Sarkoidose – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Erhalt bzw. Verbesserung von Muskelkraft, körperlicher Leistungsfähigkeit und skelettaler Muskelmasse; Verminderung von Stürzen, funktionellen Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit.
- Verlangsamung des Fortschreitens der Sarkopenie (Erkrankung mit verminderter Muskelkraft und Muskelmasse); die Erkrankung wird nicht allein durch einen Verlust an Muskelmasse, sondern wesentlich durch eine verminderte Muskelkraft charakterisiert [LL1, LL2].
- Erkennen und Behandeln nachgewiesener Ursachen und begünstigender Erkrankungen.
- Bei onkologischen Patienten (Patienten mit einer Krebserkrankung): Begrenzung des Muskelverlusts und Behandlung einer begleitenden Mangelernährung bzw. Kachexie (krankheitsbedingte Auszehrung mit Gewichts- und Muskelverlust) im Rahmen eines multimodalen Behandlungskonzepts [LL4, LL5].
Therapieempfehlungen
- Keine etablierte spezifische Arzneimitteltherapie: Für die Sarkopenie besteht derzeit keine zugelassene und leitliniengerecht etablierte spezifische Arzneimitteltherapie. Eine routinemäßige Behandlung mit Testosteron, Wachstumshormon, selektiven Androgenrezeptormodulatoren oder Wirkstoffen gegen den Myostatin-/Activin-Signalweg wird nicht empfohlen. Eine Zunahme der Muskelmasse allein belegt keinen klinisch relevanten Nutzen für Muskelkraft und Alltagsfunktion [LL2].
- Basistherapie: Individuell angepasstes progressives Krafttraining, ausreichende Energie- und Proteinzufuhr sowie die Behandlung begleitender Erkrankungen. Ernährungstherapie und körperliches Training sollen möglichst kombiniert werden [LL1, LL2].
- Kausale Behandlung: Die medikamentöse Therapie einer nachgewiesenen Grunderkrankung ist von einer spezifischen Sarkopenietherapie zu unterscheiden. Beispiele sind die Substitution bei gesichertem symptomatischem Hypogonadismus (Unterfunktion der Keimdrüsen mit Hormonmangel) oder manifester Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion). Auch nachgewiesene Mangelzustände und Erkrankungen, die Nahrungsaufnahme oder Nährstoffverwertung beeinträchtigen, sollen gezielt behandelt werden. Daraus ergibt sich keine allgemeine Indikation zur Hormon- oder Vitaminsubstitution bei Sarkopenie [LL2, LL7, FI1, FI2].
- Arzneimittelprüfung: Bei neu aufgetretener Muskelschwäche mögliche medikamentöse Ursachen prüfen, insbesondere eine längerfristige systemische Glukokortikoidtherapie oder eine arzneimittelbedingte Myopathie (Muskelerkrankung). Eine notwendige Behandlung nicht unkontrolliert absetzen, sondern Indikation, Dosis und Alternativen überprüfen.
- Ernährungstherapie bei Mangelernährung: Ernährungsberatung, Anreicherung gewöhnlicher Lebensmittel und bei unzureichender Nahrungsaufnahme bedarfsgerecht ergänzende Trinknahrung. Entscheidend sind die tatsächlich erreichte Gesamtzufuhr und der funktionelle Verlauf; siehe auch „Weitere Therapie“ [LL1, LL3].
Proteinzufuhr: Tagesbedarf und individuelle Zielwerte
Alle folgenden Angaben beziehen sich auf Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, nicht auf das Gewicht eines proteinreichen Lebensmittels. Die Gesamtzufuhr umfasst sämtliche Lebensmittel, Getränke und gegebenenfalls ergänzende Ernährungsprodukte. Eine zusätzliche Proteinmenge darf deshalb nicht unabhängig von der bereits aufgenommenen Menge verordnet werden [3, LL1].
| Patientengruppe bzw. Situation | Orientierende Proteinzufuhr | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Ältere Menschen ohne relevante Begleiterkrankung | Mindestens 1,0 g/kg Körpergewicht/Tag; häufig 1,0 bis 1,2 g/kg Körpergewicht/Tag. | Individuelle Anpassung an Ernährungszustand, körperliche Aktivität, Gesundheitszustand und Verträglichkeit [3, LL1, LL3]. |
| Sarkopenie mit akuter oder chronischer Erkrankung bzw. erhöhtem Ernährungsrisiko | Häufig 1,2 bis 1,5 g/kg Körpergewicht/Tag, sofern keine entgegenstehende individuelle Indikation besteht. | Kein für alle Patienten verbindlicher Zielwert. Eine stark verminderte Muskelmasse begründet keinen eigenständigen, exakt festgelegten Bedarf von 1,4 g/kg Körpergewicht/Tag [3, LL1, LL3]. |
| Schwere Erkrankung, Verletzung oder ausgeprägte Mangelernährung | In ausgewählten Situationen bis zu 2,0 g/kg Körpergewicht/Tag. | Oberer Orientierungswert, keine routinemäßige Sarkopeniedosis. Bedarf, Stoffwechsellage, Organfunktion und Verträglichkeit müssen berücksichtigt werden [3, LL3]. |
| Onkologische Patienten | Mehr als 1,0 g/kg Körpergewicht/Tag; wenn möglich bis zu 1,5 g/kg Körpergewicht/Tag. | Bei gleichzeitig bestehender Nierenerkrankung individuelle Anpassung. Energiezufuhr zunächst häufig 25 bis 30 kcal/kg Körpergewicht/Tag, anschließend Anpassung an Gewichtsverlauf und Bedarf [LL4, LL5]. |
| Chronische Nierenerkrankung, Stadien G3 bis G5, ohne Dialyse (Blutreinigung als Nierenersatzbehandlung) | Nach KDIGO grundsätzlich etwa 0,8 g/kg Körpergewicht/Tag; bei älteren Menschen mit Sarkopenie oder Frailty (Gebrechlichkeit mit verminderter körperlicher Reserve) können höhere individuelle Ziele erforderlich sein. | Keine pauschale Restriktion auf 0,6 g/kg Körpergewicht/Tag bei Sarkopenie. Bei Progressionsrisiko eine Zufuhr über 1,3 g/kg Körpergewicht/Tag vermeiden; nephrologische und ernährungsmedizinische Abstimmung [LL6]. |
| Chronische Dialysebehandlung | Häufig etwa 1,2 g/kg Körpergewicht/Tag; bei stationären Patienten unter chronischer intermittierender Dialyse ohne akute bzw. kritische Erkrankung mindestens 1,2 g/kg Körpergewicht/Tag. | Dialysebedingte Verluste berücksichtigen. Bei akuter bzw. kritischer Erkrankung gelten gesonderte, vom Dialyseverfahren abhängige Empfehlungen [LL8]. |
- Berechnungsbeispiel: Bei 70 kg Körpergewicht entsprechen 1,0 g/kg/Tag einer Gesamtzufuhr von 70 g Protein/Tag; 1,2 g/kg/Tag entsprechen 84 g und 1,5 g/kg/Tag entsprechen 105 g. Diese Werte sind Berechnungsbeispiele, keine individuelle Verordnung.
- Bezugsgewicht: Bei ausgeprägter Adipositas (krankhaftem Übergewicht), Ödemen (Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe) oder Aszites (Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle) das gemessene Körpergewicht nicht unkritisch verwenden. Das geeignete Bezugsgewicht muss festgelegt werden; bei Nierenerkrankungen und Flüssigkeitsüberladung sind unter anderem das übliche Gewicht vor der Erkrankung bzw. das Trockengewicht zu berücksichtigen [LL8].
- Energieversorgung: Eine ausreichende Proteinzufuhr setzt eine ausreichende Gesamtenergiezufuhr voraus. Protein liefert rechnerisch etwa 4 kcal bzw. 17 kJ/g; proteinreiche Nahrung ersetzt jedoch keine vollständige Energieversorgung. Ein fortbestehendes Energiedefizit kann den Muskelaufbau begrenzen [LL1, LL3].
- Nierenfunktion: Ein höheres Lebensalter allein rechtfertigt keine Proteinrestriktion. Bei Sarkopenie kann eine kreatininbasierte Schätzung die Nierenfunktion überschätzen; bei relevanter Unsicherheit zusätzliche Beurteilung, beispielsweise unter Einbeziehung von Cystatin C [LL6].
Proteinzufuhr: Verteilung, Qualität und praktische Umsetzung
- Verteilung über den Tag: Protein möglichst auf die Hauptmahlzeiten verteilen. Als praktische Orientierung werden für ältere Menschen etwa 25 bis 30 g hochwertiges Protein pro Hauptmahlzeit diskutiert. Diese Menge ist kein allgemein verbindlicher Schwellenwert und muss zum individuellen Tagesziel passen [3].
- Leucin und essenzielle Aminosäuren: Für die Muskelproteinsynthese sind alle essenziellen Aminosäuren erforderlich. Etwa 2,5 bis 2,8 g Leucin innerhalb einer proteinreichen Mahlzeit werden als mechanistische Orientierung beschrieben; daraus ergibt sich keine allgemeine Empfehlung zur isolierten Leucingabe. Leucin allein ersetzt weder vollständiges Protein noch eine ausreichende Energiezufuhr [2, 3].
- Proteinqualität: Geeignet sind beispielsweise Milchprodukte, Eier, Fisch, Fleisch, Sojaprodukte und Hülsenfrüchte. Auch eine überwiegend pflanzliche Ernährung kann den Bedarf decken; entscheidend sind Gesamtmenge, Verdaulichkeit und eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Aminosäuren durch geeignete Lebensmittelauswahl und Kombination [2, 3].
- Zusätzliche Proteingaben: Bei nicht gedecktem Bedarf können proteinreiche Ernährungsprodukte ergänzend eingesetzt werden. Die deutsche S3-Leitlinie formuliert hierzu eine Kann-Empfehlung. Die Evidenz für zusätzliche Verbesserungen von Muskelkraft und körperlicher Funktion ist heterogen; ein Nutzen darf nicht allein aus einer höheren Proteinaufnahme abgeleitet werden [LL1].
- Verbindung mit Training: Eine proteinreiche Mahlzeit nach dem Krafttraining kann praktisch sinnvoll sein. Vorrang haben jedoch die ausreichende Tageszufuhr und die regelmäßige Durchführung des Trainings; ein enges, zwingend einzuhaltendes Zeitfenster ist nicht etabliert [3, LL2].
- Verlaufskontrolle: Nahrungsaufnahme, Gewicht, Verträglichkeit, Muskelkraft und körperliche Funktion kontrollieren. Bei eingeschränkter Nierenfunktion zusätzlich die nephrologisch relevanten Parameter überwachen und die Ernährungsziele anpassen [LL1, LL6].
Besonderheiten bei onkologischen Patienten
- Sarkopenie und Kachexie unterscheiden: Eine tumorassoziierte Kachexie umfasst zusätzlich krankheitsbedingte Stoffwechselveränderungen und ist durch Ernährung allein nicht vollständig reversibel. Behandlung von Tumorerkrankung, Entzündung, Beschwerden und Ernährungsdefiziten sowie körperliche Aktivität müssen miteinander verbunden werden [LL4, LL5].
- Protein- und Energieziele: Die genannten onkologischen Zielwerte gelten als Ausgangspunkt; sie sind anhand von Nahrungsaufnahme, Gewichtsverlauf, Organfunktion und Therapieziel anzupassen [LL4, LL5].
- Omega-3-Fettsäuren: Die vorhandenen Übersichtsarbeiten begründen keine etablierte spezifische Sarkopenietherapie. Insbesondere ist eine tägliche Zufuhr von 250 bis 500 mg EPA und DHA keine gesicherte therapeutische Dosierung zur Behandlung einer tumorassoziierten Sarkopenie oder Kachexie [1, 2].
Wirkstoffe zur Behandlung nachgewiesener Ursachen
Die folgenden Arzneimittel behandeln jeweils eine gesicherte Grunderkrankung. Sie sind keine spezifischen Sarkopeniemedikamente; die Auswahl ist beispielhaft und ersetzt nicht die krankheitsbezogene Therapieempfehlung.
Androgene bei gesichertem symptomatischem Hypogonadismus des Mannes
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Testosteron, transdermal; Beispiel: Testogel Dosiergel 16,2 mg/g | Nur bei klinisch und durch wiederholte Messungen gesichertem Hypogonadismus. Keine Indikation allein wegen Sarkopenie oder altersbedingt niedriger Werte. Übertragung des Gels auf andere Personen verhindern [LL7, FI1]. |
- Wirkweise: Substitution eines nachgewiesenen Testosteronmangels [FI1].
- Indikationen: Gesicherter symptomatischer männlicher Hypogonadismus; individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung, besonders im höheren Lebensalter [LL7, FI1].
- Kontraindikationen: Bekanntes oder vermutetes Prostata- bzw. Mammakarzinom (Prostata- bzw. Brustkrebs) und Überempfindlichkeit. Weitere Ausschlussgründe und Vorsichtsmaßnahmen gemäß Leitlinie beachten, insbesondere bei erhöhtem Hämatokrit und aktuellem Kinderwunsch [LL7, FI1].
- Nebenwirkungen: Unter anderem Erythrozytose (Vermehrung der roten Blutkörperchen), Akne, Hautreaktionen und Flüssigkeitsretention (Zurückhalten von Flüssigkeit im Körper); Unterdrückung der Spermatogenese (Spermienbildung). Klinische und laborchemische Verlaufskontrollen erforderlich [LL7, FI1].
Schilddrüsenhormone bei gesicherter Hypothyreose
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Levothyroxin | Keine Anwendung bei normaler Schilddrüsenfunktion zur Behandlung einer Sarkopenie. Bei primärer Hypothyreose Einstellung anhand von TSH und klinischem Verlauf; Überdosierung vermeiden [FI2]. |
- Wirkweise: Substitution fehlender Schilddrüsenhormone [FI2].
- Indikationen: Gesicherte Hypothyreose; eine isolierte Sarkopenie begründet keine Indikation [FI2].
- Kontraindikationen: Unbehandelte Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), unbehandelte Nebenniereninsuffizienz (Unterfunktion der Nebennieren), entsprechende unbehandelte Hypophyseninsuffizienz (Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse) sowie Überempfindlichkeit. Keine Einleitung bei akutem Myokardinfarkt (Herzinfarkt), akuter Myokarditis (Herzmuskelentzündung) oder akuter Pankarditis (Entzündung aller Herzwandschichten) [FI2].
- Nebenwirkungen: Bei Überdosierung insbesondere Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), Herzrhythmusstörungen, Tremor (Zittern), Schwitzen und Gewichtsverlust; längerfristige Übertherapie kann Osteoporose (Knochenschwund) begünstigen [FI2].
Supplemente
Geeignete diätetische Lebensmittel zur Versorgung mit Energie sollten die folgenden Mikronährstoffe (Vitalstoffe) enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, K, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Mineralstoffe (Calcium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor)
- Spurenelemente (Chrom, Eisen, Fluorid, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA); Omega-6-Fettsäuren: Linolsäure)
Weitere Mikronährstoffe siehe unter „Prävention und Therapie mit Mikronährstoffen“.
Ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels, z. B. (Anzeige):
- EUCELL Optima – Nahrungsergänzungsmittel für Energie | Muskeln | Knochen
- EUCELL Omega – Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA), Vitamine D und E
Beachte: Die aufgeführten Mikronährstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Abkürzungen
- ALA: Alpha-Linolensäure.
- AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.
- DHA: Docosahexaensäure.
- EPA: Eicosapentaensäure.
- ESPEN: European Society for Clinical Nutrition and Metabolism; Europäische Gesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel.
- FI: Fachinformation.
- G3 bis G5: Stadien einer chronischen Nierenerkrankung mit mittelgradig bis sehr stark eingeschränkter Nierenfunktion.
- ICFSR: International Conference on Frailty and Sarcopenia Research.
- kcal: Kilokalorie.
- KDIGO: Kidney Disease: Improving Global Outcomes; internationale Organisation zur Verbesserung der Versorgung bei Nierenerkrankungen.
- kJ: Kilojoule.
- LL: Leitlinie.
- TSH: Thyreoidea-stimulierendes Hormon.
Literatur
- Di Girolamo FG, Situlin R, Mazzucco S, Valentini R, Toigo G, Biolo G: Omega-3 fatty acids and protein metabolism: enhancement of anabolic interventions for sarcopenia. Curr Opin Clin Nutr Metab Care. 2014;17(2):145 bis 150. doi: 10.1097/mco.0000000000000032.
- Tessier AJ, Chevalier S: An update on protein, leucine, omega-3 fatty acids, and vitamin D in the prevention and treatment of sarcopenia and functional decline. Nutrients. 2018;10(8):1099. doi: 10.3390/nu10081099.
- Bauer J, Biolo G, Cederholm T et al.: Evidence-based recommendations for optimal dietary protein intake in older people: a position paper from the PROT-AGE Study Group. J Am Med Dir Assoc. 2013;14(8):542 bis 559. doi: 10.1016/j.jamda.2013.05.021.
Leitlinien
- S3-Leitlinie: Klinische Ernährung und Hydrierung im Alter. (AWMF-Registernummer: 073-019). Version 2.1, Februar 2025. Langfassung [LL1].
- Dent E, Morley JE, Cruz-Jentoft AJ et al.: International Clinical Practice Guidelines for Sarcopenia (ICFSR): Screening, Diagnosis and Management. J Nutr Health Aging. 2018;22(10):1148 bis 1161. doi: 10.1007/s12603-018-1139-9 [LL2].
- Volkert D, Beck AM, Cederholm T et al.: ESPEN practical guideline: Clinical nutrition and hydration in geriatrics. Clin Nutr. 2022;41(4):958 bis 989. doi: 10.1016/j.clnu.2022.01.024 [LL3].
- Muscaritoli M, Arends J, Bachmann P et al.: ESPEN practical guideline: Clinical Nutrition in cancer. Clin Nutr. 2021;40(5):2898 bis 2913. doi: 10.1016/j.clnu.2021.02.005. Volltext [LL4].
- Arends J, Bachmann P, Baracos V et al.: ESPEN guidelines on nutrition in cancer patients. Clin Nutr. 2017;36(1):11 bis 48. doi: 10.1016/j.clnu.2016.07.015 [LL5].
- KDIGO: Clinical Practice Guideline for the Evaluation and Management of Chronic Kidney Disease. 2024. Leitlinienseite. Langfassung [LL6].
- Bhasin S, Brito JP, Cunningham GR et al.: Testosterone Therapy in Men With Hypogonadism: An Endocrine Society Clinical Practice Guideline. J Clin Endocrinol Metab. 2018;103(5):1715 bis 1744. doi: 10.1210/jc.2018-00229. Leitlinienseite [LL7].
- Sabatino A, Fiaccadori E, Barazzoni R et al.: ESPEN practical guideline on clinical nutrition in hospitalized patients with acute or chronic kidney disease. Clin Nutr. 2024;43:2238 bis 2254. Volltext [LL8].
Fachinformationen
- Testogel Dosiergel 16,2 mg/g Gel. Fachinformation [FI1].
- L-Thyroxin Henning 25 bis 200. Fachinformation [FI2].