Beim Gelbfieber (Synonyme: Buschgelbfieber; Dschungelgelbfieber; Febris flava; Gelbfieber-Hepatitis; Ochropyra; Schwarzes Erbrechen; Sylvatisches Gelbfieber; Urbanes Gelbfieber; ICD-10: A95.-: Gelbfieber) handelt es sich um eine Infektionserkrankung, die vor allem in den Tropen Afrikas und Südamerikas auftritt (ICD-10-GM Version 2009 A95). Es wird durch das Gelbfiebervirus, ein Virus aus der Gruppe der Flaviviren, übertragen.
Weltweit erkranken pro Jahr circa 200000 Menschen, 30000 sterben am Gelbfieber.
Übertragen wird das Virus über Stechmücken der Gattungen Aedes und Haemagogus. Erstere sind tag- und nachtaktiv.
In Ausnahmefällen ist eine Übertragung durch Blutspenden möglich.
Wirt des Virus sind eigentlich Affen. Man kann das Stadtgelbfieber bei erkrankten Menschen vom Dschungelgelbfieber bei infizierten Affen abgrenzen. Daneben kann es auch zu einem intermediären Übertragungszyklus kommen, der die Verbindung aus beiden Arten herstellt.
Die Inkubationszeit – Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung – beträgt drei bis sechs Tage.
Danach kommt es nach einer ersten Phase bei bis zu 15 % der Infizierten zu einer zweiten (toxischen) Phase, in der etwa die Hälfte der Betroffenen verstirbt.
Insgesamt beträgt die Mortalität (Sterberate) des Gelbfieber-Patienten 10-20 %.
Verheilt die Erkrankung, kann es durch bleibende Antikörper nicht zu einem Rezidiv – Wiederauftreten der Erkrankung – kommen.
Der Krankheitsverdacht, die Erkrankung und der Tod an Gelbfieber sind meldepflichtig.












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