Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Körperliche Untersuchung
Seborrhoisches Ekzem

Eine umfassende klinische Untersuchung ist die Grundlage für die Auswahl der weiteren diagnostischen Schritte:

  • Allgemeine körperliche Untersuchung – inklusive Blutdruck, Puls, Körpergewicht, Körpergröße; des Weiteren:
    • Inspektion (Betrachtung)
      • Haut und Haar [fettig schuppende, gelbe Herde; auf gerötetem Grund; diese treten bevorzugt an folgenden Stellen auf:
        • Augenbrauen
        • Haaransatz
        • zwischen Lippe und Nase
        • Schweißrinne]
  • Dermatologische Untersuchung
    [wg. Differentialdiagnosen:
    • Neurodermitis
    • Erythrasma (Zwergflechte) (durch Bakterien bedingte Rötung der Haut, die der der Pilzerkrankung ähnelt)
    • Erythrodermia desquamativa (generalisierte Hautrötung und -schuppung)
    • Ichthyosis vulgaris (genetisch bedingte Verhornungsstörung)
    • Impetigo contagiosa (Borkenflechte; Eiterflechte) (durch Streptokokken der Serogruppe A ausgelöste Entzündung der Haut)
    • Kopfhautekzem
    • Lichen simplex chronicus (Synonyme: Neurodermitis cirumscripta, Lichen chronicus vidal oder Vidal-Krankheit) – ortsständige, chronisch-entzündliche, plaqueförmige und lichinoide (knötchenartige) Hauterkrankung, die in Schüben verläuft und mit starkem Pruritus (Juckreiz) einhergeht
    • Lichtdermatosen (Hautveränderungen, die durch Lichteinstrahlung entstehen)
    • Periorale Dermatitis (Synonyme: Mundrose oder Rosacea-artige Dermatitis) – Hautkrankheit mit flächigen Erythemen (Hautrötung), roten disseminierten oder gruppierten, follikulären Papeln (knötchenartige Veränderung auf Haut), Pusteln (Eiterbläschen), Plaques (über das Hautniveau erhebende, "plattenartige" Substanzvermehrung der Haut) einhergehende Dermatitis (Hautentzündung) im Gesicht, vor allem um den Mund (perioral), die Nase (perinasal) oder die Augen (periokulär); charakteristisch ist, dass die an das Lippenrot angrenzende Hautzone frei bleibt; Alter zwischen 20-45 Jahren; vor allem Frauen sind betroffen; Risikofaktoren sind Kosmetika, längere lokale Corticoidtherapie, Ovulationshemmer, Sonnenlicht
    • Pityriasis simplex (Synonyme: Pityriasis alba, Pityriasis alba faciei) – eine verbreitete, nicht ansteckende und meist harmlose Hautkrankheit, die vor allem bei Kindern auftritt; sie manifestiert sich durch trockene, fein-schuppige, helle Flecken, die vor allem im Gesicht auftreten
    • Pityriasis versicolor (Synonyme: Kleienpilzflechte, Kleieflechte) – ist eine häufig vorkommende Pilzinfektion der Epidermis (oberste Hautschicht) durch einen Hefepilz (Malassezia-Hefen)
    • Pityrosporum-Follikulitis (Entzündung der Haarfollikel, die durch Pityrosporum verursacht wird)
    • Psoriasis capillitii (Schuppenflechte im Bereich des Kopfes)
    • Rosacea (Kupferfinnen)
    • Windeldermatitis – muss differentialdiagnostisch bei einem Ekzem in der Windelregion in Betracht gezogen werden]
  • Gesundheitscheck

In eckigen Klammern [ ] wird auf mögliche pathologische (krankhafte) körperliche Befunde hingewiesen.

     
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