Einleitung
Heberden-Arthrose

Bei der Heberden-Arthrose (Synonyme: Arthrose der distalen Interphalangealgelenke der Finger; distale Interphalangealgelenk(DIP)-Arthrose;DIP-Arthrose; Heberden-Arthrose der Finger; Heberden-Knoten; Heberden-Knoten mit Arthropathie; Heberden-Krankheit; Heberden-Polyarthrose der Fingergelenke; Heberden-Syndrom; ICD-10-GM M15.1: Heberden-Knoten (mit Arthropathie)) handelt es sich um eine Form der Arthrose, die die Fingerendgelenke (distale Interphalangealgelenke, DIP) betrifft und mit der Bildung von Heberden-Knoten einhergeht.
Sie ist nach dem englischen Arzt William Heberden (1710-1801) benannt.

Geschlechterverhältnis: Männer zu Frauen beträgt 1 : 10.

Häufigkeitsgipfel: Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Alter an. Bei Frauen beginnt die Heberden-Arthrose meistens mit der Menopause (Klimakterium, Wechseljahre).

Die Inzidenz (Häufigkeit von Neuerkrankungen) beträgt für Frauen in der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen 190 Erkrankungen pro 100.000 Frauen pro Jahr und bei Männern der selben Altersgruppe 27 Erkrankungen pro 100.000 Männer pro Jahr (in Deutschland).

Verlauf und Prognose: Die Erkrankung verläuft progredient (fortschreitend) und ist mit Schmerzen, Bewegungseinschränkung und Kraftverlust verbunden. Oft sind mehrere Finger einer Hand betroffen, am häufigsten der 2. und 3. Finger, selten der kleine Finger. Durch eine adäquate Therapie lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verzögern.

 


     
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