Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Ursachen
Rachenmandelvergrößerung (adenoide Hyperplasie)

Pathogenese (Krankheitsentstehung)

Die Tonsilla pharyngea liegt am Dach des Nasophyarynx' (Nasen-Rachen-Raum), im Bereich hinter der Nase. Sie ist bei geöffnetem Mund nicht sichtbar.

Bei der adenoiden Hyperplasie der Rachenmandel (Adenoide) handelt es ich um eine Hyperplasie (Vermehrung) des lymphoepithelialen Gewebes. Diese wird ausgelöst durch rezidivierende (wiederkehrende) Infektionen, die zu einer Überforderung der Funktion führen. D. h. die Zunahme des lymphatischen Gewebes und damit die Vergrößerung der Rachenmandel ist ein kompensatorischer Prozess.

Die Rachenmandelhyperplasie, die zugleich mit einer Hypertrophie, d. h. einer übermäßigen Vergrößerung einhergeht, führt zu Problemen, weil sie die zum Nasopharynx hin gelegene Öffnung der Nasenhöhle (Cavitas nasi) versperrt und zugleich den eng daneben liegenden Eingang zum Mittelohr (Eustachi-Röhre) verschließt. Die daraus resultierenden Folgeerkrankungen s. u. dem gleichnamigen Subthema.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine Rachenmandelhyperplasie ist das Ergebnis eines Circulus vitiosus aus Infektion, Rachenmandelhyperplasie, Sekretstau und erneuter Infektion.

Ätiologie (Ursachen)

Biographische Ursachen

  • Genetische bzw. konstitutionelle Disposition (Veranlagung)

Krankheitsbedingte Ursachen

  • Rezidivierende (wiederkehrende) Infektionen
     
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