Single Embryo Transfer (SET)

Der Single Embryo Transfer (SET) (Transfer eines einzelnen Embryos) bezeichnet den Transfer eines einzelnen Embryos (Keimanlage) in die Gebärmutterhöhle (Hohlraum der Gebärmutter) im Rahmen einer assistierten Reproduktionstechnologie (künstlich unterstützte Fortpflanzungstechnologie) (ART), insbesondere nach In-vitro-Fertilisation (Befruchtung im Reagenzglas) (IVF) oder Intracytoplasmatischer Spermieninjektion (Einspritzen eines Spermiums in die Eizelle) (ICSI). Ziel des SET ist die Geburt eines gesunden Einlings bei möglichst hoher kumulativer Lebendgeburtenrate (zusammengezählte Rate lebend geborener Kinder) und möglichst geringer maternaler (mütterlicher), fetaler (das ungeborene Kind betreffender) und neonataler Morbidität (Krankheitshäufigkeit beim Neugeborenen) [1-4, LL1, LL2].

Der SET ist das zentrale Verfahren zur Reduktion von Mehrlingsschwangerschaften (Schwangerschaften mit mehreren Kindern) nach ART. Mehrlingsschwangerschaften sind kein erwünschtes Behandlungsergebnis, sondern eine wesentliche iatrogene Komplikation (durch medizinische Maßnahmen verursachte Folge) der Reproduktionsmedizin (Fortpflanzungsmedizin), da sie mit erhöhten Risiken für Frühgeburtlichkeit (zu frühe Geburt), niedriges Geburtsgewicht, perinatale Morbidität (Krankheitshäufigkeit um die Geburt herum), Schwangerschaftshypertonie (Bluthochdruck in der Schwangerschaft), Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung), Gestationsdiabetes mellitus (Schwangerschaftsdiabetes), Kaiserschnittentbindung (Geburt durch Bauchschnitt) und langfristige kindliche Entwicklungsstörungen (Störungen der kindlichen Entwicklung) verbunden sind [1-4, LL1, LL2].

Synonyme und Begriffe

  • Single Embryo Transfer (SET)
    • Transfer eines einzelnen Embryos in die Gebärmutterhöhle
  • Elective Single Embryo Transfer (eSET) (geplanter Transfer eines einzelnen Embryos)
    • Geplanter Transfer eines einzelnen Embryos bei Verfügbarkeit von mehr als einem transferfähigen Embryo
    • Der nicht transferierte Embryo wird in der Regel kryokonserviert (tiefgefroren) und kann in einem späteren Zyklus übertragen werden
  • Double Embryo Transfer (DET) (Transfer von zwei Embryonen)
    • Transfer von zwei Embryonen in einem Behandlungszyklus
    • Mit höherer Schwangerschafts- und Lebendgeburtenrate pro Frischtransfer, aber deutlich höherem Risiko für Mehrlingsgeburten und Frühgeburten verbunden
  • Sequenzieller SET
    • Zwei aufeinanderfolgende SET-Verfahren, typischerweise ein Frischtransfer und bei ausbleibender Geburt ein Kryotransfer (Transfer nach Auftauen eines tiefgefrorenen Embryos)

Indikationen

  • Günstige reproduktionsmedizinische Prognose (günstige Vorhersage in der Fortpflanzungsmedizin)
    • Jüngeres mütterliches Alter
    • Gute Embryoqualität
    • Blastozystentransfer (Transfer eines weiterentwickelten Embryos) an Tag 5 oder Tag 6
    • Verfügbarkeit eines weiteren kryokonservierbaren Embryos
    • Erster oder früher ART-Behandlungszyklus
  • Vermeidung einer Mehrlingsschwangerschaft
    • SET ist indiziert (angezeigt), wenn eine Mehrlingsschwangerschaft aufgrund maternaler, geburtshilflicher oder neonataler Risiken möglichst sicher vermieden werden soll
    • Dies gilt insbesondere bei erhöhtem Risiko für Frühgeburt, hypertensive Schwangerschaftserkrankungen (Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft), uterine Voroperationen (Voroperationen an der Gebärmutter) oder relevanten internistischen Begleiterkrankungen (Erkrankungen der inneren Organe)
  • Transfer eines euploiden Embryos (Embryo mit normalem Chromosomensatz)
    • Bei nachgewiesen euploidem Embryo soll der Transfer regelhaft auf einen Embryo begrenzt werden [LL2]
  • Blastozystentransfer
    • Bei guter Blastozystenqualität ist der SET besonders geeignet, da die Implantationswahrscheinlichkeit (Wahrscheinlichkeit der Einnistung) pro Embryo höher ist als bei früheren Entwicklungsstadien

Relative Kontraindikationen beziehungsweise Situationen mit individualisierter Entscheidung

  • Ungünstige Prognose
    • Fortgeschrittenes mütterliches Alter
    • Wiederholte Implantationsversagen (Einnistungsversagen) trotz guter Embryoqualität
    • Nur eingeschränkt beurteilbare Embryoqualität
    • Geringe Anzahl verfügbarer Embryonen
  • Patientenwunsch nach DET
    • Der Wunsch nach DET entsteht häufig aus der Annahme, dass zwei Embryonen die Chance auf eine Geburt wesentlich erhöhen
    • Die Beratung muss daher die kumulative Lebendgeburtenrate, die Mehrlingsrate, die Frühgeburtenrate und die neonatalen Risiken gegenüberstellen
  • Individuelle rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen
    • In Deutschland sind die Vorgaben des Embryonenschutzgesetzes, die rechtlichen Rahmenbedingungen und organisatorischen Abläufe des jeweiligen Kinderwunschzentrums, die Kryokonservierungsmöglichkeiten (Möglichkeiten der Tiefgefrierlagerung) und die Kostenübernahme zu berücksichtigen.

Das Verfahren

  • Vorbereitung
    • Ovarielle Stimulation (hormonelle Anregung der Eierstöcke), Follikelpunktion (Eibläschenpunktion), IVF oder ICSI und Embryokultur (Kultivierung der Embryonen) erfolgen entsprechend der reproduktionsmedizinischen Indikation
    • Vor dem Transfer werden Embryoqualität, Entwicklungsstadium, Alter der Frau, Vorbehandlungen, Vortransferanamnese (Vorgeschichte vor dem Transfer) und individuelle Risikofaktoren bewertet
  • Embryonenauswahl
    • Beim eSET wird aus mehreren verfügbaren Embryonen der morphologisch (nach der Form) beziehungsweise entwicklungsbiologisch am besten geeignete Embryo ausgewählt
    • Die Auswahl kann je nach Zentrum anhand klassischer Morphologie (Formbeurteilung), Blastozystenbewertung, Kulturverlauf und gegebenenfalls zusätzlicher embryologischer Verfahren (Verfahren der Embryonenbeurteilung) erfolgen
  • Transfer
    • Der Embryo wird über einen dünnen Transferkatheter (dünner Übertragungsschlauch) transzervikal (durch den Gebärmutterhals) in die Gebärmutterhöhle eingebracht
    • Der Transfer kann im Frischzyklus (Behandlungszyklus ohne vorheriges Einfrieren) oder im Kryozyklus (Behandlungszyklus nach Auftauen) nach Auftauen eines kryokonservierten Embryos erfolgen
  • Kryokonservierung
    • Nicht transferierte geeignete Embryonen können kryokonserviert werden
    • Bei ausbleibender Geburt nach erstem SET kann ein weiterer SET in einem späteren Zyklus erfolgen

SET versus DET

Parameter Single Embryo Transfer (SET) Double Embryo Transfer (DET)
Transferierte Embryonen Ein Embryo Zwei Embryonen
Ziel Gesunde Einlingsschwangerschaft Höhere Chance pro Frischtransfer
Mehrlingsrisiko Deutlich reduziert Deutlich erhöht
Frühgeburtsrisiko Deutlich reduziert Deutlich erhöht
Kumulative Lebendgeburtenrate Bei sequenzieller Strategie vergleichbar bzw. in Registerdaten günstiger Pro Frischtransfer höher, kumulativ nicht zwingend überlegen
Neonatales Outcome Günstiger durch höhere Einlingsrate und höheres mittleres Geburtsgewicht Ungünstiger durch höhere Mehrlings- und Frühgeburtenrate

Evidenzlage

  • Deutsche Registerauswertung 2026
    • In einer retrospektiven Registeranalyse (rückblickenden Auswertung von Registerdaten) aus 133 deutschen Kinderwunschzentren wurden Behandlungszyklen zwischen Januar 2017 und Dezember 2022 ausgewertet
    • Nach Propensity Score Matching (statistischer Angleichung vergleichbarer Gruppen) wurden 22.410 Frauen eingeschlossen, jeweils 11.205 Frauen in der DET-Gruppe und in der Gruppe mit zwei sequenziellen SET-Verfahren [1]
    • Die klinische Schwangerschaftsrate pro Frischtransfer war nach DET höher als nach erstem SET
    • Die klinische Schwangerschaftsrate betrug 49,2 % nach DET versus 45,1 % nach SET [1]
    • Die Lebendgeburtenrate pro Frischtransfer betrug 38,4 % nach DET versus 35,2 % nach SET [1]
    • Über zwei SET hinweg erzielten jedoch mehr Frauen eine Lebendgeburt als nach DET
    • Eine Lebendgeburt trat bei 5.111 von 11.205 Frauen nach zwei SET auf, entsprechend 45,6 %, gegenüber 4.304 von 11.205 Frauen nach DET, entsprechend 38,4 % [1]
    • Die Zahl geborener Kinder pro 1.000 Frauen war nach DET höher als nach zwei SET, 503 versus 464 [1]
    • Dieser quantitative Unterschied wird durch die deutlich höhere Sicherheitslast des DET relativiert
  • Mehrlingsgeburten
    • Nach DET betrug der Anteil der Mehrlingsgeburten 30,3 %
    • Nach zwei SET betrug der Anteil der Mehrlingsgeburten 1,7 % [1]
    • Die Mehrlingsgeburtenrate war nach DET damit etwa 15- bis 20-mal höher als nach SET beziehungsweise sequenziellem SET [1]
  • Frühgeburtlichkeit und Geburtsgewicht
    • Die Frühgeburtenrate betrug 46,5 % nach DET versus 18,1 % nach zwei SET [1]
    • Das mittlere Geburtsgewicht lag nach DET bei 2.924,8 ± 756,8 g versus 3.264,4 ± 487,0 g nach zwei SET [1]
    • Extrem frühe Frühgeburten vor der 29. Schwangerschaftswoche waren nach DET mit 213 Kindern deutlich häufiger als nach zwei SET mit 66 Kindern [1]
  • Systematische Evidenz
    • Eine Cochrane-Analyse (systematische wissenschaftliche Auswertung) zeigt, dass ein einzelner SET im Frischzyklus eine niedrigere Lebendgeburtenrate als ein DET haben kann, dass aber wiederholte SET-Strategien die Mehrlingsrate deutlich senken und die kumulative Chance auf Schwangerschaft beziehungsweise Lebendgeburt weitgehend erhalten können [2]
    • Aktuelle Register- und Kohortendaten (Daten aus beobachteten Patientengruppen) stützen die Bewertung, dass zwei aufeinanderfolgende SET gegenüber DET ein günstigeres Sicherheitsprofil mit deutlich weniger Mehrlingsgeburten und Frühgeburten aufweisen [1, 3]

Vorteile

  • Reduktion von Mehrlingsschwangerschaften
    • SET ist die wirksamste Strategie zur Reduktion iatrogener Mehrlingsschwangerschaften nach IVF/ICSI
  • Reduktion der Frühgeburtlichkeit
    • Durch Vermeidung von Mehrlingen sinkt insbesondere das Risiko für frühe und extreme Frühgeburten
  • Besseres neonatales Sicherheitsprofil
    • SET ist mit höherem mittlerem Geburtsgewicht und niedrigerer Rate frühgeborener Mehrlinge verbunden
  • Erhalt der kumulativen Erfolgschance
    • Bei Verfügbarkeit eines kryokonservierten Embryos kann ein zweiter SET die kumulative Lebendgeburtenrate verbessern, ohne das Mehrlingsrisiko eines DET in Kauf zu nehmen

Nachteile und Limitationen

  • Niedrigere Erfolgsrate pro Frischtransfer
    • Ein einzelner SET kann pro Frischtransfer eine niedrigere klinische Schwangerschaftsrate und Lebendgeburtenrate als ein DET aufweisen
  • Möglicher zusätzlicher Transferzyklus
    • Bei ausbleibender Geburt nach erstem SET kann ein weiterer Kryotransfer erforderlich werden
    • Dies kann zusätzliche Kosten, Wartezeit und organisatorische Belastung verursachen
  • Kryokonservierungsassoziierte Aspekte
    • Kryokonservierung und Kryotransfer sind mit zusätzlichen Kosten und einer späteren Entscheidung über nicht verwendete Embryonen verbunden
    • Nach Kryotransfer wurden in Studien höhere Geburtsgewichte und ein erhöhtes Risiko für large-for-gestational-age-Kinder (Kinder mit für das Schwangerschaftsalter hohem Geburtsgewicht) sowie hypertensive Schwangerschaftserkrankungen beschrieben; diese Risiken hängen unter anderem vom Endometriumvorbereitungsprotokoll (Protokoll zur Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut) ab [1]
  • Registerdaten
    • Registerauswertungen bilden die Versorgungsrealität gut ab, bleiben aber retrospektiv und können trotz Propensity Score Matching residuale Störfaktoren (verbleibende Einflussfaktoren) nicht vollständig ausschließen [1]

Beratung und shared decision making

  • Zentrale Beratungsinhalte
    • Lebendgeburtenrate pro Transfer versus kumulative Lebendgeburtenrate
    • Mehrlingsgeburtenrate
    • Frühgeburtenrate
    • Geburtsgewicht und neonatale Morbidität
    • Risiken für Mutter und Kind
    • Kosten, Kryokonservierung und mögliche Folgezyklen
  • Kommunikation des Therapieziels
    • Das Therapieziel ist nicht die maximale Schwangerschaftsrate pro Transfer, sondern die Geburt eines gesunden Kindes bei möglichst niedrigem Risiko für Mutter und Kind
  • Fehleinschätzung durch Paare
    • Viele Paare überschätzen den Nutzen eines DET und unterschätzen die Risiken einer Mehrlingsschwangerschaft
    • Eine strukturierte Aufklärung über Frühgeburtlichkeit, neonatale Intensivpflichtigkeit (Notwendigkeit einer Neugeborenen-Intensivbehandlung) und langfristige kindliche Risiken erhöht die Akzeptanz des SET

Praktische Empfehlung

  • SET als bevorzugtes Vorgehen
    • Bei guter Prognose, guter Embryoqualität und vorhandener Kryokonservierungsmöglichkeit sollte der SET beziehungsweise eSET bevorzugt werden
  • DET nur nach strenger Individualentscheidung
    • Ein DET sollte nicht als Standardverfahren eingesetzt werden
    • Eine Entscheidung für DET erfordert eine dokumentierte Nutzen-Risiko-Abwägung unter Berücksichtigung von Alter, Prognose, Embryoqualität, Vorbehandlungen und Mehrlingsrisiko
  • Sequenzielle Strategie
    • Bei Verfügbarkeit von zwei transferfähigen Embryonen ist ein sequenzielles Vorgehen mit SET im Frischzyklus und nachfolgendem SET im Kryozyklus bei ausbleibender Geburt eine evidenzbasierte Alternative zum DET

Weitere Hinweise

  • Blastozystentransfer
    • Der SET wird häufig im Rahmen eines Blastozystentransfers an Tag 5 oder Tag 6 durchgeführt
    • Der Blastozystentransfer verbessert die Auswahl des entwicklungsfähigsten Embryos, ersetzt aber nicht die individuelle Bewertung der Zahl der zu transferierenden Embryonen
  • Deutschland
    • Die deutsche Registerauswertung zeigt, dass zwei aufeinanderfolgende SET-Verfahren die Sicherheitsrisiken des DET deutlich reduzieren und die Verwirklichung des Kinderwunsches nicht relevant verschlechtern [1]
    • Die Daten sprechen dafür, den SET in Deutschland als bevorzugte Strategie bei geeigneter Prognose stärker zu etablieren
  • Qualitätsindikator
    • Die Mehrlingsgeburtenrate nach ART ist ein relevanter Qualitätsindikator reproduktionsmedizinischer Behandlung
    • Ein niedriger Anteil an Mehrlingsgeburten bei erhaltener kumulativer Lebendgeburtenrate spricht für eine sichere und qualitätsorientierte ART-Strategie

Fazit

Der Single Embryo Transfer (SET) ist die zentrale evidenzbasierte Strategie zur Vermeidung von Mehrlingsschwangerschaften nach IVF/ICSI. Ein Double Embryo Transfer (DET) kann zwar die Erfolgsrate pro Frischtransfer erhöhen, geht jedoch mit einer deutlich höheren Rate an Mehrlingsgeburten, Frühgeburten und niedrigerem Geburtsgewicht einher. Die aktuelle deutsche Registerauswertung aus über 22.000 Behandlungszyklen zeigt, dass zwei aufeinanderfolgende SET-Verfahren im Vergleich zu einem DET mehr Frauen zu einer Lebendgeburt führen können und gleichzeitig die perinatalen Sicherheitsrisiken deutlich reduzieren. Bei geeigneter Prognose sollte der SET daher als bevorzugtes Vorgehen betrachtet werden.

Bitte beachten Sie!

Die körperliche und psychische Gesundheit von Mann und Frau sowie eine gesunde Lebensweise sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung.

Vor dem Beginn therapeutischer Maßnahmen sollten Sie in jedem Fall  soweit möglich  Ihre individuellen Risikofaktoren reduzieren!

Lassen Sie deshalb vor Beginn einer fortpflanzungsmedizinischen Maßnahme (z. B. IUI, IVF etc.) einen Gesundheitscheck und eine Ernährungsanalyse zur Optimierung Ihrer persönlichen Fertilität (Fruchtbarkeit) durchführen.

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Literatur

  1. Krüssel JS, Kimmel M, Czeromin U, Blumenauer V, Bartnitzky S, Sänger N, Fehr D, Grewe C, Kupka MS, Tauchert S, Aust H, Tandler-Schneider A. Single or double embryo transfer for infertility: An evaluation of registry data from over 22 000 treatment cycles. Dtsch Arztebl Int. 2026;123:263-269. https://doi.org/10.3238/arztebl.m2026.0025
  2. Kamath MS, Mascarenhas M, Kirubakaran R, Bhattacharya S. Number of embryos for transfer following in vitro fertilisation or intra-cytoplasmic sperm injection. Cochrane Database Syst Rev. 2020;8:CD003416. https://doi.org/10.1002/14651858.CD003416.pub5
  3. Tighe J, Duffy JMN, Farquhar C, Wang R, Mol BW, Bhattacharya S et al.: Effectiveness and safety of consecutive single embryo transfer versus double embryo transfer in assisted reproduction. Hum Reprod. 2025;40(5):885-895. https://doi.org/10.1093/humrep/deaf028
  4. Ma S, Peng Y, Hu L, Wang X, Xiong Y, Tang Y et al.: Comparisons of benefits and risks of single embryo transfer versus double embryo transfer: a systematic review and meta-analysis. Reprod Biol Endocrinol. 2022;20:20. https://doi.org/10.1186/s12958-022-00899-1

Leitlinien

  1. ESHRE Guideline Group on the Number of Embryos to Transfer, Alteri A, Arroyo G, Baccino G, Craciunas L, De Geyter C, et al. ESHRE guideline: number of embryos to transfer during IVF/ICSI. Hum Reprod. 2024;39(4):647-657. https://doi.org/10.1093/humrep/deae010
  2. Practice Committee of the American Society for Reproductive Medicine and the Society for Assisted Reproductive Technology. Guidance on the limits to the number of embryos to transfer: a committee opinion. Fertil Steril. 2021;116(3):651-654. https://doi.org/10.1016/j.fertnstert.2021.06.050