Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Einleitung
Pollenallergie

Die Pollenallergie (Pollinose; ICD-10-GM J30.1: Allergische Rhinopathie durch Pollen) bezeichnet das Auftreten von allergischen Symptomen vom Soforttyp (Typ-I-Allergie) nach Kontakt zu Pollen windbestäubender Pflanzen.

Die Pollenallergie tritt saisongebunden auf.

Die Übertragung der Allergene erfolgt aerogen (über die Luft).

Geschlechterverhältnis: ausgeglichen.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) der Pollenallergie liegt bei ca. 16 % (in Deutschland).

Verlauf und Prognose: Eine Pollenallergie verursacht in der Regel ein Leben lang Beschwerden. Diese können wirkungsvoll verringert werden, durch frühzeitige Diagnose, Expositionsprophylaxe (Vermeidung des Kontakts mit dem Allergen, siehe dazu unter "Weitere Therapie") und einer Hyposensibilisierung bzw. Desensibilisierung (Synonyme: spezifischen Immuntherapie, SIT).
Falls eine allergische Rhinitis (allergischer Schnupfen, Heuschnupfen) auftritt, sollte dieses immer ernst genommen werden. Unbehandelt kann es zu einem Etagenwechsel von den oberen in die unteren Atemwege (Bronchien) kommen, sodass sich ein allergisches Asthma entwickelt. Fast jeder dritte Pollenallergiker erkrankt im weiteren Verlauf der Erkrankung zusätzlich an Asthma bronchiale. Husten und Dyspnoe (Atemnot) sind hierfür die ersten Anzeichen.

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie: Allergieprävention. (AWMF-Registernummer: 061-016), Juli 2014 Langfassung
  2. Renz H: In-vitro-Allergiediagnostik. Rezensierte Publikation. JLM Band 39: Heft 4. Juli 2015 doi.org/10.1515/labmed-2015-0062

     
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