Übelkeit (Nausea) – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Linderung oder Beseitigung der Übelkeit und Vermeidung von Erbrechen
- Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung oder auslösenden Störung
- Vermeidung von Dehydratation (Flüssigkeitsmangel), Elektrolytstörungen (Störungen des Salzhaushalts) und Beeinträchtigungen der Nahrungsaufnahme
Therapieempfehlungen
- Kausale Therapie:
- Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Nausea (Übelkeit). Insbesondere sind medikamentöse Auslöser, gastrointestinale Erkrankungen (Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts), metabolische Störungen (Stoffwechselstörungen), vestibuläre Erkrankungen (Erkrankungen des Gleichgewichtssystems) und eine Schwangerschaft zu berücksichtigen.
- Übelkeit auslösende Arzneimittel nach Möglichkeit reduzieren, ersetzen oder absetzen; Nutzen und Risiken der zugrunde liegenden Behandlung berücksichtigen.
- Bei begleitendem Erbrechen Flüssigkeits- und Elektrolytverluste ausgleichen. Bei erhaltenem Schluckvermögen und ausreichender Verträglichkeit bevorzugt orale Rehydratation; bei ausgeprägter Dehydratation oder fehlender oraler Flüssigkeitsaufnahme intravenöse Behandlung.
- Symptomatische Therapie:
- Antiemetikum entsprechend Ursache, Begleiterkrankungen, Interaktionen und erforderlichem Applikationsweg auswählen.
- Die niedrigste wirksame Dosis für die erforderliche Behandlungsdauer einsetzen. Bei anhaltenden Beschwerden Ursache und Wirksamkeit der Behandlung erneut prüfen.
- Eine Kombination verschiedener Wirkstoffgruppen ist insbesondere bei Tumortherapie und in ausgewählten palliativen Situationen sinnvoll; additive Sedierung (sich verstärkende Benommenheit), anticholinerge Wirkungen, extrapyramidale Störungen (Störungen der Bewegungssteuerung) und QT-Verlängerung beachten.
- Kinetosen (Reisekrankheiten):
- Dimenhydrinat oder transdermales Scopolamin können zur Vorbeugung eingesetzt werden. Die Anwendung muss ausreichend früh vor Reisebeginn erfolgen [FI1, FI2].
- Scopolamin ist in Deutschland zur Vorbeugung gegen die Symptome der Reise- beziehungsweise Seekrankheit zugelassen [FI1].
- Betahistin ist kein Antiemetikum zur allgemeinen Behandlung von Nausea und kein Mittel zur akuten Behandlung einer Kinetose.
- Akute Übelkeit und Erbrechen außerhalb einer Tumortherapie:
- Je nach Ursache kommt eine kurzfristige Behandlung mit Metoclopramid oder Domperidon infrage. Bei vestibulärer Ursache ist beispielsweise Dimenhydrinat geeignet.
- Metoclopramid: zugelassene Anwendungsdauer höchstens 5 Tage; maximal 30 mg/Tag beziehungsweise 0,5 mg/kg Körpergewicht/Tag, wobei die niedrigere Grenze maßgeblich ist [FI3].
- Domperidon: maximal 30 mg/Tag; die Behandlung soll in der Regel nicht länger als 7 Tage dauern. Wegen des Risikos schwerwiegender kardialer Nebenwirkungen ist die Indikation sorgfältig zu stellen [FI4].
- Eine längerfristige Behandlung einer Gastroparese (Magenentleerungsstörung) mit Metoclopramid ist von der regulären Zulassung nicht gedeckt.
- Chemotherapieinduzierte Nausea und Emesis (Erbrechen) (CINE) – Prophylaxe:
- Die Prophylaxe richtet sich nach dem emetogenen Risiko des gesamten Tumortherapieregimes und individuellen Risikofaktoren. Auch neue antineoplastische Wirkstoffe und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sind entsprechend ihrem substanzspezifischen Risiko zu berücksichtigen [LL1, LL2].
- Bei hoch emetogener Chemotherapie, einschließlich Anthrazyklin-Cyclophosphamid-Kombinationen: Vierfachprophylaxe aus einem 5-HT3-Rezeptorantagonisten, einem NK1-Rezeptorantagonisten, Dexamethason und Olanzapin [2, LL1, LL2].
- Bei moderat emetogener Chemotherapie: grundsätzlich ein 5-HT3-Rezeptorantagonist plus Dexamethason an Tag 1. Bei Carboplatin sollte nach der deutschen S3-Leitlinie zusätzlich ein NK1-Rezeptorantagonist gegeben werden; MASCC/ESMO empfiehlt diese Dreifachprophylaxe ausdrücklich bei einer Carboplatin-Ziel-AUC ≥ 5 mg·min/ml [LL1, LL2].
- Bei gering emetogener Chemotherapie kann ein einzelnes Antiemetikum, beispielsweise Dexamethason oder ein 5-HT3-Rezeptorantagonist, eingesetzt werden. Bei minimal emetogener Chemotherapie erfolgt ohne besondere Risikofaktoren keine routinemäßige Prophylaxe [LL2].
- Die Arzneimittel vor Beginn der Tumortherapie mit dem jeweils präparatspezifischen zeitlichen Vorlauf verabreichen. Die verzögerte Phase ist abhängig vom Regime zusätzlich abzudecken [LL1, LL2].
- Bei Anthrazyklin-Cyclophosphamid-Therapie kann Dexamethason im leitliniengerechten Kombinationsschema auf Tag 1 beschränkt werden. Bei vielen moderat emetogenen Regimen ist ebenfalls eine eintägige Gabe ausreichend; Ausnahmen und individuelles Risiko berücksichtigen. Bei hoch emetogener Nicht-Anthrazyklin-Cyclophosphamid-Therapie ist häufig eine mehrtägige Gabe erforderlich [1, LL1, LL2].
- Durchbruch-CINE (Übelkeit und Erbrechen trotz vorbeugender Behandlung) und refraktäre CINE (Übelkeit und Erbrechen trotz bisheriger Behandlung):
- Bei Beschwerden trotz Prophylaxe zunächst andere Ursachen, Einnahmefehler und unzureichende Resorption ausschließen.
- Ein Antiemetikum mit einem bisher nicht eingesetzten Wirkmechanismus ergänzen. Weder 5-HT3- noch NK1-Rezeptorantagonisten über die empfohlene Tagesdosis hinaus erhöhen; keine zusätzliche Substanz derselben Wirkstoffklasse einsetzen [LL1].
- Wenn Olanzapin nicht bereits prophylaktisch eingesetzt wurde, ist es eine bevorzugte Option. Für die Durchbruchtherapie besteht Evidenz insbesondere für 10 mg p.o. einmal täglich über 3 Tage; bei erhöhtem Sedierungsrisiko kann eine niedrigere Dosis erwogen werden [LL2].
- Bei Versagen einer olanzapinhaltigen Prophylaxe eine andere Wirkstoffgruppe entsprechend Vorbehandlung und Kontraindikationen auswählen. Für den nächsten Therapiezyklus die Prophylaxe anpassen.
- Lorazepam ist lediglich eine ergänzende Option bei ausgeprägter Angst oder antizipatorischer Übelkeit (bereits vor einer Behandlung durch deren Erwartung ausgelöste Übelkeit); es ersetzt keine wirksame antiemetische Behandlung.
- Cannabinoide können bei trotz leitliniengerechter Antiemese refraktären Beschwerden als zusätzliche Reservetherapie erwogen werden. Eine generelle Überlegenheit gegenüber modernen antiemetischen Kombinationsschemata ist nicht belegt [LL5].
- Postoperative Übelkeit und Erbrechen:
- Risikoadaptierte multimodale Prophylaxe durch die behandelnde Anästhesiologie; häufig Kombination von mindestens zwei Maßnahmen beziehungsweise Antiemetika mit unterschiedlichen Wirkmechanismen, beispielsweise Dexamethason bei Narkoseeinleitung und Ondansetron zum Operationsende [LL3].
- Bei Beschwerden trotz Prophylaxe ein Antiemetikum aus einer anderen Wirkstoffklasse einsetzen. Die unmittelbar erneute Gabe eines bereits erfolglos eingesetzten 5-HT3-Rezeptorantagonisten ist in der Regel nicht sinnvoll [LL3].
- Postoperative Antiemese und Antiemese in der Palliativversorgung sind getrennte Behandlungssituationen.
- Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft:
- Bei unzureichendem Ansprechen auf konservative Maßnahmen ist Doxylamin/Pyridoxin eine zugelassene medikamentöse Option [FI9].
- Bei Hyperemesis gravidarum (schwerem, anhaltendem Schwangerschaftserbrechen) sind ein eigenständiges Behandlungskonzept, die Beurteilung von Dehydratation und Elektrolytstörungen sowie gegebenenfalls eine stationäre Behandlung erforderlich; siehe „Hyperemesis gravidarum/Pharmakotherapie“.
- Übelkeit und Erbrechen in palliativer Situation:
- Ätiologiebasierte Auswahl: Bei gastraler Stase (verzögerter Weiterleitung des Mageninhalts) kann Metoclopramid eingesetzt werden; bei mechanischer Obstruktion (Verschluss des Verdauungstrakts durch ein Hindernis) ist es kontraindiziert. Eine über die zugelassene Behandlungsdauer hinausgehende Anwendung erfordert eine dokumentierte individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung als Off-Label-Use [FI3, LL4].
- Bei opioidbedingter Übelkeit kommen insbesondere Metoclopramid oder niedrig dosiertes Haloperidol infrage. Bei unzureichender Wirkung können Antiemetika mit unterschiedlicher Rezeptoraffinität kombiniert werden [LL4].
- Bei refraktären Beschwerden können beispielsweise Olanzapin oder Levomepromazin erwogen werden. Bei erhöhtem Hirndruck durch Hirnmetastasen (Tochtergeschwülste im Gehirn) ist Dexamethason eine ursachenbezogene Option [LL4].
- Die Behandlung einer malignen intestinalen Obstruktion (tumorbedingtem Darmverschluss) folgt einem eigenständigen palliativen Behandlungskonzept.
- Ergänzende nichtmedikamentöse Maßnahmen siehe „Weitere Therapie“.
Wirkstoffe zur symptomatischen Therapie – Antiemetika
Die folgenden Dosierungen beziehen sich, sofern nicht anders angegeben, auf Erwachsene. Kinder benötigen eine gesonderte indikations-, gewichts- und präparatspezifische Dosierung. Zulassung, Darreichungsform, Organfunktion und Begleitmedikation sind bei jeder Verordnung zu berücksichtigen.
Anticholinergika
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Scopolamin | Zugelassen zur Kinetoseprophylaxe. Nicht mehr als ein Pflaster gleichzeitig; bei längerer Reise nach 72 Stunden wechseln. Nicht für Kinder unter 10 Jahren empfohlen. Vorsicht bei älteren Patienten sowie Leber- oder Nierenfunktionsstörungen [FI1]. |
- Wirkweise: Antagonismus an muskarinischen Acetylcholinrezeptoren; Hemmung vestibulär vermittelter emetischer Reize.
- Indikationen: Vorbeugung gegen Schwindel, Übelkeit und Erbrechen bei Reise- beziehungsweise Seekrankheit.
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit und Glaukom (grüner Star); bei Harnabflussstörungen oder gastrointestinalen Stenosen (Verengungen im Magen-Darm-Trakt) besondere Vorsicht. In der Schwangerschaft möglichst vermeiden.
- Nebenwirkungen: Mundtrockenheit, Akkommodationsstörungen (Störungen der Scharfstellung der Augen), Mydriasis (Pupillenerweiterung), Schläfrigkeit; insbesondere bei älteren Patienten Verwirrtheit oder Halluzinationen (Wahrnehmungen ohne äußeren Reiz). Harnverhalt (Unfähigkeit, die Blase zu entleeren) und Hyperthermie (Überwärmung des Körpers) sind möglich. Nach Handhabung Hände waschen und Augenkontakt vermeiden [FI1].
H1-Rezeptorantagonisten
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Dimenhydrinat | Bei Kinetose erste Gabe mindestens 30 Minuten vor Reisebeginn. Kurzfristige Anwendung; relevante Sedierung und anticholinerge Belastung. Darreichungsformen haben unterschiedliche Alters-, Gewichts- und Dosierungsgrenzen [FI2]. |
| Doxylamin/Pyridoxin | Zugelassen bei Schwangerschaftsübelkeit nach erfolgloser konservativer Behandlung. Regelmäßige Einnahme, nicht nur bei Bedarf; nüchtern und unzerkaut einnehmen. Dosierschema nicht auf Präparate anderer Wirkstärke übertragen. Bei Hyperemesis gravidarum nicht ausreichend untersucht [FI9]. |
- Wirkweise: Dimenhydrinat und Doxylamin wirken als zentralgängige H1-Rezeptorantagonisten mit anticholinergen Eigenschaften. Der Beitrag von Pyridoxin zur antiemetischen Wirkung ist nicht vollständig geklärt.
- Indikationen: Dimenhydrinat: insbesondere Kinetosen und vestibulär bedingte Übelkeit; weitere Anwendungen präparatspezifisch. Doxylamin/Pyridoxin: Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft.
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; weitere Gegenanzeigen präparatspezifisch. Dimenhydrinat insbesondere bei Engwinkelglaukom (Form des grünen Stars mit verengtem Abflusswinkel im Auge), Harnverhalt, Phäochromozytom (hormonbildender Tumor, meist im Nebennierenmark) und Krampfanfällen vermeiden. Doxylamin/Pyridoxin nicht mit Monoaminoxidasehemmern kombinieren.
- Nebenwirkungen: Somnolenz (ausgeprägte Schläfrigkeit), eingeschränkte Reaktionsfähigkeit, Mundtrockenheit, Obstipation (Verstopfung) und Harnverhalt; bei Kindern paradoxe Erregung möglich. Dimenhydrinat kann bei längerfristiger Anwendung zu Abhängigkeit führen. Alkohol und andere sedierende Substanzen verstärken die zentralen Wirkungen [FI2, FI9].
Dopamin-D2-Rezeptorantagonisten mit prokinetischer Wirkung
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Metoclopramid | Höchstens 5 Tage. Bei Kreatinin-Clearance 15-60 ml/min Dosis um 50 %, bei ≤ 15 ml/min um 75 % reduzieren; bei schwerer Leberfunktionsstörung um 50 % reduzieren. Indikation und Applikationsweg beachten [FI3]. |
| Domperidon | In der Regel höchstens 7 Tage. Bei schwerer Niereninsuffizienz (schwerer Einschränkung der Nierenfunktion) und wiederholter Gabe Einnahmehäufigkeit auf 1-2-mal täglich reduzieren; gegebenenfalls zusätzlich Dosis reduzieren. Erhöhtes kardiales Risiko insbesondere bei Patienten über 60 Jahren [FI4]. |
- Wirkweise: D2-Rezeptorblockade mit antiemetischer Wirkung; Förderung der oberen gastrointestinalen Motilität. Metoclopramid besitzt zusätzlich eine agonistische Wirkung an 5-HT4-Rezeptoren.
- Indikationen: Kurzfristige Behandlung von Übelkeit und Erbrechen entsprechend der jeweiligen Zulassung; Metoclopramid auch bei migräneassoziierter Übelkeit (Übelkeit im Zusammenhang mit anfallsartigen Kopfschmerzen). Palliative Anwendung bei gastraler Stase unter Beachtung des Zulassungsrahmens.
- Kontraindikationen: Gastrointestinale Blutung (Blutung im Magen-Darm-Trakt), mechanische Obstruktion oder Perforation (Durchbruch der Magen- oder Darmwand). Metoclopramid außerdem insbesondere bei Morbus Parkinson (Parkinsonkrankheit mit Störungen der Bewegungssteuerung), Epilepsie (Erkrankung mit wiederkehrenden Krampfanfällen), Phäochromozytom, prolaktinabhängigen Tumoren, früherer Spätdyskinesie (spät auftretenden unwillkürlichen Bewegungen) und gleichzeitiger Anwendung von Levodopa oder Dopaminagonisten. Domperidon bei mäßiger oder schwerer Leberinsuffizienz (Einschränkung der Leberfunktion), QT-Verlängerung, relevanten Elektrolytstörungen oder bestimmten Herzerkrankungen sowie zusammen mit QT-verlängernden Arzneimitteln oder starken CYP3A4-Hemmern kontraindiziert.
- Nebenwirkungen: Metoclopramid: akute Dystonien (plötzliche unwillkürliche Muskelverkrampfungen), Akathisie (quälende Bewegungsunruhe), Parkinsonoid (parkinsonähnliche Bewegungsstörungen), Somnolenz, Diarrhoe (Durchfall), Hyperprolaktinämie (krankhaft erhöhter Prolaktinspiegel) und bei längerer Anwendung potenziell irreversible Spätdyskinesien. Domperidon: insbesondere QT-Verlängerung, ventrikuläre Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen aus den Herzkammern) und plötzlicher Herztod; außerdem Hyperprolaktinämie und Mundtrockenheit [FI3, FI4].
5-HT3-Rezeptorantagonisten – Setrone
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ondansetron | Intravenöse Einzeldosis höchstens 16 mg; für ältere Patienten gelten zusätzliche Vorgaben. Bei mäßiger oder schwerer Leberfunktionsstörung maximal 8 mg/Tag. Dosisabhängiges QT-Risiko; Hypokaliämie (Kaliummangel im Blut) und Hypomagnesiämie (Magnesiummangel im Blut) vor Anwendung korrigieren [FI5]. |
| Granisetron | Applikation und Wiederholung nach Fachinformation. Auch bei Granisetron QT-Risiko und Interaktionen beachten [FI6]. |
| Palonosetron | Lange Wirkdauer. Orale und intravenöse Darreichungsformen unterscheiden sich hinsichtlich des zugelassenen emetogenen Risikobereichs. Die in internationalen PONV-Empfehlungen genannte Dosis von 0,075 mg i.v. entspricht nicht der deutschen CINE-Dosierung; Zulassung des konkreten Präparats beachten [FI7, LL3]. |
- Wirkweise: Selektive Blockade von 5-HT3-Rezeptoren an vagalen Afferenzen und zentralen emetischen Strukturen.
- Indikationen: Vorbeugung und Behandlung tumor- beziehungsweise strahlentherapiebedingter Übelkeit und Erbrechen; Ondansetron und bestimmte Granisetronpräparate außerdem bei postoperativer Übelkeit und Erbrechen. Allgemeine oder palliative Anwendung außerhalb dieser Indikationen gegebenenfalls Off-Label-Use.
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; Ondansetron darf nicht zusammen mit Apomorphin angewendet werden. Bei angeborenem Long-QT-Syndrom (erblich bedingter Störung der elektrischen Herzerregung mit erhöhtem Risiko gefährlicher Herzrhythmusstörungen) Ondansetron vermeiden; weitere kardiale Risiken individuell prüfen.
- Nebenwirkungen: Obstipation und Kopfschmerzen; Überempfindlichkeitsreaktionen, QT-Verlängerung und selten Serotoninsyndrom (potenziell lebensbedrohlicher Reaktion durch übermäßige Serotoninwirkung), insbesondere bei serotonerger Begleitmedikation. Eine pauschale Aussage, dass bei allen Setronen keine Dosisanpassung bei Leberinsuffizienz erforderlich sei, ist unzutreffend [FI5-FI7].
NK1-Rezeptorantagonisten
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Aprepitant | Teil einer antiemetischen Kombination. CYP3A4- und CYP2C9-Interaktionen beachten. Die hier angegebene Dosierung betrifft die orale Anwendung [FI8]. |
| Fosaprepitant | Prodrug von Aprepitant. Im eintägigen Standardschema keine zusätzliche Aprepitantgabe an Tag 2 und 3 erforderlich. Die Dosierung von 50 mg in der Ausgangsvorlage ist nicht korrekt [FI8]. |
| Netupitant/Palonosetron | Fixkombination aus NK1- und 5-HT3-Rezeptorantagonist; nicht zusätzlich routinemäßig ein weiteres Setron geben. CYP3A4-Interaktionen und angepasste Dexamethasondosierung beachten [FI8]. |
- Wirkweise: Blockade der Substanz-P-vermittelten Signalübertragung an NK1-Rezeptoren; besonders bedeutsam für die verzögerte Emesis.
- Indikationen: Prophylaxe der CINE als Bestandteil eines Kombinationsschemas mit 5-HT3-Rezeptorantagonist und Dexamethason, bei hoch emetogener Therapie zusätzlich Olanzapin.
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit und präparatspezifisch bestimmte CYP3A4-abhängige Begleitmedikationen. Netupitant/Palonosetron ist in der Schwangerschaft kontraindiziert. Bei schwerer Leberfunktionsstörung besondere Vorsicht.
- Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schluckauf, Obstipation oder andere gastrointestinale Beschwerden; bei Fosaprepitant zusätzlich Infusionsreaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen. Aprepitant/Fosaprepitant kann die Wirksamkeit hormoneller Kontrazeptiva vermindern; ergänzende nichthormonelle Verhütung gemäß Fachinformation erforderlich [FI8].
Glucocorticoide
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Dexamethason | Behandlungsdauer und Dosis nach Tumortherapie- und Antiemeseschema festlegen. Bei Aprepitant oder Netupitant ist die erhöhte Dexamethasonexposition zu berücksichtigen; in entsprechend angepassten Schemata ist die Dosisreduktion bereits enthalten [LL1-LL3, FI8]. |
- Wirkweise: Antiemetischer Mechanismus nicht vollständig geklärt; Verstärkung der Wirkung anderer Antiemetika.
- Indikationen: Kombinationsprophylaxe der CINE und PONV-Prophylaxe; in palliativer Situation insbesondere bei tumorbedingtem erhöhtem Hirndruck.
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; bei aktiven Infektionen, unkontrolliertem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder schweren psychiatrischen Vorerkrankungen besonders sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung.
- Nebenwirkungen: Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker), Schlafstörungen, Unruhe und Dyspepsie (Beschwerden im Oberbauch); bei wiederholter oder längerer Gabe unter anderem Infektionen, Myopathie (Muskelerkrankung) und Nebennierenrindensuppression (Unterdrückung der körpereigenen Hormonproduktion in der Nebennierenrinde). Möglichst kurze, wirksame Behandlung [1, LL1-LL4].
Antipsychotika mit antiemetischer Wirkung
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Olanzapin | Antiemetische Anwendung als Off-Label-Use. Bei Sedierungsrisiko 5 mg und bevorzugt abendliche Gabe erwägen; die optimale Dosis ist nicht für alle Patientengruppen abschließend geklärt [2, LL2]. |
| Haloperidol | Antiemetische Zulassung präparatspezifisch prüfen; häufig Off-Label-Use. Keine routinemäßige intravenöse Anwendung. Kardiale und extrapyramidale Risiken beachten [LL4]. |
| Droperidol | Anwendung im überwachten perioperativen Umfeld. QT-Verlängerung, Bradykardie (verlangsamten Herzschlag) und Elektrolytstörungen berücksichtigen; Kontroll- und Überwachungsvorgaben der Fachinformation einhalten [FI10]. |
- Wirkweise: Haloperidol und Droperidol überwiegend durch D2-Rezeptorblockade; Olanzapin durch Antagonismus an mehreren Rezeptoren, unter anderem dopaminergen, serotonergen und histaminergen Rezeptoren.
- Indikationen: Olanzapin insbesondere bei hoch emetogener Chemotherapie und Durchbruch-CINE; Haloperidol bei ausgewählten palliativen Ursachen; Droperidol bei PONV.
- Kontraindikationen: Substanzspezifisch: Haloperidol und Droperidol insbesondere bei Morbus Parkinson, relevanter QT-Verlängerung und bestimmten kardialen Erkrankungen; Droperidol auch bei Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie. Olanzapin bei bekanntem Risiko eines Engwinkelglaukoms kontraindiziert.
- Nebenwirkungen: Sedierung, orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Aufstehen) und extrapyramidale Störungen; QT-Verlängerung und selten malignes neuroleptisches Syndrom (lebensbedrohliche Arzneimittelreaktion mit Fieber, Muskelstarre und Bewusstseinsstörungen). Olanzapin zusätzlich mit metabolischen Risiken, insbesondere Hyperglykämie und bei längerer Gabe Gewichtszunahme. Metoclopramid nicht unkritisch mit weiteren Dopaminantagonisten kombinieren [LL2, LL4, FI10].
Benzodiazepine – ergänzende Therapie
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Lorazepam | Off-Label-Use als Ergänzung bei angstassoziierter beziehungsweise antizipatorischer Übelkeit. Bei älteren oder gebrechlichen Patienten niedriger beginnen [LL2, LL4]. |
- Wirkweise: Verstärkung der GABA-A-vermittelten Hemmung; anxiolytische, sedierende und amnestische Wirkung.
- Indikationen: Ergänzende Behandlung bei antizipatorischer oder ausgeprägt angstassoziierter Übelkeit.
- Kontraindikationen: Insbesondere schwere Ateminsuffizienz (unzureichende Atmung), Schlafapnoesyndrom (wiederholte Atemaussetzer im Schlaf), Myasthenia gravis (Erkrankung mit belastungsabhängiger Muskelschwäche) und akute Intoxikation (Vergiftung) mit zentral dämpfenden Substanzen; Abhängigkeitserkrankungen besonders berücksichtigen.
- Nebenwirkungen: Sedierung, Amnesie (Erinnerungslücken), Stürze, Delir (akuter Verwirrtheitszustand) und Abhängigkeit; Atemdepression (Dämpfung der Atmung) insbesondere bei Kombination mit Opioiden oder anderen Sedativa.
Cannabinoide – Reservetherapie
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Nabilon | Zugelassen bei chemotherapiebedingter Übelkeit und Erbrechen nach unzureichendem Ansprechen auf andere Antiemetika. Erste Gabe am Abend vor der Chemotherapie, weitere Gabe 1-3 Stunden davor. Anwendung nur unter enger Kontrolle [FI11]. |
| Dronabinol | Rezepturarzneimittel; kein allgemein verbindliches deutsches Antiemeseschema und keine pauschale Tageshöchstdosis von 30 mg. Einsatz bei refraktärer CINE als zusätzliche Reservetherapie. Dosierung in mg, nicht allein in Tropfen, festlegen [LL5]. |
- Wirkweise: Aktivierung zentraler Cannabinoidrezeptoren, insbesondere CB1-Rezeptoren.
- Indikationen: Refraktäre CINE trotz leitliniengerechter antiemetischer Behandlung; keine routinemäßige Primärprophylaxe.
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; bei Nabilon sollen Patienten mit psychischen Erkrankungen das Präparat nicht anwenden. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, relevanten Herzerkrankungen oder schwerer Leberfunktionsstörung besonders restriktive Anwendung beziehungsweise Vermeidung.
- Nebenwirkungen: Somnolenz, Schwindel, Ataxie (Störung der Bewegungskoordination), orthostatische Hypotonie, Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), Euphorie, Dysphorie und psychotische Symptome (Störungen der Wahrnehmung und des Realitätsbezugs). Wechselwirkungen mit zentral dämpfenden Arzneimitteln und Abhängigkeitspotenzial beachten [LL5, FI11].
Phytotherapeutika
- Ingwer: Für einzelne Ursachen der Übelkeit liegen Studien vor; Präparate, Dosierungen und Ergebnisse sind heterogen. Daraus ergibt sich keine allgemeine Empfehlung zur Behandlung unklarer Nausea. Bei CINE ersetzt Ingwer keine leitliniengerechte Antiemese [LL1, LL2].
- Fenchel, Kamille, Kümmel und Pfefferminze werden nicht als etablierte antiemetische Arzneimittel zur allgemeinen Behandlung von Nausea empfohlen.
Beachte
- QT-Verlängerung: Besonders bei Domperidon, Ondansetron, Haloperidol und Droperidol kardiale Risiken und Begleitmedikation prüfen. Bei entsprechendem Risiko Elektrokardiogramm sowie Kalium und Magnesium kontrollieren; Elektrolytdefizite korrigieren.
- Kinder: Keine Übertragung der Erwachsenendosen. Metoclopramid ist unter 1 Jahr kontraindiziert und bei älteren Kindern nur für eng begrenzte Zweitlinienindikationen zugelassen. Sedierende Antihistaminika bei kleinen Kindern besonders zurückhaltend einsetzen.
- Ältere Patienten: Anticholinerge Belastung, Sedierung, Delir- und Sturzrisiko sowie eingeschränkte Organfunktion berücksichtigen.
- Fahrtüchtigkeit: Insbesondere Scopolamin, Dimenhydrinat, Doxylamin, Antipsychotika, Benzodiazepine und Cannabinoide können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.
Red Flags (Warnzeichen) bei Nausea
- Hämatemesis (Bluterbrechen), starke oder zunehmende Bauchschmerzen, ausgeprägte abdominale Distension (Aufblähung des Bauches) oder fehlender Stuhl- und Windabgang
- Neue neurologische Ausfälle (Störungen der Nervenfunktion), Bewusstseinsstörung, heftige Kopfschmerzen oder Meningismus (Nackensteifigkeit als Zeichen einer Reizung der Hirnhäute)
- Thoraxschmerzen (Brustschmerzen), Dyspnoe (Atemnot), Kreislaufinstabilität oder Synkope (kurzzeitige Bewusstlosigkeit)
- Anhaltendes Erbrechen mit fehlender Flüssigkeitsaufnahme, Oligurie (verminderter Urinausscheidung) oder ausgeprägter Dehydratation
- Diese Befunde erfordern eine unverzügliche ursachenbezogene Abklärung; eine alleinige antiemetische Behandlung reicht nicht aus.
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für den Säure-Basen-Haushalt sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Biotin)
- Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Magnesium)
- Spurenelemente (Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
- Weitere Vitalstoffe (Coenzym Q10 (CoQ10), L-Carnitin, Fruchtsäuren – Citrat (gebunden in Magnesium-, Kalium- und Calciumcitrat))
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungsverzeichnis
- 5-HT3: 5-Hydroxytryptamin-Rezeptor Typ 3; ein Serotoninrezeptor.
- 5-HT4: 5-Hydroxytryptamin-Rezeptor Typ 4; ein Serotoninrezeptor.
- ASCO: American Society of Clinical Oncology – Amerikanische Gesellschaft für klinische Onkologie.
- AUC: Area under the curve – Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve; Maß für die Arzneimittelexposition.
- AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.
- CB1: Cannabinoidrezeptor Typ 1.
- CINE: Chemotherapieinduzierte Nausea und Emesis – durch Chemotherapie ausgelöste Übelkeit und Erbrechen.
- CoQ10: Coenzym Q10.
- CYP2C9: Cytochrom-P450-Enzym 2C9; beteiligt am Arzneimittelabbau.
- CYP3A4: Cytochrom-P450-Enzym 3A4; beteiligt am Arzneimittelabbau.
- D2: Dopaminrezeptor Typ 2.
- EMA: European Medicines Agency – Europäische Arzneimittel-Agentur.
- ESMO: European Society for Medical Oncology – Europäische Gesellschaft für medizinische Onkologie.
- FI: Fachinformation.
- GABA-A: Gamma-Aminobuttersäure-Rezeptor Typ A.
- Ggf.: gegebenenfalls.
- H1: Histaminrezeptor Typ 1.
- i.v.: intravenös – in eine Vene.
- kg: Kilogramm.
- LL: Leitlinie.
- MASCC: Multinational Association of Supportive Care in Cancer – internationale Fachgesellschaft für unterstützende Behandlung bei Krebserkrankungen.
- mg: Milligramm.
- min: Minute.
- ml: Milliliter.
- NK1: Neurokinin-1-Rezeptor.
- p.o.: per os – Einnahme über den Mund.
- PONV: Postoperative nausea and vomiting – Übelkeit und Erbrechen nach einer Operation.
- QT: Zeitabschnitt im Elektrokardiogramm, der die elektrische Erregung und Erholung der Herzkammern umfasst.
- S3: Leitlinienkategorie mit systematischer Auswertung der wissenschaftlichen Evidenz und strukturierter Konsensfindung.
- SF: Bestandteil der Präparatebezeichnung MCP-ratiopharm SF; steht für sulfitfrei.
- TTS: Transdermales therapeutisches System – Arzneimittelpflaster zur Wirkstoffabgabe durch die Haut.
Literatur
- Chow R, Celio L, Im J, et al. Multi-day vs single-day dexamethasone for the prophylaxis of chemotherapy-induced nausea and vomiting: systematic review and meta-analysis. Support Care Cancer. 2024;32(11):736. DOI: 10.1007/s00520-024-08934-0. [1]
- Navari RM, Qin R, Ruddy KJ, et al. Olanzapine for the prevention of chemotherapy-induced nausea and vomiting. N Engl J Med. 2016;375(2):134-142. DOI: 10.1056/NEJMoa1515725. [2]
Leitlinien
- S3-Leitlinie: Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen. (AWMF-Registernummer: 032 - 054OL), Version 2.1, Juni 2026 Langfassung. [LL1]
- Herrstedt J, Clark-Snow R, Ruhlmann CH, et al. 2023 MASCC and ESMO guideline update for the prevention of chemotherapy- and radiotherapy-induced nausea and vomiting. ESMO Open. 2024;9(2):102195. DOI: 10.1016/j.esmoop.2023.102195. [LL2]
- Gan TJ, Jin Z, Ayad S, et al. Fifth consensus guidelines for the management of postoperative nausea and vomiting: executive summary. Anesth Analg. 2026;143(3):497-513. DOI: 10.1213/ANE.0000000000007816. [LL3]
- S3-Leitlinie: Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung. (AWMF-Registernummer: 128 - 001OL), Version 3.0, Juli 2026 Langfassung. [LL4]
- Braun IM, Bohlke K, Abrams DI, et al. Cannabis and cannabinoids in adults with cancer: ASCO guideline. J Clin Oncol. 2024;42(13):1575-1593. DOI: 10.1200/JCO.23.02596. [LL5]
Fachinformation
- Scopoderm TTS. Fachinformation, April 2025. Fachinformation. [FI1]
- Vomex A 50 mg Lösung zum Einnehmen im Beutel. Fachinformation; bei anderen Darreichungsformen deren jeweilige Fachinformation beachten. [FI2]
- MCP-ratiopharm SF 10 mg/2 ml Injektionslösung. Fachinformation. Ergänzend: EMA, Zulassungsbeschränkungen für Metoclopramid. [FI3]
- Domperidonhaltige Arzneimittel. EMA, Anwendungsbeschränkungen und Sicherheitsinformationen; aktuelle Fachinformation des verordneten Präparats beachten. [FI4]
- Ondansetron-ratiopharm. Produktinformationen; insbesondere präparat- und altersabhängige Vorgaben für die intravenöse Anwendung beachten. [FI5]
- Granisetron-hameln 1 mg/ml. Fachinformation. [FI6]
- Aloxi. EMA, Produktinformation. [FI7]
- Emend, Ivemend und Akynzeo. EMA, jeweilige aktuelle Produktinformation: Produktinformation Emend, Produktinformation Ivemend und Produktinformation Akynzeo. [FI8]
- XONVEA 10 mg/10 mg magensaftresistente Tabletten. Fachinformation. [FI9]
- Droperidol PANPHARMA 2,5 mg/ml Injektionslösung. Fachinformation. [FI10]
- Canemes 1 mg Kapseln. Fachinformation. [FI11]