Schultersteife (Frozen Shoulder) – Medikamentöse Therapie
Therapieziel
Schmerzlinderung, Verbesserung des Schlafs und Wiederherstellung der Beweglichkeit und Alltagsfunktion bei diagnostisch gesicherter adhäsiver Kapsulitis (entzündlich bedingter Schrumpfung und Versteifung der Schultergelenkkapsel). Die medikamentöse Behandlung soll eine an die Beschwerden angepasste Bewegungstherapie ermöglichen; eine zuverlässige Verkürzung des gesamten Krankheitsverlaufs ist durch Arzneimittel nicht belegt [1, 2, LL1, LL2].
Therapieempfehlungen
- Diagnosesicherung: Die nachfolgenden Empfehlungen betreffen die adhäsive Kapsulitis. Bei sekundärer Schultersteife (Schultersteife als Folge einer anderen Ursache) nach Verletzung, Operation oder Immobilisation (Ruhigstellung) sind die zugrunde liegende Ursache und gegebenenfalls bestehende strukturelle Schäden gesondert zu berücksichtigen. Eine ausgeprägte Einschränkung der aktiven und passiven Beweglichkeit, insbesondere der Außenrotation, ist charakteristisch [LL1].
- Phasenabhängige Behandlung: Die Behandlung richtet sich nach Schmerzintensität, nächtlichen Beschwerden, Gewebereizbarkeit und Bewegungseinschränkung. Die Phasen gehen ineinander über; starre Zeitangaben sind für die Therapieentscheidung ungeeignet [LL1, LL2].
| Phase | Klinischer Schwerpunkt | Behandlung |
|---|---|---|
| Schmerzdominierte Einsteifungsphase („Freezing“) | Zunehmende Schmerzen, häufig Ruhe- und Nachtschmerzen; fortschreitende Bewegungseinschränkung. | Zeitlich begrenzte Analgesie (Schmerzbehandlung); bei ausgeprägten Beschwerden intraartikuläre Glucocorticoidinjektion erwägen. Ergänzend sanfte, schmerzadaptierte Bewegungsübungen. Keine forcierte Mobilisation gegen ausgeprägte Schmerzen [2, LL1, LL2]. |
| Steifigkeitsdominierte Phase („Frozen“) | Ausgeprägte Bewegungseinschränkung; Schmerzen häufig rückläufig, vor allem am Bewegungsende. | Bewegungstherapie und dosierte Mobilisation stehen im Vordergrund. Analgetika nur bei Bedarf. Eine Glucocorticoidinjektion ist bei fortbestehender relevanter Schmerzkomponente zu erwägen; eine überwiegend schmerzarme Kapselkontraktur (Schrumpfung der Gelenkkapsel mit Bewegungseinschränkung) wird dadurch nicht zuverlässig aufgehoben [LL1, LL2]. |
| Erholungsphase („Thawing“) | Allmähliche Verbesserung der Beweglichkeit und Funktion. | Fortführung und bedarfsgerechte Steigerung der Bewegungstherapie. Arzneimittel bei rückläufigen Schmerzen reduzieren beziehungsweise absetzen; keine routinemäßigen Glucocorticoidinjektionen [LL1, LL2]. |
- Nichtopioide Analgetika: Ein orales nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), beispielsweise Ibuprofen, kann kurzfristig zur Schmerzlinderung eingesetzt werden, sofern keine Gegenanzeigen vorliegen. Die niedrigste wirksame Dosis soll für die kürzest erforderliche Dauer verwendet werden. Ein Einfluss auf die Kapselkontraktur oder den langfristigen Verlauf ist nicht belegt [LL1, LL2, FI1].
- Paracetamol: Kann bei leichten bis mäßig starken Schmerzen insbesondere dann erwogen werden, wenn NSAR ungeeignet sind. Eine krankheitsspezifisch belegte Überlegenheit oder generelle Stellung als Mittel der ersten Wahl bei Schultersteife besteht nicht [LL2, FI2].
- Opioide: Ein pauschales WHO-Stufenschema mit regelhafter Eskalation zu Tramadol oder Morphin ist bei Schultersteife nicht angezeigt. Ein Opioid kommt allenfalls ausnahmsweise als sehr kurzfristige Überbrückung bei anders nicht beherrschbaren starken Schmerzen nach individueller ärztlicher Abwägung infrage. Dabei sind ein konkretes Behandlungsziel, eine kurze Behandlungsdauer und eine zeitnahe Überprüfung festzulegen. Eine routinemäßige längerfristige Opioidtherapie ist nicht Bestandteil der Behandlung [LL1, LL2].
- Intraartikuläre Glucocorticoide: Bei schmerzhafter adhäsiver Kapsulitis, insbesondere in der frühen schmerzdominierten Phase, als Behandlungsoption anbieten. Die Injektion in das Glenohumeralgelenk kann Schmerzen und Funktion kurzfristig verbessern, häufig über mehrere Wochen. Gegenüber alleiniger Physiotherapie ist der Vorteil vor allem innerhalb der ersten drei Monate nachweisbar; ein dauerhafter Vorteil ist nicht gesichert [1, 2, LL1, LL2, LL3].
- Dosiswahl: Niedrig dosierte Injektionen, beispielsweise mit 20 mg Triamcinolonacetonid, können ausreichend wirksam sein und werden in der deutschen S2e-Leitlinie bevorzugt. Eine generelle Überlegenheit höherer Dosen ist nicht konsistent belegt; die aktuelle koreanische Leitlinie bewertet die Dosisfrage zurückhaltender. Daher niedrigste wirksame Dosis und präparatespezifische Fachinformation berücksichtigen [3, LL1, LL2, LL3, FI3].
- Kombination mit Bewegungstherapie: Die Injektion soll mit einem schmerzadaptierten Übungsprogramm beziehungsweise Physiotherapie verbunden werden. Die Schmerzlinderung erleichtert die aktive Mitarbeit; eine aggressive Mobilisation unmittelbar nach der Injektion ist nicht erforderlich [2, LL1, LL2, LL3].
- Injektionstechnik und Wiederholung: Durchführung durch entsprechend erfahrene Ärzte unter aseptischen Bedingungen. Eine sonografische Führung verbessert die Platzierungsgenauigkeit; eine durchgehend überlegene klinische Wirkung gegenüber einer fachgerecht durchgeführten Injektion anhand anatomischer Landmarken ist nicht gesichert. Keine routinemäßige Injektionsserie; Wiederholungen nur nach dokumentierter Wirkung und erneuter Nutzen-Risiko-Abwägung unter Beachtung der Fachinformation [LL1, LL2, LL3, LL4, FI3].
- Orale Glucocorticoide: Keine routinemäßige Behandlung. Sie können kurzfristig Beschwerden lindern, der Nutzen hält jedoch häufig nicht über sechs Wochen hinaus an. Wegen systemischer Nebenwirkungen und des fehlenden gesicherten Langzeitvorteils ist bei geeigneter Indikation die intraartikuläre Anwendung vorzuziehen [4, LL1, LL2].
- Weitere Injektionsverfahren: Hyaluronsäure und plättchenreiches Plasma sind keine etablierte medikamentöse Standardtherapie. Eine Hydrodilatation kann bei ausgewählten Patienten fachärztlich erwogen werden; ihr zusätzlicher Nutzen gegenüber einer Glucocorticoidinjektion ist nicht für alle Endpunkte und Zeiträume gesichert [LL1, LL2].
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Die Dosierungsangaben gelten für Erwachsene. Auswahl, Dosis und Dauer sind an Begleiterkrankungen, Begleitmedikation und die jeweilige Fachinformation anzupassen.
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ibuprofen | Nur kurzfristig und in niedrigster wirksamer Dosis. Keine Kombination mit anderen NSAR. Bei erhöhtem gastrointestinalem Risiko gastroprotektive Begleitbehandlung prüfen; bei hohem Risiko gegebenenfalls auf NSAR verzichten [LL1, LL2, FI1]. |
- Wirkweise: Hemmung der Cyclooxygenasen und damit der Prostaglandinsynthese; analgetische, antipyretische und antiphlogistische Wirkung.
- Indikationen: Kurzfristige symptomatische Behandlung schmerzhafter Schultersteife; keine nachgewiesene Aufhebung der Kapselkontraktur [LL1, LL2].
- Kontraindikationen: Unter anderem NSAR-Überempfindlichkeit, vorausgegangene NSAR-induzierte Atemwegsreaktionen, aktive oder wiederholt aufgetretene peptische Ulzera (Geschwüre im Magen oder Zwölffingerdarm) beziehungsweise Blutungen, frühere NSAR-bedingte gastrointestinale Blutung (Blutung im Magen-Darm-Trakt) oder Perforation (Durchbruch der Magen- oder Darmwand), schwere Nieren- oder Leberinsuffizienz (stark eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion), schwere Herzinsuffizienz (Herzschwäche) sowie letztes Schwangerschaftsdrittel. Ab der 20. Schwangerschaftswoche nur bei zwingender Indikation und möglichst kurz anwenden [FI1].
- Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden, Ulzera und Blutungen; Nierenfunktionsverschlechterung, Flüssigkeitsretention (vermehrte Wassereinlagerung im Körper), Blutdruckanstieg, kardiovaskuläre Ereignisse (Ereignisse am Herz-Kreislauf-System), Überempfindlichkeitsreaktionen und selten schwere Hautreaktionen. Erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Einnahme von Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmern oder systemischen Glucocorticoiden [FI1].
Nichtopioide Analgetika ohne relevante antiphlogistische Wirkung
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Paracetamol | Keine relevante antiphlogistische Wirkung. Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen Dosis reduzieren beziehungsweise Einnahmeabstände verlängern. Paracetamol aus sämtlichen gleichzeitig verwendeten Präparaten berücksichtigen [LL2, FI2]. |
- Wirkweise: Analgetisch und antipyretisch; der Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt und umfasst eine überwiegend zentrale Beeinflussung der Prostaglandinsynthese.
- Indikationen: Leichte bis mäßig starke Schmerzen; bei Schultersteife als symptomatische Alternative bei ungeeigneten NSAR. Keine gesicherte krankheitsmodifizierende Wirkung [LL2, FI2].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder Bestandteile des Präparats. Bei erheblicher Leberfunktionsstörung Anwendung nur nach individueller ärztlicher Abwägung; zusätzliche Vorsicht bei Alkoholmissbrauch, Mangelernährung und Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) [FI2].
- Nebenwirkungen: Selten Leberenzymanstieg; sehr selten Blutbildveränderungen, Bronchospasmus (krampfartige Verengung der Atemwege) und schwere Überempfindlichkeitsreaktionen. Überdosierung kann zu schwerer, auch tödlicher Leberschädigung führen [FI2].
Glucocorticoide zur intraartikulären Anwendung
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Triamcinolonacetonid | Vor allem bei schmerzhafter adhäsiver Kapsulitis. Kurzfristiger Nutzen; keine gesicherte dauerhafte Überlegenheit. Präparat muss für die intraartikuläre Anwendung geeignet sein. Keine intratendinöse oder intravenöse Injektion einer Kristallsuspension [1, 3, LL1, LL2, LL3, FI3]. |
- Wirkweise: Lokale Hemmung entzündlicher Signalwege und Verminderung der entzündlichen Aktivität der Gelenkkapsel; keine zuverlässige Auflösung einer bereits ausgeprägten fibrotischen Kapselkontraktur.
- Indikationen: Diagnostisch gesicherte schmerzhafte adhäsive Kapsulitis, insbesondere bei ausgeprägten Ruhe- oder Nachtschmerzen und schmerzbedingt erschwerter Bewegungstherapie [1, 2, LL1, LL2, LL3].
- Kontraindikationen: Insbesondere lokale Infektion, bakterielle Arthritis (durch Bakterien verursachte Gelenkentzündung), Überempfindlichkeit und präparatespezifische Gegenanzeigen. Bei Blutungsneigung beziehungsweise Antikoagulation die konkrete Fachinformation und das individuelle Blutungsrisiko berücksichtigen. Unzureichend eingestellter Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erfordert eine besonders sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung [LL4, FI3].
- Nebenwirkungen: Vorübergehende Schmerzverstärkung nach Injektion, Haut- und Unterhautfettatrophie (Schwund von Haut und Unterhautfettgewebe), Hypopigmentierung (Aufhellung der Haut), Flush (plötzliche Hautrötung mit Wärmegefühl) und vorübergehende Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker); selten Gelenkinfektion. Bei Fehlplatzierung Sehnenschädigung; bei wiederholter Anwendung mögliche lokale und systemische Glucocorticoidwirkungen [LL3, LL4, FI3].
Beachte
- Diabetes mellitus: Nach Glucocorticoidinjektion kann der Blutzucker vorübergehend ansteigen. Über das Risiko aufklären und insbesondere während der ersten drei Tage eine verstärkte Blutzuckerkontrolle vereinbaren [LL4].
- Nach einer Injektion: Übermäßige Belastung des behandelten Gelenks für 24 Stunden vermeiden; eine Immobilisation ist nicht erforderlich. Anschließend schmerzadaptierte Übungen fortführen [LL4].
- Warnzeichen: Zunehmender Schmerz, Rötung, Überwärmung oder Fieber nach einer Injektion erfordern eine umgehende ärztliche Untersuchung zum Ausschluss einer septischen Arthritis (Gelenkentzündung durch eine Infektion) [LL4, FI3].
- Verlaufskontrolle: Schmerz, Schlaf, Beweglichkeit und Alltagsfunktion gemeinsam beurteilen. Bei fehlender Wirkung Diagnose und Behandlung überprüfen; bei anhaltend erheblicher Einschränkung fachärztlich über weitere konservative oder operative Optionen entscheiden [LL1, LL2].
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für die Gesundheit von Sehnen, Bändern und Faszien sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3)
- Mineralstoffe (Magnesium)
- Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt)
- Weitere Vitalstoffe (Chondroitinsulfat, Glucosaminsulfat, Kollagene)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungen
- AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.
- DGOU: Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.
- DVSE: Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie.
- EULAR: European Alliance of Associations for Rheumatology; europäische Fachgesellschaft für Rheumatologie.
- FI: Fachinformation.
- Ggf.: gegebenenfalls.
- LL: Leitlinie.
- NSAR: nichtsteroidale Antirheumatika.
- S2e: evidenzbasierte Leitlinie der Stufe 2.
- WHO: World Health Organization; Weltgesundheitsorganisation.
Literatur
- Prestgaard T et al.: Ultrasound-guided intra-articular and rotator interval corticosteroid injections in adhesive capsulitis of the shoulder: a double-blind, sham-controlled randomized study. Pain 2015;156(9):1683 bis 1691. doi: 10.1097/j.pain.0000000000000209.
- Challoumas D et al.: Comparison of Treatments for Frozen Shoulder: A Systematic Review and Meta-analysis. JAMA Network Open 2020;3(12):e2029581. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2020.29581.
- Yoon SH et al.: Optimal dose of intra-articular corticosteroids for adhesive capsulitis: a randomized, triple-blind, placebo-controlled trial. American Journal of Sports Medicine 2013;41(5):1133 bis 1139. doi: 10.1177/0363546513480475.
- Buchbinder R et al.: Oral steroids for adhesive capsulitis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2006;(4):CD006189. doi: 10.1002/14651858.CD006189.
Leitlinien
- S2e-Leitlinie: Schultersteife. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie und Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie. (AWMF-Registernummer: 187-020). Version 1.0, März 2022. Langfassung [LL1].
- Korean Academy of Rehabilitation Medicine: Clinical Practice Guidelines for Diagnosis and Non-Surgical Treatment of Primary Frozen Shoulder. Lee BC et al.: Annals of Rehabilitation Medicine 2025;49(3):113 bis 138. Juni 2025. doi: 10.5535/arm.250057 [LL2].
- American Society of Regional Anesthesia and Pain Medicine, American Academy of Pain Medicine, American Society of Interventional Pain Physicians und International Pain and Spine Intervention Society: Use and safety of corticosteroid injections in joints and musculoskeletal soft tissue. 2025. doi: 10.1136/rapm-2024-105656 [LL3].
- EULAR-Empfehlungen: Intraartikuläre Therapien. Uson J et al.: EULAR recommendations for intra-articular therapies. Annals of the Rheumatic Diseases 2021;80(10):1299 bis 1305. doi: 10.1136/annrheumdis-2021-220266 [LL4].
Fachinformationen
- ratiopharm GmbH: Ibu-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten. Stand November 2024. Fachinformation [FI1].
- ratiopharm GmbH: Paracetamol-ratiopharm 500 mg Tabletten. Stand Dezember 2024. Fachinformation [FI2].
- Dermapharm AG: Volon A 40/A 40-5 ml, Triamcinolonacetonid. Stand Januar 2025. Fachinformation [FI3].