Zur Sekundärprävention der Oligomenorrhoe muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden
Folgende Risikofaktoren sind bei Oligomenorrhoe von Bedeutung
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Leistungssport
- Psychosozialer Stress
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
- Hypothalamisch-hypophysäre Störungen - Störungen in der Regulation des Hormonhaushaltes auf der Ebene Zwischenhirn-Hirnanhangsdrüse
- Hyperprolaktinämie – Krankhafte Erhöhung des Prolaktins, welches einen negativen Einfluss auf die Follikelreifung ausübt – zu verlängerten Zyklen und schließlich zum Ausbleiben der Regelblutung führt
- Ovarielle Störungen – z.B. Ovarialinsuffizienz (Funktionsschwäche der Eierstöcke)
- Polyzystisches-Ovar-Syndrom (PCO-Syndrom)
Ovarielle Hyperandrogenämie – vermehrte Bildung von Androgenen (männliche Hormone) in den Ovarien (Eierstöcken) - Erkrankungen endokriner Organe – Nebenniere – Cushing-Syndrom, Hyperandrogenämie; Schilddrüse, Diabetes mellitus
- Erkrankungen des Uterus (Gebärmutter)
- Anorexia nervosa – Magersucht
- Genitaltuberkulose
Medikamente
- Antikonzeptiva (Empfängnisverhütungsmittel)
- Neuroleptika – Nervendämpfungsmittel wie Haloperidol
- Appetitzügler wie Fenfluramin
Drogen
- LSD (Lysergsäurediäthylamid) – Halluzinationen erzeugende Droge
- Amphetamine (Aufpuschmittel)
Sonstige Risikofaktoren
- Schwangerschaft
- Laktationsperiode (Stillen)












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