Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Symptome – Beschwerden
Mumps (Parotitis epidemica)

Folgende Symptome und Beschwerden können gemeinsam auf eine Parotitis epidemica (Mumps) hinweisen:

Leitsymptom

  • Schmerzhafte Schwellung der Parotis/Ohrspeicheldrüse (einseitig (20-30 %) bzw. doppelseitig (70-80 %) mit leicht abstehenden Ohren und "Hamsterbacken").
    • Die Glandulae submandibularis (Unterkieferspeicheldrüse) oder sublingualis (Zungenspeicheldrüse) reagieren in 10-15 % mit, die Bauchspeicheldrüse in 2-5 %.
    • Dauer der entzündlichen Schwellung: 3-8 Tage

Der Infektion vorausgehen kann ein mehrtägiges unspezifisches Prodromalstadium (Vorstadium der Erkrankung) mit Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Anorexie (Appetitlosigkeit) und Unwohlsein.

Begleitsymptome

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Allgemeines Krankheitsgefühl
  • Anorexie (Appetitlosigkeit)
  • Ohrenschmerzen
  • Schwierigkeiten beim Kauen, Schlucken und Sprechen
  • Im Kindesalter
    • Meningoenzephalitis (kombinierte Entzündung des Gehirns (Enzephalitis) und der Hirnhäute (Meningitis))
    • in Einzelfällen konsekutive Anfallsleiden
    • Andere Drüsen sind nur in zeitlicher Nähe zur Pubertät betroffen.
  • Kinder unter 5 Jahren
    • 40-50 % akute respiratorische Erkrankung
  • Im Erwachsenenalter
    • Mastitis (Brustdrüsenentzündung) der Frau (30 %)
    • Oophoritis (Eierstockentzündung) (5 %)
    • Orchitis (Hodenentzündung; Hodenschmerzen) – vor allem bei Männern, die nach der Pubertät erkranken (Häufigkeit: 15-30 %)
    • Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) (4 %)
    • Thyreoiditis (Schilddrüsenentzündung)
    • ZNS-Beteiligung (60 %)
      • asymptomatische Pleozytose (50 %)
      • symptomatische aseptische Meningitis (Hirnhautentzündung) (10 %)
      • transiente Taubheit (4 %)
      • persistierende Taubheit 1 von 20.000

Weitere Hinweise

  • Bei 30-40 % der Fälle ist der Verlauf klinisch apparent oder subklinisch, das heißt, es bestehen keine Symptome.
  • Der Großteil der Mumps-Infektionen im Alter unter 2 Jahren verläuft subklinisch.
  • Bei Kindern unter 5 Jahren stellt sich eine Parotitis epidemica häufig als akute respiratorische Erkrankung (40-50 % der Fälle) da.
     
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