Chikungunya-Fieber – Folgeerkrankungen
Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch das Chikungunya-Fieber mitbedingt sein können:
Augen und Augenanhangsgebilde (zum Auge gehörende Strukturen) (H00-H59)
- Optikusneuritis (Sehnervenentzündung) bzw. Optikusneuropathie (Schädigung des Sehnervs) – seltene neuroophthalmologische Komplikation (Erkrankungsfolge an Auge und Sehnerv); der Verlauf ist häufig reversibel, kann jedoch eine persistierende Visusminderung (anhaltend verminderte Sehschärfe) hinterlassen [5, 8, LL3].
- Uveitis (Entzündung der mittleren Augenhaut), Retinitis (Netzhautentzündung) bzw. Neuroretinitis (Entzündung von Sehnerv und Netzhaut) – seltene anteriore oder posteriore Augenbeteiligung (Beteiligung des vorderen oder hinteren Augenabschnitts), die auch verzögert nach Abklingen des Fiebers auftreten und mit Makulaödem (Flüssigkeitsansammlung an der Stelle des schärfsten Sehens) oder retinalen Gefäßveränderungen (Gefäßveränderungen der Netzhaut) einhergehen kann; bleibende Sehdefizite sind möglich [5, 9, LL3].
Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode (Zeitraum unmittelbar vor, während und nach der Geburt) haben (P00-P96)
- Langfristige neurologische (das Nervensystem betreffende) und neuroentwicklungsbezogene Beeinträchtigungen – insbesondere nach symptomatischer, vertikal erworbener Erkrankung (von der Mutter auf das Kind übertragener Erkrankung) mit Enzephalopathie (Funktionsstörung des Gehirns). Eine Metaanalyse ermittelte bei bestätigt vertikal infizierten Neugeborenen neurologische Komplikationen bei 48,0 %; die zugrunde liegenden Studien waren klein und heterogen [12].
- Neonatale Chikungunya-Erkrankung (Chikungunya-Erkrankung des Neugeborenen) – nach perinataler Übertragung (Übertragung rund um die Geburt) meist nicht unmittelbar bei Geburt, sondern nach einer Latenz (Zeitspanne bis zum Auftreten) von etwa drei bis sieben Tagen; möglich sind Fieber, Trinkschwäche, Irritabilität (ungewöhnliche Reizbarkeit), Hypoaktivität (verminderte Aktivität), generalisierte Schmerzen (den gesamten Körper betreffende Schmerzen), Ödeme (Flüssigkeitseinlagerungen), Exanthem (Hautausschlag), bullöse Hautläsionen (blasenbildende Hautveränderungen), Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen) und Lymphopenie (Mangel an Lymphozyten) [11, 12, LL3].
- Schwere neonatale Systemerkrankung (schwere Erkrankung mehrerer Organsysteme des Neugeborenen) – sepsisähnlicher Verlauf (einer Blutvergiftung ähnelnder Verlauf) mit Enzephalitis (Gehirnentzündung), Krampfanfällen, intrakranieller Blutung (Blutung innerhalb des Schädels), kardialer Beteiligung (Beteiligung des Herzens), hämodynamischem Versagen (Kreislaufversagen), Ateminsuffizienz (unzureichender Atmung) und Gerinnungsstörungen (Störungen der Blutgerinnung); eine intensivmedizinische Behandlung kann erforderlich werden [11, 12, LL3].
Endokrine (hormonelle), Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)
- Dekompensation (Entgleisung) vorbestehender Stoffwechselerkrankungen – insbesondere eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) im Rahmen eines schweren oder atypischen Akutverlaufs (ungewöhnlich schweren Verlaufs in der frühen Krankheitsphase); dies ist eher als infektbedingte Verschlechterung einer Komorbidität (Begleiterkrankung) denn als eigenständige Spätfolge zu werten [LL3].
Haut und Unterhaut (L00-L99)
- Persistierende oder verzögert auftretende Dermatosen (Hauterkrankungen) – insbesondere lichenoide Eruptionen (knötchenförmige Hautveränderungen), Xerosis cutis (trockene Haut) und diffuser Haarausfall (gleichmäßig verteilter Haarausfall) wurden beschrieben; die Evidenz beruht überwiegend auf Fallserien und Beobachtungsstudien [6, 9].
- Postinflammatorische Hyperpigmentierung (verstärkte Hautfärbung nach einer Entzündung) – nach Abheilung des Exanthems, häufig zentrofazial (im mittleren Gesichtsbereich) bzw. nasal, aber auch generalisiert oder akral (an Händen und Füßen); die Pigmentveränderungen können über Wochen bis Monate persistieren [6, 9].
Herzkreislaufsystem (I00-I99)
- Dekompensation vorbestehender Herzerkrankungen – insbesondere Herzinsuffizienz (Herzschwäche) oder koronare Herzerkrankung (Erkrankung der Herzkranzgefäße) bei älteren Menschen und Patienten mit Multimorbidität (mehreren gleichzeitig bestehenden Erkrankungen) [7, 9, LL3].
- Herzrhythmusstörungen – vor allem Bradyarrhythmien (zu langsame Herzrhythmusstörungen), atrioventrikuläre Überleitungsstörungen (Störungen der elektrischen Erregungsleitung zwischen Herzvorhöfen und Herzkammern) sowie supraventrikuläre (oberhalb der Herzkammern entstehende) oder ventrikuläre Tachyarrhythmien (schnelle Herzrhythmusstörungen aus den Herzkammern), meist im Kontext einer kardialen Beteiligung; populationsbezogene Häufigkeiten sind wegen selektierter Fallserien nicht verlässlich bestimmbar [7].
- Myokarditis (Herzmuskelentzündung) bzw. Myoperikarditis (Entzündung von Herzmuskel und Herzbeutel) – seltene, potenziell schwere Organmanifestation (Beteiligung eines Organs) mit möglicher Einschränkung der linksventrikulären Funktion (Funktion der linken Herzkammer), Herzinsuffizienz oder kardiogenem Schock (durch Herzversagen ausgelöstem Kreislaufversagen) [7, 9, LL3].
- Perikarditis (Herzbeutelentzündung) – selten beschrieben; ein Perikarderguss (Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel) kann auftreten [7, 9].
Leber, Gallenblase und Gallenwege – Pankreas (Bauchspeicheldrüse) (K70-K77; K80-K87)
- Akute Hepatitis (Leberentzündung) bzw. akute Leberschädigung – seltene atypische Organmanifestation; meist selbstlimitierend, bei schweren Verläufen jedoch bis zum akuten Leberversagen beschrieben [9, LL3].
Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)
- Chronische Chikungunya-Krankheit mit persistierender oder rezidivierender Polyarthralgie (anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen in mehreren Gelenken) – wichtigste Folgeerkrankung; typischerweise symmetrischer Befall (beidseitig gleichartiger Befall) der kleinen Gelenke von Händen und Füßen sowie der Hand-, Sprung- und Kniegelenke mit Morgensteifigkeit, Schwellung, eingeschränkter Funktion und verminderter Lebensqualität. Eine Metaanalyse ermittelte persistierende Beschwerden bei 43,9 % nach drei, 34,4 % nach sechs und 31,9 % nach zwölf Monaten; die Heterogenität der Studien war sehr hoch, und Beschwerden können im Einzelfall über Jahre fortbestehen [1, 2, LL3].
- Chronisch-entzündliche Arthritis (lang anhaltende Gelenkentzündung) – ein Teil der Betroffenen entwickelt nach mehr als drei Monaten eine objektivierbare Synovitis (nachweisbare Entzündung der Gelenkinnenhaut) bzw. Polyarthritis (Entzündung mehrerer Gelenke); auch Tenosynovitis (Sehnenscheidenentzündung), Enthesitis (Entzündung der Sehnenansätze) und periartikuläre Schmerzen (gelenknahe Schmerzen) sind möglich [2, 3, LL2].
- Myositis (Muskelentzündung) bzw. Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelgewebe) – seltene Akutkomplikation, die eine akute Nierenschädigung nach sich ziehen kann [9, 10].
- Persistierende Myalgie (anhaltende Muskelschmerzen) bzw. Muskelschwäche – kann die chronische Schmerz- und Erschöpfungssymptomatik verstärken [1, 2].
- Rheumatoide-Arthritis-ähnlicher Verlauf (einer chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankung ähnelnder Verlauf) – die chronische Polyarthritis kann Klassifikationskriterien einer rheumatoiden Arthritis erfüllen. Ob die Infektion eine rheumatoide Arthritis kausal neu induziert oder bei prädisponierten Personen demaskiert, ist nicht abschließend geklärt; eine eigenständige rheumatologische Diagnostik bleibt erforderlich [3, 4].
Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)
- Depressive und Angstsymptome bzw. depressive und Angststörungen – in der chronischen Phase beschrieben und häufig mit persistierenden Schmerzen, Schlafstörungen, Funktionseinbußen und verminderter Lebensqualität assoziiert; die Daten sind überwiegend beobachtend, sodass eine unmittelbare Kausalität nicht gesichert ist [1, 14].
- Enzephalitis, Meningoenzephalitis (Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute) bzw. Enzephalopathie – seltene, potenziell lebensbedrohliche Komplikationen, besonders bei Neugeborenen, kleinen Kindern, älteren Menschen und Personen mit Komorbiditäten; Krampfanfälle, Bewusstseinsstörungen und fokal-neurologische Defizite (örtlich begrenzte Ausfälle des Nervensystems) sind möglich [8, 9, LL3].
- Guillain-Barré-Syndrom (akute entzündliche Erkrankung der peripheren Nerven) – seltene, typischerweise para- oder postinfektiöse immunvermittelte Neuropathie (während oder nach einer Infektion auftretende, durch das Immunsystem verursachte Nervenschädigung) [8, LL3].
- Myelitis (Rückenmarksentzündung) bzw. akute disseminierte Enzephalomyelitis (akute entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark) – seltene entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) mit möglichen motorischen, sensiblen und autonomen Ausfällen (Störungen von Bewegung, Wahrnehmung und unwillkürlicher Organsteuerung) [8, LL3].
- Neurologische Residualdefizite (verbleibende Ausfälle des Nervensystems) – nach schwerer Neuro-Chikungunya (Chikungunya mit Beteiligung des Nervensystems) sind persistierende motorische oder kognitive Einschränkungen (anhaltende Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit oder geistigen Leistungsfähigkeit) sowie eine symptomatische Epilepsie (durch eine Hirnschädigung verursachte Anfallserkrankung) möglich [8, 12].
- Periphere Neuropathien (Schädigungen von Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark) und Hirnnervenparesen (Lähmungen von Hirnnerven) – einschließlich schmerzhafter sensibler Neuropathien (Schädigungen der für die Wahrnehmung zuständigen Nerven); die Evidenz beruht überwiegend auf Fallberichten und Fallserien [8, 9].
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (O00-O99)
- Ungünstige perinatale Outcomes – eine große populationsbasierte Kohorte fand bei symptomatischer mütterlicher Infektion geringe bis moderate Risikoerhöhungen für Frühgeburt, niedrigen 5-Minuten-Apgar-Wert und neonatalen Tod. Eine chikungunyatypische Embryofetopathie (Schädigung des ungeborenen Kindes) bzw. ein kongenitales Fehlbildungssyndrom (angeborenes Fehlbildungsmuster) ist dagegen nicht belegt [13, LL3].
- Vertikale bzw. perinatale Transmission (Übertragung von der Mutter auf das Kind vor oder rund um die Geburt) – das Risiko ist stark vom Infektionszeitpunkt abhängig und bei mütterlicher Virämie (Vorhandensein von Viren im Blut) kurz vor oder während der Geburt am höchsten. Eine aktuelle Metaanalyse ermittelte eine gepoolte Transmissionsrate von 18,1 % über alle Schwangerschaftszeitpunkte, 36,5 % im dritten Trimenon (Schwangerschaftsdrittel) und 49,1 % intrapartal (während der Geburt); die Schätzungen waren erheblich heterogen [11].
Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)
- Persistierende Fatigue und verminderte körperliche Belastbarkeit – häufig Bestandteil der chronischen Chikungunya-Krankheit und mit Einschränkungen von Alltag, Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität assoziiert; ein eigenständiges postinfektiöses Fatigue-Syndrom (nach einer Infektion auftretendes Erschöpfungssyndrom) ist bislang nicht einheitlich definiert [1, 2, 14].
- Persistierende Kopfschmerzen, Schwindel und Schlafstörungen – vor allem im Zusammenhang mit chronischer Schmerzsymptomatik oder neurologischer Beteiligung beschrieben; außerhalb einer gesicherten Neuro-Chikungunya ist die spezifische kausale Zuordnung begrenzt [1, 8, 14].
Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)
- Akute Nierenschädigung – vor allem bei schweren bzw. atypischen Verläufen infolge von Volumenmangel (Mangel an zirkulierender Flüssigkeit), Schock, Rhabdomyolyse, direkter oder immunvermittelter Nierenbeteiligung; in Einzelfällen ist eine Nierenersatztherapie (Dialysebehandlung) erforderlich [9, 10].
- Dekompensation einer chronischen Nierenkrankheit – bei vorbestehender Nierenfunktionsstörung besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf und eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion [10, 15, LL3].
- Glomeruläre und tubulointerstitielle Nierenerkrankungen (Erkrankungen der Nierenkörperchen, Nierenkanälchen und des Nierenzwischengewebes) – unter anderem Glomerulonephritis (Entzündung der Nierenkörperchen), akute interstitielle Nephritis (akute Entzündung des Nierenzwischengewebes) und hämolytisch-urämisches Syndrom (Erkrankung mit Blutarmut, Blutplättchenmangel und Nierenschädigung) wurden selten beschrieben; die kausale Evidenz beruht vorwiegend auf kleinen Serien und Fallberichten [10].
Prognosefaktoren
- Der Verlauf ist bei den meisten Betroffenen selbstlimitierend; chronische muskuloskelettale Beschwerden (Muskeln und Skelett betreffende Beschwerden) sind jedoch häufig, während kardiale, neurologische, hepatische (die Leber betreffende) und renale Organmanifestationen (die Nieren betreffende Organbeteiligungen) insgesamt selten sind [1, 2, LL3].
- Risikofaktoren für chronische Beschwerden sind höheres Lebensalter, weibliches Geschlecht, Komorbiditäten bzw. vorbestehende Arthralgien (Gelenkschmerzen) sowie ausgeprägte, polyartikuläre (mehrere Gelenke betreffende) oder lang anhaltende Beschwerden in der Akutphase; die Stärke und Konsistenz der Assoziationen variiert zwischen den Studien [2, LL3].
- Risikofaktoren für Hospitalisierung, schweren Verlauf oder Tod sind insbesondere Neugeborenen- bzw. Säuglingsalter, Alter ab etwa 60 bis 65 Jahren und relevante Vorerkrankungen. Eine Metaanalyse identifizierte Alter ab 60 Jahren, chronische Nierenkrankheit, arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), Diabetes mellitus und männliches Geschlecht als mit erhöhter Mortalität (Sterblichkeit) assoziiert [15, LL3].
- Neurologische oder kardiale Beteiligung, akute Leber- oder Nierenschädigung, Schock und Multiorganversagen (Versagen mehrerer Organe) kennzeichnen einen prognostisch ungünstigen atypischen Verlauf [7-10, LL1, LL3].
- Bei mütterlicher Infektion ist die Virämie im unmittelbaren peripartalen Zeitraum (unmittelbar vor, während oder nach der Geburt) der entscheidende Risikofaktor für die vertikale Transmission und eine schwere neonatale Erkrankung; symptomatisch infizierte Neugeborene benötigen wegen möglicher später neuroentwicklungsbezogener Folgen eine langfristige Nachsorge [11, 12, LL3].
Literatur
- Rama K, de Roo AM, Louwsma T, Hofstra HS, Gurgel do Amaral GS, Vondeling GT et al.: Clinical outcomes of chikungunya: A systematic literature review and meta-analysis. PLoS Negl Trop Dis. 2024;18(6):e0012254. doi:10.1371/journal.pntd.0012254
- Paixão ES, Rodrigues LC, Costa MDCN, Itaparica M, Barreto F, Gérardin P et al.: Chikungunya chronic disease: a systematic review and meta-analysis. Trans R Soc Trop Med Hyg. 2018;112(7):301-316. doi:10.1093/trstmh/try063
- Rodríguez-Morales AJ, Cardona-Ospina JA, Urbano-Garzón SF, Hurtado-Zapata JS: Prevalence of post-chikungunya infection chronic inflammatory arthritis: a systematic review and meta-analysis. Arthritis Care Res (Hoboken). 2016;68(12):1849-1858. doi:10.1002/acr.22900
- Amaral JK, Schoen RT, Weinblatt ME, Cândido EL: Chikungunya fever and rheumatoid arthritis: a systematic review and meta-analysis. Trop Med Infect Dis. 2025;10(2):54. doi:10.3390/tropicalmed10020054
- da Silva LCM, da Silva Platner F, da Silva Fonseca L, Rossato VF, de Andrade DCP, de Sousa Valente J et al.: Ocular manifestations of chikungunya infection: a systematic review. Pathogens. 2022;11(4):412. doi:10.3390/pathogens11040412
- Vinay K, Thind A, Mehta H, Bishnoi A: Mucocutaneous manifestations of chikungunya fever: an update. Int J Dermatol. 2023;62(12):1475-1484. doi:10.1111/ijd.16853
- Cotella JI, Sauce AL, Saldarriaga CI, Perez GE, Farina JM, Wyss F et al.: Chikungunya and the heart. Cardiology. 2021;146(3):324-334. doi:10.1159/000514206
- Mehta R, Gérardin P, de Brito CAA, Soares CN, Ferreira MLB, Solomon T: The neurological complications of chikungunya virus: a systematic review. Rev Med Virol. 2018;28(3):e1978. doi:10.1002/rmv.1978
- de Oliveira JL, Nogueira IA, Amaral JK, Campos LR, Mendonça MMM, Ricarte MBR et al.: Extra-articular manifestations of chikungunya. Rev Soc Bras Med Trop. 2023;56:e0341-2023. doi:10.1590/0037-8682-0341-2023
- Costa DMN, Gouveia PAC, Silva GEB, Neves PDMM, Vajgel G, Cavalcante MAGM et al.: The relationship between chikungunya virus and the kidneys: a scoping review. Rev Med Virol. 2023;33(1):e2357. doi:10.1002/rmv.2357
- Guo Y, Xiang Y, Zheng M, Pan Z, Jiang Y, Chang W et al.: Maternal Chikungunya virus infection and pregnancy outcomes: a global systematic review and meta-analysis of vertical transmission dynamics and associated morbidity. Emerg Microbes Infect. 2026;15(1):2651466. doi:10.1080/22221751.2026.2651466
- Zhou L, Qin C, Deng J et al.: Neurological and neurodevelopmental outcomes in neonates and children after maternal chikungunya infection in pregnancy: a systematic review and meta-analysis. EClinicalMedicine. 2026;94:103888. doi:10.1016/j.eclinm.2026.103888
- Cerqueira-Silva T, Rodrigues LC, Pearce N, Teixeira MG, Costa MDCN, Cardim L et al.: Perinatal outcomes of symptomatic chikungunya, dengue and Zika infection during pregnancy in Brazil: a registry-based cohort study. Nat Commun. 2025;16(1):7207. doi:10.1038/s41467-025-62640-x
- D'Souza PR, Shetty SB, Satish R, Thomas L: Exploring the mental health impact of chikungunya fever: a scoping review. Infect Dis (Lond). 2026;58(5):467-481. doi:10.1080/23744235.2026.2647095
- Micheleto JPC, Melo KA, Veloso FCS, Kassar SB, Oliveira MJC: Risk factors for mortality in patients with chikungunya: a systematic review and meta-analysis. Trop Med Int Health. 2025;30(4):235-245. doi:10.1111/tmi.14088
Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle
- World Health Organization (WHO): WHO guidelines for clinical management of arboviral diseases: dengue, chikungunya, Zika and yellow fever. Geneva: World Health Organization; 2025. Langfassung [LL1]
- Pan American Health Organization (PAHO): Guidelines for the Clinical Diagnosis and Treatment of Dengue, Chikungunya, and Zika. Washington, D.C.: Pan American Health Organization; 2022. Langfassung [LL2]
- European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC): Factsheet for health professionals about chikungunya virus disease. Stockholm: European Centre for Disease Prevention and Control; 2026. Volltext [LL3]