Leptospirose (Morbus Weil) – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Eliminierung der Erreger (Beseitigung der Krankheitserreger)
- Vermeidung von Komplikationen (Folgeproblemen) und Senkung der Mortalität (Sterblichkeit)
- Behandlung von Organfunktionsstörungen (Störungen der Organfunktion), insbesondere von akutem Nierenversagen (plötzlicher schwerer Einschränkung der Nierenfunktion), pulmonalen Blutungen (Blutungen in der Lunge) und respiratorischer Insuffizienz (unzureichender Atmung)
Therapieempfehlungen
Morbus Weil bezeichnet eine schwere Verlaufsform der Leptospirose (Infektion durch Leptospiren) mit insbesondere Ikterus (Gelbsucht) und Nierenfunktionsstörung; zusätzliche hämorrhagische Manifestationen (Blutungszeichen) sind möglich.
- Sofortiger Therapiebeginn bei hohem klinischem Verdacht: Die Antibiotikatherapie soll möglichst früh begonnen werden, ohne den mikrobiologischen Laborbefund (Untersuchung auf Krankheitserreger) abzuwarten. Die diagnostische Probengewinnung (Entnahme von Untersuchungsmaterial) soll die Behandlung nicht verzögern [BE1, BE2].
- Leichte Krankheitsverläufe: Doxycyclin p.o. ist bei fehlenden Kontraindikationen (Gründen, die gegen eine Behandlung sprechen) das Mittel der Wahl. Alternativen sind Amoxicillin oder Azithromycin [BE1].
- Schwere Krankheitsverläufe/Morbus Weil: Stationäre Behandlung und unverzügliche intravenöse (in eine Vene verabreichte) Antibiotikatherapie mit Penicillin G oder Ceftriaxon. Cefotaxim ist eine Alternative. Intravenöses Doxycyclin kommt bei ausgewählten Patienten nach infektiologischer Beurteilung (Beurteilung durch Fachleute für Infektionskrankheiten) infrage, insbesondere wenn zusätzlich eine Rickettsiose (Infektion durch Rickettsien) als mögliche andere Diagnose berücksichtigt werden muss [2, BE1, BE2, BE3].
- Therapiedauer: Die üblichen Behandlungsschemata werden für 7 Tage angewendet; für Azithromycin bei leichter Leptospirose empfiehlt die CDC 3 Tage. Bei besonderen Organmanifestationen (Anzeichen eines Organbefalls) oder kompliziertem Verlauf sind Dosierung und Dauer individuell festzulegen [BE1, BE3].
- Einordnung der Evidenz (wissenschaftlichen Beleglage): Randomisierte Studien (Studien mit zufälliger Zuteilung der Behandlungen) erlauben bislang keine sichere Aussage zum Einfluss von Antibiotika auf die Sterblichkeit. Diese Unsicherheit rechtfertigt kein Abwarten bei klinischem Verdacht; die aktuellen behördlichen Empfehlungen sprechen ausdrücklich für eine frühzeitige Behandlung [1, BE1, BE2].
Beachte
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion (vorübergehende Reaktion nach Beginn einer Antibiotikatherapie): Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Antibiotikabeginn können Fieber, Schüttelfrost, Myalgien (Muskelschmerzen) und eine Kreislaufverschlechterung auftreten. Behandlung durch engmaschige Überwachung und symptomatische (auf die Beschwerden gerichtete) bzw. organunterstützende Maßnahmen. Eine Anaphylaxie (schwere allergische Reaktion) oder eine Progression der Sepsis (Verschlimmerung einer schweren Infektion) muss als mögliche andere Ursache ausgeschlossen werden [BE2].
- Organunterstützende Therapie: Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich (Ausgleich von Flüssigkeit und Mineralsalzen) unter Berücksichtigung der Nierenfunktion und einer möglichen Beteiligung der Lunge; bei entsprechender Indikation Nierenersatzverfahren (künstliche Unterstützung der Nieren), Sauerstoffgabe bzw. Beatmung. Schock (lebensbedrohlicher Kreislaufzusammenbruch) und relevante Blutungen erfordern intensivmedizinische Behandlung [BE2].
- Glucocorticoide (entzündungshemmende Medikamente): Keine routinemäßige Anwendung speziell gegen Leptospirose. Auch für schwere pulmonale Manifestationen (Anzeichen einer Beteiligung der Lunge) ist ein Nutzen nicht ausreichend gesichert. Eine Anwendung aufgrund anderer intensivmedizinischer Indikationen (Behandlungsgründe auf der Intensivstation) ist gesondert zu beurteilen [3].
- Schwangerschaft und Kinder: Bevorzugt geeignete Betalaktam-Antibiotika (Antibiotika wie Penicilline und Cephalosporine) einsetzen; Auswahl und Dosierung richten sich nach Erkrankungsschwere, Alter, Körpergewicht und Fachinformation. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf Erwachsene. Doxycyclin darf entsprechend den aufgeführten Fachinformationen in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 8 Jahren nicht angewendet werden [FI1, FI2].
- Verlaufskontrollen: Allgemeinzustand, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Urinmenge, Nierenfunktion, Elektrolyte, Leberwerte, Blutbild und Blutgerinnung entsprechend dem Schweregrad kontrollieren.
- Zulassungsstatus: Ob die konkrete Anwendung bei Leptospirose zugelassen ist, muss anhand der Fachinformation des verwendeten Präparats geprüft werden; abhängig von Wirkstoff und Präparat kann ein Off-Label-Use (Anwendung außerhalb der Zulassung) vorliegen.
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Die folgenden Behandlungsschemata sind Alternativen; mehrere Antibiotika werden bei Leptospirose normalerweise nicht gleichzeitig eingesetzt. Bei eingeschränkter Organfunktion sind die Dosierungen des jeweiligen Präparats zu beachten.
Tetracycline
| Wirkstoffe | Besonderheiten |
|---|---|
| Doxycyclin p.o. | Mittel der Wahl bei leichter Leptospirose ohne Gründe, die gegen eine Behandlung sprechen. Mit ausreichend Wasser in aufrechter Position einnehmen; nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen. Zu Eisen, Calcium, Magnesium und aluminiumhaltigen Mitteln gegen Sodbrennen einen Abstand von 2-3 Stunden einhalten [BE1, FI1]. |
| Doxycyclin i.v. | In einer randomisierten Studie untersuchte Alternative bei schwerer Leptospirose; keine bevorzugte Standardtherapie des Morbus Weil. Vorschriften zur Infusion beachten; bei klinischer Stabilisierung ist eine Weiterbehandlung zum Einnehmen möglich [2, BE3, FI2]. |
- Wirkweise: Hemmung der Eiweißbildung der Bakterien durch Bindung an einen Teil ihrer Eiweißfabriken (Ribosomen); überwiegend wachstumshemmend.
- Indikationen: Leichte Leptospirose; ausgewählte schwere Verläufe nach Beurteilung durch Fachleute für Infektionskrankheiten [2, BE1, BE3].
- Kontraindikationen: Allergie gegen Tetracycline, schwere Leberfunktionsstörung; Schwangerschaft, Stillzeit und Kinder unter 8 Jahren gemäß Fachinformation. Weitere Einschränkungen des jeweiligen Präparats beachten. Systemische Retinoide (Vitamin-A-Abkömmlinge zur Behandlung bestimmter Hautkrankheiten) sollen nicht gleichzeitig angewendet werden, da der Hirndruck steigen kann [FI1, FI2].
- Nebenwirkungen: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Entzündung oder Geschwüre der Speiseröhre bei Einnahme, erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut; selten Leberschäden, schwere allergische Reaktionen und erhöhter Hirndruck [FI1, FI2].
Aminopenicilline
| Wirkstoffe | Besonderheiten |
|---|---|
| Amoxicillin | Alternative bei leichter Leptospirose, insbesondere wenn Doxycyclin nicht geeignet ist. Bei eingeschränkter Nierenfunktion Dosis bzw. Einnahmeabstand gemäß Fachinformation anpassen [BE1, FI3]. |
- Wirkweise: Hemmung des Aufbaus der bakteriellen Zellwand; bakterientötend.
- Indikationen: Leichte Leptospirose als Alternative zu Doxycyclin [BE1].
- Kontraindikationen: Allergie gegen Penicilline; vorausgegangene schwere Sofortreaktion auf ein anderes Betalaktam-Antibiotikum [FI3].
- Nebenwirkungen: Durchfall, Übelkeit, Hautausschlag; selten schwere allergische Reaktionen, schwere Hautreaktionen, antibiotikabedingte Darmentzündung, Nierenentzündung und Kristalle im Urin [FI3].
Penicilline
| Wirkstoffe | Besonderheiten |
|---|---|
| Benzylpenicillin (Penicillin G) | Standardtherapie bei schwerer Leptospirose/Morbus Weil. Bei Nierenfunktionsstörung Dosisanpassung nach Fachinformation; die Belastung durch Salze des jeweiligen Präparats beachten [BE1, BE3, FI4]. |
- Wirkweise: Hemmung des Aufbaus der bakteriellen Zellwand; bakterientötend.
- Indikationen: Schwere Leptospirose einschließlich Morbus Weil [BE1, BE3].
- Kontraindikationen: Allergie gegen Penicilline; mögliche Kreuzallergien gegen andere Betalaktam-Antibiotika sind zu beachten [FI4].
- Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen bis zum lebensbedrohlichen allergischen Schock, Magen-Darm-Beschwerden, antibiotikabedingte Darmentzündung; bei hohen Konzentrationen, besonders bei eingeschränkter Nierenfunktion, Schädigung des Nervensystems mit Krampfanfällen. Bei hohen Dosierungen sind Veränderungen des Blutbilds, der Blutgerinnung und des Salzhaushalts möglich [FI4].
Cephalosporine der dritten Generation
| Wirkstoffe | Besonderheiten |
|---|---|
| Ceftriaxon | Alternative zu Penicillin G bei schwerer Leptospirose. Bei alleiniger Nierenfunktionsstörung und erhaltener Leberfunktion ist üblicherweise keine Dosisverringerung erforderlich. Bei einer Kreatinin-Clearance (Maß für die Nierenleistung) unter 10 ml/min höchstens 2 g täglich. Bei gleichzeitig schwerer Nieren- und Leberfunktionsstörung engmaschig überwachen. Nicht mit calciumhaltigen Infusionslösungen mischen oder gleichzeitig über dieselbe Infusionsleitung verabreichen [BE1, BE3, FI5]. |
| Cefotaxim | Alternative bei schwerer Leptospirose. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung Erhaltungsdosis gemäß Fachinformation anpassen [2, BE3, FI6]. |
- Wirkweise: Hemmung des Aufbaus der bakteriellen Zellwand; bakterientötend.
- Indikationen: Schwere Leptospirose einschließlich Morbus Weil als Alternative zu Penicillin G [2, BE1, BE2, BE3].
- Kontraindikationen: Allergie gegen Cephalosporine bzw. vorausgegangene schwere allergische Reaktion auf andere Betalaktam-Antibiotika. Ceftriaxon darf bei bestimmten Früh- und Neugeborenen nicht angewendet werden, insbesondere bei erhöhtem Bilirubin oder wenn Calcium intravenös gegeben werden muss [FI5, FI6].
- Nebenwirkungen: Durchfall, Hautausschlag, allergische Reaktionen, antibiotikabedingte Darmentzündung, Veränderungen des Blutbilds und erhöhte Leberwerte; selten Störungen der Gehirnfunktion bzw. Krampfanfälle. Ceftriaxon kann Ablagerungen in den Gallenwegen verursachen, die einem Gallensteinleiden ähneln [FI5, FI6].
Makrolide
| Wirkstoffe | Besonderheiten |
|---|---|
| Azithromycin | Alternative bei leichter Leptospirose. Verlängerung der QT-Zeit (Veränderung der elektrischen Erregung des Herzens), Störungen des Salzhaushalts, Leberfunktion und Begleitmedikamente beachten. Dieses Schema zum Einnehmen ist für schwere Leptospirose nicht geeignet [BE1, FI7]. |
- Wirkweise: Hemmung der Eiweißbildung der Bakterien durch Bindung an einen Teil ihrer Eiweißfabriken (Ribosomen); überwiegend wachstumshemmend.
- Indikationen: Leichte Leptospirose als Alternative, wenn Doxycyclin nicht geeignet ist [BE1].
- Kontraindikationen: Allergie gegen Azithromycin, Erythromycin, andere Makrolide oder Ketolide. Bei schwerer Lebererkrankung, bereits verlängerter QT-Zeit, niedrigem Kalium- bzw. Magnesiumspiegel oder gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die die QT-Zeit verlängern, ist eine besondere Abwägung erforderlich [FI7].
- Nebenwirkungen: Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen; selten Leberschäden, schwere allergische Reaktionen, Hörstörungen und Verlängerung der QT-Zeit mit gefährlichen Herzrhythmusstörungen [FI7].
Chemoprophylaxe (vorbeugende Behandlung mit Arzneimitteln)
- Keine routinemäßige Antibiotikaprophylaxe: Die Vermeidung des Kontakts mit möglichen Infektionsquellen und geeignete Schutzmaßnahmen haben Vorrang. Die Beleglage für eine vorbeugende Behandlung mit Antibiotika ist niedrig bis sehr niedrig [4, BE2].
- Ausgewählte kurzfristige Hochrisikoexpositionen: Bei Erwachsenen kann nach individueller reisemedizinischer bzw. infektiologischer Beurteilung Doxycyclin einmal wöchentlich erwogen werden. Die Einnahme beginnt 1-2 Tage vor dem Kontakt mit einem möglichen Erreger und wird während der Expositionsdauer fortgeführt. Gründe gegen eine Anwendung und ein möglicher Off-Label-Use (Anwendung außerhalb der Zulassung) sind zu beachten [4, BE2, FI1].
- Vorbeugung nach möglichem Erregerkontakt: Für Personen ohne Symptome gibt es keine allgemeine CDC-Empfehlung für ein einheitliches Antibiotikaschema; die Entscheidung erfolgt im Einzelfall. Bei auftretenden Beschwerden ist umgehend eine ärztliche Beurteilung erforderlich [BE1].
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
- Weitere Vitalstoffe (Probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungen
- BE = behördliche Empfehlung
- CDC = Centers for Disease Control and Prevention
- FI = Fachinformation
- i.v. = intravenös
- p.o. = per os (zum Einnehmen)
Literatur
- Win TZ, Han SM, Edwards T et al.: Antibiotics for treatment of leptospirosis. Cochrane Database Syst Rev. 2024;3:CD014960. doi:10.1002/14651858.CD014960.pub2.
- Suputtamongkol Y, Niwattayakul K, Suttinont C et al.: An open, randomized, controlled trial of penicillin, doxycycline, and cefotaxime for patients with severe leptospirosis. Clin Infect Dis. 2004;39(10):1417-1424. doi:10.1086/425001.
- Lee N, Han SM, Mukadi P et al.: Corticosteroids for treatment of leptospirosis. Cochrane Database Syst Rev. 2025;7:CD014935. doi:10.1002/14651858.CD014935.pub2.
- Win TZ, Perinpanathan T, Mukadi P et al.: Antibiotic prophylaxis for leptospirosis. Cochrane Database Syst Rev. 2024;3:CD014959. doi:10.1002/14651858.CD014959.pub2.
Leitlinien
Eine spezifische deutsche AWMF-S-Leitlinie zur Leptospirose wird hier nicht zugrunde gelegt. Die nachfolgenden CDC-Empfehlungen und der RKI-Ratgeber sind behördliche Handlungsempfehlungen und werden gesondert aufgeführt.
Behördliche Handlungsempfehlungen
- Centers for Disease Control and Prevention: Clinical Overview of Leptospirosis. Stand: 2. Juni 2026. Onlinefassung [BE1]
- Centers for Disease Control and Prevention: Leptospirosis. CDC Yellow Book 2026. Stand der Onlinefassung: 23. April 2025. Onlinefassung [BE2]
- Robert Koch-Institut: Leptospirose. RKI-Ratgeber. Erstveröffentlichung: Oktober 2015; letzte angegebene Aktualisierung: August 2024, Kapitel Beratung und Spezialdiagnostik. Onlinefassung [BE3]
Fachinformationen
- ALIUD PHARMA: Doxycyclin AL. Stand: November 2025. Fachinformation [FI1]
- ratiopharm: Doxycyclin-ratiopharm SF. Fachinformation [FI2]
- ratiopharm: Amoxicillin-ratiopharm 500/750/1000 mg Filmtabletten. Stand: November 2025. Fachinformation [FI3]
- InfectoPharm: Penicillin G INFECTOPHARM 1/5/10 Mega. Stand: März 2025. Fachinformation [FI4]
- Viatris Healthcare: Ceftriaxon Viatris 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung. Stand: April 2026. Fachinformation [FI5]
- Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel: Cefotaxim Eberth 1 g. Fachinformation [FI6]
- Pfizer: Zithromax 250/500 mg Filmtabletten. Fachinformation [FI7]