertretbar sein; die Evidenz beruht jedoch auf retrospektiven Beobachtungsdaten [6].
- Bei leichter bis mittelschwerer lokaler Infektion ohne Systemzeichen (den gesamten Körper betreffende Krankheitszeichen) orale Therapie; klinische Kontrolle nach 48-72 Stunden.
- Bei Sepsiszeichen (Anzeichen einer Blutvergiftung), rascher Ausbreitung, ausgeprägter Cellulitis (bakterieller Entzündung des Unterhautgewebes), Immunsuppression (geschwächter Immunabwehr), relevanten Begleiterkrankungen, möglicher septischer Arthritis (bakterieller Gelenkentzündung) oder fehlender oraler Therapierbarkeit stationäre Behandlung und intravenöse Antibiotikatherapie.
- Die Behandlungsdauer beträgt bei unkompliziertem Verlauf meistens 10-14 Tage und wird nach klinischem Ansprechen angepasst. Nach operativer Behandlung, bei tiefer Infektion, Osteomyelitis (Knochenentzündung), Bakteriämie (Bakterien im Blut) oder Immunsuppression ist eine individuelle längere Therapie erforderlich; für operierte septische Olecranonbursitiden weisen retrospektive Daten auf einen möglichen Nutzen einer bis zu 21-tägigen postoperativen Therapie hin [3, 5, 7].
- Bei Abszess (abgekapselte Eiteransammlung), Fremdkörper, chronischer Fistel, Nekrose (Absterben von Gewebe), wiederholtem Rezidiv oder fehlender Besserung trotz adäquater Antibiotikatherapie chirurgische Mitbeurteilung zur Inzision (operativen Eröffnung), Drainage (Ableitung von Flüssigkeit oder Eiter), Débridement (operativen Entfernung abgestorbenen oder infizierten Gewebes) oder Bursektomie (operativen Entfernung des Schleimbeutels).
- Eine intrabursale Antibiotikagabe ist nicht angezeigt.
- Kristallinduzierte oder rheumatologische Bursitis:
- Behandlung der zugrunde liegenden Gicht, Calciumpyrophosphat-Arthropathie (Gelenkerkrankung durch Ablagerung von Calciumpyrophosphat-Kristallen) oder entzündlich-rheumatischen Erkrankung gemäß dem jeweiligen Therapieartikel.
- Bei akuter Gichtbursitis (durch Gicht verursachter Schleimbeutelentzündung) kommen – nach Ausschluss einer Infektion – NSAR, Colchicin oder systemische Glucocorticoide entsprechend Komorbiditäten und Kontraindikationen infrage.
- Opioide: Für die regelhafte Behandlung einer unkomplizierten Bursitis besteht keine Indikation. Eine schematische Eskalation nach dem WHO-Stufenschema ist nicht sachgerecht. Bei ungewöhnlich starken Schmerzen sind zunächst septische Arthritis, Fraktur (Knochenbruch), Abszess, Kompartmentsyndrom (gefährliche Drucksteigerung in einem Muskelraum) oder eine andere komplizierende Diagnose auszuschließen.
- Systemische Glucocorticoide: Bei isolierter mechanischer Bursitis nicht routinemäßig indiziert.
- Weitere Therapie: Siehe auch unter „Weitere Therapie“.
Weitere Hinweise
- Aseptische Olecranonbursitis: In einer randomisierten Studie unterschieden sich Kompression plus NSAR, Aspiration und Aspiration mit Glucocorticoidinjektion nicht signifikant hinsichtlich der Abheilungsrate nach vier Wochen. Unter Kompression plus NSAR betrug die mediane Zeit bis zur Abheilung bei erfolgreich behandelten Patienten 3,2 Wochen; wegen des günstigeren Sicherheitsprofils ist dieses Vorgehen regelmäßig die primäre Strategie [1].
- Tiefe Bursopathien: Bei vermeintlicher Trochanterbursitis (Schleimbeutelentzündung am großen Rollhügel des Oberschenkelknochens) liegt häufig eine gluteale Tendinopathie (Sehnenerkrankung der Gesäßmuskulatur) im Rahmen des Greater-Trochanteric-Pain-Syndroms (Schmerzsyndrom an der seitlichen Hüfte) vor. Belastungssteuerung und spezifische Übungstherapie sind einer alleinigen Glucocorticoidinjektion mittel- und langfristig überlegen [8].
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Analgetika und nichtsteroidale Antirheumatika
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Diclofenac, topisch | Nur auf intakter Haut; nicht okklusiv anwenden. Ohne ärztliche Kontrolle präparateabhängig maximal 1-3 Wochen. Die Anwendung bei Bursitis kann außerhalb der konkreten Zulassung des verwendeten Präparats liegen [4, FI1]. |
| Ibuprofen | Niedrigste wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum; höhere Tagesdosen sind bei unkomplizierter Bursitis regelhaft nicht erforderlich [FI2]. |
| Paracetamol | Alternative bei NSAR-Kontraindikation; keine klinisch relevante antiphlogistische Wirkung. Bei Körpergewicht unter 50 kg, Lebererkrankung, chronischem Alkoholkonsum, Mangelernährung oder Dehydratation Tageshöchstdosis reduzieren [FI3]. |
- Wirkweise: NSAR hemmen Cyclooxygenasen (Enzyme zur Bildung bestimmter Botenstoffe) und damit die Prostaglandinsynthese (Bildung von Entzündungsbotenstoffen); Paracetamol wirkt analgetisch (schmerzlindernd) und antipyretisch (fiebersenkend), aber nicht klinisch relevant antiphlogistisch (entzündungshemmend).
- Indikationen: Kurzzeitige symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen bei aseptischer oder begleitend bei septischer Bursitis.
- Kontraindikationen: Systemische NSAR unter anderem bei aktivem gastrointestinalem Ulkus (Magen-Darm-Geschwür) oder Blutung, schwerer Nieren-, Leber- oder Herzinsuffizienz (schwerer Nieren-, Leber- oder Herzschwäche), NSAR-induziertem Asthma sowie im dritten Trimenon (Schwangerschaftsdrittel); ab der 20. Schwangerschaftswoche nur bei zwingender Indikation, niedrigster Dosis und kürzestmöglicher Dauer. Paracetamol bei schwerer Leberinsuffizienz beziehungsweise aktiver schwerer Lebererkrankung kontraindiziert.
- Nebenwirkungen: NSAR: gastrointestinale Ulzera und Blutungen, Nierenfunktionsstörungen, Flüssigkeitsretention, Blutdruckanstieg, kardiovaskuläre Ereignisse und Überempfindlichkeitsreaktionen; bei topischer Anwendung insbesondere lokale Hautreaktionen. Paracetamol: insbesondere dosisabhängige Hepatotoxizität (Leberschädigung) bei Überdosierung.
Glucocorticoid zur lokalen Injektion
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Triamcinolonacetonid | Nur bei eindeutig aseptischer Bursitis und strenger Indikationsstellung; in der Regel einmalige Injektion. Sonographische Steuerung insbesondere bei tief gelegenen Bursae erwägen. Bei subakromial-subdeltoidaler Injektion sind 20 mg regelmäßig ausreichend [LL1, FI4]. |
- Wirkweise: Aktivierung intrazellulärer Glucocorticoidrezeptoren mit Hemmung proinflammatorischer Mediatoren (entzündungsfördernder Botenstoffe).
- Indikationen: Ausgewählte persistierende, eindeutig nichtbakterielle Bursitis nach unzureichendem Ansprechen auf konservative Maßnahmen.
- Kontraindikationen: Septische oder nicht sicher als aseptisch eingeordnete Bursitis, lokale Hautinfektion, fehlende sichere Punktionsmöglichkeit sowie wirkstoffbezogene Kontraindikationen.
- Nebenwirkungen: Postinjektionsschmerz (Schmerz nach der Einspritzung), Haut- und Subkutisatrophie (Verdünnung des Unterhautgewebes), Depigmentierung, Infektion, Blutung, vorübergehende Hyperglykämie (Erhöhung des Blutzuckers), Kristallsynovitis (Gelenkinnenhautentzündung durch Kristalle) sowie bei Fehlplatzierung Sehnenschädigung oder Sehnenruptur (Sehnenriss).
Antibiotika bei septischer Bursitis
Die folgenden Dosierungen gelten als Orientierungswerte für Erwachsene mit normaler Nieren- und Leberfunktion. Auswahl, Dosierung und Dauer sind an Schweregrad, Körpergewicht, Organfunktion, lokale Resistenzlage, Allergien, Erregernachweis und Fachinformation anzupassen.
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Flucloxacillin | Empirische Option bei unkomplizierter Infektion ohne MRSA-Risiko; Einnahme nüchtern. Nicht wirksam gegen MRSA [LL2, LL3]. |
| Cefalexin | Alternative zur kalkulierten oralen Behandlung von MSSA und Streptokokken; Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz [FI5]. |
| Clindamycin | Alternative bei schwerer Betalactamallergie oder bei empfindlichem MRSA; Resistenzprüfung einschließlich induzierbarer Clindamycinresistenz erforderlich [FI6]. |
| Cefazolin | Stationäre Therapie bei schwerer Infektion ohne MRSA-Verdacht; Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz. |
| Vancomycin | Bei schwerer Infektion und relevantem MRSA-Risiko; AUC-gesteuerte Expositionskontrolle und Überwachung der Nierenfunktion [FI7]. |
- Wirkweise: Betalactamantibiotika hemmen die bakterielle Zellwandsynthese; Clindamycin hemmt die bakterielle Proteinsynthese an der 50S-Untereinheit; Vancomycin hemmt die Zellwandsynthese grampositiver Erreger.
- Indikationen: Klinisch wahrscheinliche oder mikrobiologisch bestätigte septische Bursitis.
- Kontraindikationen: Wirkstoffspezifische Überempfindlichkeit; zusätzliche Einschränkungen und Dosisanpassungen entsprechend Organfunktion und Fachinformation.
- Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen, gastrointestinale Beschwerden und antibiotikaassoziierte Clostridioides-difficile-Infektion (durch Antibiotika begünstigte Darminfektion); Flucloxacillin zusätzlich cholestatische Hepatitis (Leberentzündung mit Gallenstau), Clindamycin erhöhtes Risiko einer pseudomembranösen Kolitis (schwere antibiotikabedingte Dickdarmentzündung), Vancomycin Nephrotoxizität (Nierenschädigung) und infusionsabhängige Reaktionen.
Red Flags (Warnzeichen) bei Bursopathien
- Fieber, Schüttelfrost, Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), Hypotonie (niedriger Blutdruck) oder reduzierter Allgemeinzustand – Verdacht auf systemische Infektion beziehungsweise Sepsis (lebensbedrohliche Reaktion des Körpers auf eine Infektion)
- Ausgeprägte Überwärmung, rasch zunehmende Rötung, purulente Sekretion (eitrige Absonderung) oder umgebende Cellulitis – Verdacht auf septische Bursitis
- Starke Schmerzen bei passiver Gelenkbewegung oder erhebliche Bewegungseinschränkung – Verdacht auf septische Arthritis oder andere intraartikuläre Erkrankung (Erkrankung innerhalb eines Gelenks)
- Immunsuppression, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), chronische Niereninsuffizienz oder relevante Hautläsion über der Bursa – erhöhtes Risiko eines komplizierten infektiösen Verlaufs
- Fehlende Besserung innerhalb von 48-72 Stunden unter adäquater Antibiotikatherapie – Resistenz, Abszess, Fremdkörper, Osteomyelitis oder Fehldiagnose ausschließen
- Chronische Fistel, Nekrose oder rezidivierende septische Bursitis – dringliche chirurgische Mitbeurteilung
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für die Gesundheit von Sehnen, Bändern und Faszien sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3)
- Mineralstoffe (Magnesium)
- Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt)
- Weitere Vitalstoffe (Chondroitinsulfat, Glucosaminsulfat, Kollagene)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungsverzeichnis
- AUC: Area under the Curve (Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve)
- AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
- FI: Fachinformation
- i. v.: intravenös
- KG: Körpergewicht
- LL: Leitlinie
- MRSA: Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus
- MSSA: Methicillin-sensibler Staphylococcus aureus
- NICE: National Institute for Health and Care Excellence
- NSAR: nichtsteroidale Antirheumatika
- p. o.: per os (über den Mund)
- WHO: World Health Organization (Weltgesundheitsorganisation)
Literatur
- Kim JY, Chung SW, Kim JH, Jung JH, Sung GY, Oh KS, Lee JS: A Randomized Trial Among Compression Plus Nonsteroidal Antiinflammatory Drugs, Aspiration, and Aspiration With Steroid Injection for Nonseptic Olecranon Bursitis. Clin Orthop Relat Res. 2016;474(3):776-783. doi: 10.1007/s11999-015-4579-0
- Sayegh ET, Strauch RJ: Treatment of olecranon bursitis: a systematic review. Arch Orthop Trauma Surg. 2014;134(11):1517-1536. doi: 10.1007/s00402-014-2088-3
- Brown OS, Smith TO, Parsons T, Benjamin M, Hing CB: Management of septic and aseptic prepatellar bursitis: a systematic review. Arch Orthop Trauma Surg. 2022;142(10):2445-2457. doi: 10.1007/s00402-021-03853-9
- Derry S, Moore RA, Gaskell H, McIntyre M, Wiffen PJ: Topical non-steroidal anti-inflammatory drugs for acute musculoskeletal pain in adults. Cochrane Database Syst Rev. 2015;(6):CD007402. doi: 10.1002/14651858.cd007402.pub3
- Lormeau C, Cormier G, Sigaux J, Arvieux C, Semerano L: Management of septic bursitis. Joint Bone Spine. 2019;86(5):583-588. doi: 10.1016/j.jbspin.2018.10.006
- Beyde A, Thomas AL, Colbenson KM, Sandefur BJ, Kisirwan I, Mullan AF, O’Driscoll SW, Campbell RL: Efficacy of empiric antibiotic management of septic olecranon bursitis without bursal aspiration in emergency department patients. Acad Emerg Med. 2022;29(1):6-14. doi: 10.1111/acem.14406
- El Zein S, Berbari EF, LeMahieu AM et al.: Optimal antibiotics duration following surgical management of septic olecranon bursitis: a 12-year retrospective analysis. J Bone Jt Infect. 2024;9(2):107-115. doi: 10.5194/jbji-9-107-2024
- Mellor R, Bennell K, Grimaldi A et al.: Education plus exercise versus corticosteroid injection use versus a wait and see approach on global outcome and pain from gluteal tendinopathy: prospective, single blinded, randomised clinical trial. BMJ. 2018;361:k1662. doi: 10.1136/bmj.k1662
Leitlinien
Eine eigenständige aktuelle AWMF-Leitlinie zur medikamentösen Behandlung von Bursopathien liegt nicht vor.
- Benzon HT, Provenzano DA, Nagpal A et al.: Use and safety of corticosteroid injections in joints and musculoskeletal soft tissue: guidelines from the American Society of Regional Anesthesia and Pain Medicine, the American Academy of Pain Medicine, the American Society of Interventional Pain Physicians, the International Pain and Spine Intervention Society, and the North American Spine Society. Reg Anesth Pain Med. 2026;51(7):746-773. doi: 10.1136/rapm-2024-105656
- National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Clinical Knowledge Summary – Olecranon bursitis. Abgerufen am 15. September 2026. NICE CKS
- National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Clinical Knowledge Summary – Pre-patellar bursitis. Abgerufen am 15. September 2026. NICE CKS
Fachinformation
- Fachinformation Voltaren Schmerzgel forte 23,2 mg/g Gel. Stand Dezember 2024. [FI1]
- Fachinformation IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten. Stand Juni 2026. [FI2]
- Fachinformation ben-u-ron 500 mg Tabletten. Stand Januar 2025. [FI3]
- Fachinformation Volon A 40/A 40-5 ml. Stand Januar 2025. [FI4]
- Fachinformation Cephalexin-ratiopharm 500/1.000 mg Filmtabletten. Stand September 2025. [FI5]
- Fachinformationen Clinda-saar 150/300/600 mg Filmtabletten und Sobelin Solubile 600; aktuelle Fassung beachten. [FI6]
- Fachinformation Vancomycin Dr. Eberth zur intravenösen Anwendung; aktuelle Fassung beachten. [FI7]