Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Einleitung
Latexallergie

Die Latexallergie (ICD-10-GM Z91.0: Allergie, ausgenommen Allergie gegenüber Arzneimitteln, Drogen oder biologisch aktiven Substanzen, in der Eigenanamnese) bezeichnet das Auftreten von allergischen Symptomen nach Kontakt zu Latex.
Es handelt sich entweder um eine Allergie vom Soforttyp (Typ I) auf verschiedene wasserlösliche Proteine im Naturlatex bzw. um eine Kontaktallergie vom Typ IV auf Zusatzstoffe in Latexprodukten.

Bei der Allergie vom Soforttyp (Typ I) werden die Allergene aerogen (über die Luft) übertragen.
Im Rahmen der Kontaktallergie vom Typ IV erfolgt die Übertragung der Allergene dermal (über die Haut).

Geschlechterverhältnis: ausgeglichen.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) der Latexallergie liegt bei ca. 2 % der Gesamtbevölkerung und bis zu 17 % der Beschäftigten im Gesundheitswesen (in Deutschland).

Verlauf und Prognose: Eine Latexallergie verursacht in der Regel ein Leben lang Beschwerden. Diese können wirkungsvoll verringert werden, durch frühzeitige Diagnose, Expositionsprophylaxe (Vermeidung des Kontakts mit dem Allergen, siehe dazu unter "Prävention") und einer Therapie.

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie: Allergieprävention. (AWMF-Registernummer: 061-016), Juli 2014 Langfassung
  2. Renz H: In-vitro-Allergiediagnostik. Rezensierte Publikation. JLM Band 39: Heft 4. Juli 2015 doi.org/10.1515/labmed-2015-0062

     
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