Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medikamentöse Therapie
Binge Eating Disorder (BED; psychogene Essstörung)

Therapieziele

  • Verbesserung der Symptomatik
  • Vermeidung von Komplikationen bzw. Folgeerkrankungen

Therapieempfehlungen

  • Eine Binge-Eating-Störung wird im Regelfall ambulant behandelt. Bei unzureichender Veränderung unter ambulanter Therapie ist eine stationäre Therapie erforderlich. Weitere Gründe für eine stationäre Therapie sind:
    • Krankheitsschwere (z. B. geringe Motivation)
    • schwere Konflikte im sozialen und familiären Umfeld
    • schwere psychische und körperliche Begleiterkrankungen (z. B. Diabetes mellitus)
    • Suizidalität (Selbstmordgefährdung)
  • Binge Eating Disorder kann grundsätzlich nicht allein medikamentös behandelt werden. Es muss immer gleichzeitig eine Psycho- und Ernährungstherapie durchgeführt werden!
    Beachte: Die Therapie der ersten Wahl ist die Psychotherapie.
  • Eine Verbesserung der Symptomatik durch medikamentöse Therapie ist nur eingeschränkt möglich: Fluoxetin, Fluvoxamin (Antidpressiva: Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, SSRI) (Off-Label-Use; Verwendung außerhalb der Indikationsgebiete oder der Personengruppe, für die die Medikamente von den Arzneimittelbehörden zugelassen sind)
  • Siehe auch unter "Weitere Therapie".

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Essstörungen. (AWMF-Registernummer: 051 - 026), Mai 2018 Langfassung

     
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