Zur Prävention der Hypercholesterinämie mit LDL-Erhöhung muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden
Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren
- Stress
- Vermehrter Alkoholkonsum
- Rauchen
Behandelbare Erkrankungen, die das LDL erhöhen
- Anorexia nervosa – Magersucht
- Cholestase – Gallenstau
- Hepatom – bösartiger Lebertumor
- Hypothyreose – Schilddrüsenunterfunktion
- Nephrotisches Syndrom – Sammelbegriff für Symptome, die bei verschiedenen Erkrankungen des Glomerulums (Nierenkörperchen) auftreten; Symptome sind: Proteinurie (Ausscheidung von Einweiß mit dem Urin) mit einem Proteinverlust von mehr als 1g/m²/Körperoberfläche pro Tag; Hypoproteinämie, periphere Ödeme durch eine Hypalbuminämie von < 2,5 g/dl im Serum, Hyperlipoproteinämie (Fettstoffwechselstörung)
Behandelbare Erkrankungen, die das LDL erniedrigen
- Chronische Infektionen
- Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
- Malabsorption – Störung in der Resorption (Aufnahme) der Nahrung im Darm
- Malnutrition (Mangelernährung)
- Schwere Leberkrankheiten wie Leberzirrhose – knotiger Umbau der Leber mit Funktionsverlust
Medikamente, die das LDL erhöhen
- Cyclosporin – Medikament zur Immunsuppression
- Tegretal – Medikament gegen Epilepsie (Krampfanfälle)
- Thiazide – Medikamente zur Entwässerung
- Niacinintoxikation
Medikamente, die das VLDL erhöhen
- Anionenaustauscher – Medikamente zur Fettsenkung (Lipidhemmer) wie beispielsweise Colestyramin
- HIV-Protease-Inhibitoren – Medikamente, die bei der HIV-Infektion gegeben werden
- Glykokortikoide – Medikamente gegen Entzündungen wie Kortison
- Retinolsäure (Vitamin A)
- Isotretinoin – Mittel gegen verschiedene Hauterkrankungen wie Akne oder Psoriais (Schuppenflechte)












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