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Folgeerkrankungen
Myasthenia gravis

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch eine Myasthenia gravis mit bedingt sein können:

Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)

  • Cholinerge Krise – Muskelschwäche infolge von zu hohen Dosen von Cholinesterase-Inhibitoren; Anzeichen dafür sind ein verstärkter Tränen- und Speichelfluss, Diarrhoe (Durchfall) und Tachykardie (zu schneller Herzschlag: > 100 Schläge pro Minute); Mortalitätrisiko (Sterberisiko) ist erhöht
  • Myasthene Krise – lebensbedrohende Verschlimmerung der Symptomatik, ggf. mit respiratorischer Insuffizienz (Schwäche der Atemmuskulatur) bis hin zum Versagen der Atemmuskulatur oder Aspiration (z. B. Verschlucken von Fremdkörpern → Aspirationspneumonie); häufige Auslöser sind Infektionen, Medikamenteneinnahmefehler, eine unzureichende oder zu früh beendete Immunsuppression; besonders gefährdet sind Patienten mit bulbären und respiratorischen Symptomen, die eine Vitalkapazität (VC/Kenngröße für die Funktion der Lunge) unter 1.000 ml bei Frauen oder 1.500 ml bei Männern aufweisen sowie multimorbide (von vielen Erkrankungen gleichzeitig betroffen); Mortalität (Sterblichkeit) liegt bei 5 %

Leitlinien

  1. S2k-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Myasthenia gravis und des Lambert-Eaton-Syndroms. (AWMF-Registernummer: 030-087), September 2014 Langfassung
     
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