Einleitung
Seborrhoisches Ekzem

Beim seborrhoischen Ekzem (Synonyme: Dermatitis seborrhoica capitis; Dermatitis seborrhoica infantum; Ekzem, seborrhoisches; Morbus Unna; seborrhoische Dermatitis; ICD-10 L21.-: Seborrhoisches Ekzem) handelt es sich um eine fettig-schuppige Entzündung der Haut. Sie tritt vor allem in Hautbereichen auf, in denen viele Talgdrüsen vorkommen, wie am behaarten Kopf, im Gesicht und am Rumpf.

Man kann verschiedene Formen unterscheiden:

  • Dermatitis seborrhoica infantum (unter dem volkstümlichen Namen Grind oder Kopfgneis bekannt) – bei Säuglingen in den ersten Lebensmonaten auftretend; heilt folgenlos aus
  • Dermatitis seborrhoica capitis – am behaarten Kopf auftretend

Geschlechterverhältnis: Männer sind häufiger betroffen als Frauen. 

Häufigkeitsgipfel: Die Dermatitis seborrhoica infantum kommt oft bei Säuglingen in den ersten Lebensmonaten vor. Die Dermatitis seborrhoica capitis tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Bei Frauen tritt die Erkrankung vor allem nach der Menopause (Wechseljahre) auf.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) liegt bei 1-10 % (in Deutschland).

Verlauf und Prognose: Die seborrhoische Dermatitis ist eine harmlose, aber häufig vorkommende Hauterkrankung. Sie ist nicht ansteckend. Bei manchen Betroffenen jucken die Hautbereiche. Durch Kratzen kann sich die Haut entzünden und bluten. Geeignete Shampoos und Cremes tragen dazu bei, dass sich die Hautbereiche wieder normalisieren. Das seborrhoische Ekzem tritt häufig rezidivierend (wiederkehrend) auf und kann chronisch werden.


     
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