Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Weitere Therapie
Altersschwäche (Senilität)

Allgemeine Maßnahmen

  • Nikotinrestriktion (Verzicht auf Tabakkonsum)
  • Gemäßigter Alkoholkonsum (Frau: < 10 g/Tag; Mann: < 30 g/Tag)
  • Normalgewicht anstreben!
    • Bestimmung des BMI (Body-Mass-Index, Körpermasse-Index) bzw. der Körperzusammensetzung mittels der elektrischen Impedanzanalyse und ggf. Teilnahme an einem ärztlich betreuten Programm für Untergewichtige
    • Unterschreitung der BMI-Untergrenze (ab dem 19. Lebensjahr: 19; ab dem 25. Lebensjahr: 20; ab dem 35. Lebensjahr: 21; ab dem 45. Lebensjahr: 22; ab dem 55. Lebensjahr: 23; ab dem 65. Lebensjahr: 24) → Teilnahme an einem ärztlich betreuten Programm für Untergewichtige
    • Beachte: Eine Gewichtsabnahme ist kontraproduktiv, da sie immer auch zur Abnahme der Körperzellmasse/Muskulatur führt.
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit
  • Vermeidung psychosozialer Belastungen:
    • Mobbing
    • Seelische Konflikte
    • Soziale Isolation
    • Stress
  • Regelmäßige Schlaf- und Ruhephasen
  • Vermeidung von Umweltbelastungen:
    • Verzicht auf ausgiebige Sonnenbäder und Besuche in Solarien (wegen Hautalterung und UV-Strahlen-Belastung)

Impfungen

Die nachfolgenden Impfungen sind angeraten, da eine Infektion häufig zur Verschlechterung der vorliegenden Erkrankung führen kann:

  • Grippe-Impfung
  • Pneumokokken-Impfung

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem gesunden Mischköstler unter Berücksichtigung des Geschlechtes und des Alters. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte, Gemüse)
  • Beachtung folgender spezieller Ernährungsempfehlungen:
    • Säure-Basen-Haushalt-Regulation – da die Niere ab dem 40. Lebensjahr zunehmend die Fähigkeit verliert, im Falle einer entstehenden Azidose (Übersäuerung) durch Ausscheidung von Säureäquivalenten regulierend zu wirken
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
    Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
    Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns.

Sportmedizin

  • Ausdauertraining (Cardiotraining) und Krafttraining (Muskeltraining) soweit möglich: 
    • ein Drittel Ausdauertraining (Sitzergometer/Sitzheimtrainer) und zwei Drittel Krafttraining – sollten bei einer Sarkopenie* (zur Prävention und Therapie) in Abhängigkeit von der körperlichen Verfassung in Maßen, das heißt zwei- bis dreimal pro Woche, jeweils nicht länger als eine bis maximal eineinhalb Stunden, erfolgen:
  • Erstellung eines Fitnessplans mit geeigneten Sportdisziplinen auf der Grundlage eines medizinischen Checks (Gesundheitscheck bzw. Sportlercheck)
  • Detaillierte Informationen zur Sportmedizin erhalten Sie von uns.

* altersassoziierter übermäßiger Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft sowie Funktionsabbau

Psychotherapie

  • Mentale Balance – Stressmanagement: aktive Stressbewältigungsstrategien (stress scoping) wirken sich positiv auf die Gesundheit aus.
  • Soziale Kontakte – Je älter der Mensch wird, umso wichtiger wird es, soziale Kontakte zu pflegen.
  • Kognitives Training – Psychohygienische Maßnahmen machen den Menschen widerstandsfähiger gegen private und berufliche Belastungen.
  • Psychohygiene – Der Weg zum Glück führt über Konsumverzicht und Achtsamkeit.
  • Detaillierte Informationen zur Psychosomatik (inkl. Stressmanagement) erhalten Sie von uns.

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de
     
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Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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