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Prävention
Epilepsie

Zur Prävention der Epilepsie muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.

Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren

  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Drogenkonsum

Behandelbare Erkrankungen

  • Verletzungen des Gehirns
  • Enzephalitiden (Gehirnentzündungen)
  • Anomalien (Missbildungen) des zentralen Nervensystems
  • Pyridoxin (Vitamin B6)-Mangel beim Neugeborenen
  • Entwicklungsstörungen bei Kindern
  • Fieber
  • Hirntumoren
  • Hirnblutungen
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn
  • Elektrolytverschiebungen – Veränderungen im Wasser-Haushalt
  • Leberversagen
  • Nierenversagen
  • Vaskulitiden (Gefäßentzündungen auf Grund von Autoimmunerkrankungen)
  • Hormonelle Störungen

Labordiagnosen – Laborparameter, die als unabhängige Risikofaktoren gelten

  • Hypoglykämie (Unterzuckerung)
  • Hyperglykämie (Überzuckerung)
  • Hypokalziämie (Kalziummangel im Blut)
  • Hypomagnesiämie (Magnesiummangel im Blut)

Umweltbelastungen, Intoxikationen

  • Alkoholentzug
  • Medikamentenentzug

Unnötige Medikamenteneinnahme vermeiden

  • Antibiotika
  • Virustatika – Medikamente zur Bekämpfung von Infektionen durch Viren
  • Analgetika (Schmerzmittel)
  • Lokalanästhetika – Mittel zur örtlichen Betäubung
  • Immunsuppressiva – Medikamente, die die körpereigene Abwehr drosseln
  • Psychopharmaka – Medikamente, die bei psychischen Erkrankungen eingesetzt werden
  • Theophyllin – Medikament zur Behandlung von Lungenerkrankungen
  • Flumazenil – Gegenmittel bei Beruhigungsmittelvergiftung – kann bei Beruhigungsmittelabhängigkeit zu Krampfanfällen führen

Sonstige vermeidbare Risikofaktoren

  • Kontrastmittel in der Radiologie
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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