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Medizingerätediagnostik
Rheumatoide Arthritis
Mit Hilfe von Röntgenuntersuchungen können erosive Veränderungen der Gelenke nachgewiesen werden. Dies ist jedoch noch nicht in der Frühphase der Erkrankung, sondern erst nach etwa sechs bis 24 Monaten möglich.

Weitere bildgebende Verfahren zur Diagnostik einer rheumatoiden Arthritis sind

  • Gelenkszintigraphie – Verabreichung einer kurzlebigen, radioaktiven Substanz und anschließende Darstellung der Bereiche, in denen sich die Substanz besonders ablagert, mit Hilfe eines Scanners
  • Arthrosonographie – Ultraschall der Gelenke ist besonders geeignet zur Frühdiagnostik: der gute Weichteilkontrast erlaubt die Beurteilung von Synovialis, Sehnen und Bändern. Veränderungen an den Weichteilen gehen Knochenläsionen voraus und sind ein früher Hinweis für eine progressiv verlaufende Erkrankung
  • Magnetresonanztomographie MRT (Kernspintomographie) – Erstellung von Schnittbildern des Körpers ohne Röntgenstrahlung, sondern mit Hilfe magnetischer Felder

Mit Hilfe dieser Verfahren können rheumatoide Veränderungen der Gelenke mitunter bereits früher als mittels herkömmlicher Röntgendiagnostik sichtbar gemacht werden.

     
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