Scheidenjuckreiz (Pruritus vulvae) – Medikamentöse Therapie

Therapieziele

  • Ursachenbehandlung: Beseitigung oder Kontrolle der zugrunde liegenden vulvären, infektiösen oder systemischen Erkrankung.
  • Symptomkontrolle: Linderung des Juckreizes, Unterbrechung des Juckreiz-Kratz-Zyklus und Wiederherstellung der Hautbarriere.
  • Langzeitverlauf: Vermeidung von Rezidiven (Rückfällen), Fissuren (Einrissen der Haut) und Vernarbung sowie frühzeitige Erkennung prämaligner oder maligner Läsionen (krankhaften Gewebeveränderungen). [1, LL1, LL2, LL3]

Therapieempfehlungen

  • Kausale Abklärung vor systemischer Therapie: Pruritus vulvae ist ein Symptom. Vulvovaginalkandidose (Pilzinfektion der Vulva und Scheide), irritatives oder allergisches Kontaktekzem (entzündliche Hautreaktion durch Kontaktstoffe), Lichen sclerosus (chronisch entzündliche und vernarbende Hauterkrankung), Lichen simplex chronicus (chronische Hautverdickung durch wiederholtes Kratzen), Lichen planus (Knötchenflechte), Psoriasis (Schuppenflechte) und ein genitourinäres Menopausensyndrom (Beschwerden an Genitalien und Harnwegen durch Östrogenmangel) sind gezielt zu prüfen. Bei auffälligem Ausfluss oder klinischem Infektionsverdacht erfolgt eine geeignete Erregerdiagnostik; bei atypischen, fokalen, persistierenden oder therapieresistenten Veränderungen ist eine Vulvabiopsie (Entnahme einer Gewebeprobe an der Vulva) zur Abklärung einer intraepithelialen Neoplasie (Krebsvorstufe im oberflächlichen Gewebe) oder eines Karzinoms (bösartigen Tumors) erforderlich. Ein positiver Candida-Nachweis ohne passende Symptomatik rechtfertigt keine antimykotische Behandlung. [1, LL3, LL4, LL5]
  • Basismaßnahmen: Reizstoffe und mögliche Kontaktallergene absetzen, nicht übermäßig waschen, parfümierte Intimprodukte vermeiden und eine einfache, unparfümierte rückfettende Salbe beziehungsweise Barrierepflege regelmäßig verwenden. Kühle, nicht eiskalte Umschläge können kurzfristig lindern. Bei Verdacht auf allergisches Kontaktekzem Epikutantestung erwägen. Salbengrundlagen sind an der Vulva (äußeres weibliches Genital) häufig besser verträglich als Cremes. [LL1, LL3, LL4]
  • Ursachenspezifische Therapie: Nachgewiesene symptomatische Vulvovaginalkandidose antimykotisch behandeln; vulväres Ekzem (entzündliche Hauterkrankung) oder Lichen simplex (chronische Hautverdickung durch Kratzen) mit geeigneten topischen Glukokortikoiden; Lichen sclerosus konsequent mit einem stark beziehungsweise sehr stark wirksamen topischen Glukokortikoid und anschließender individueller Erhaltungstherapie. Bei genitourinärem Menopausensyndrom mit Trockenheit und atrophischen Befunden kommt eine lokale Estrogentherapie infrage. [LL2, LL3, LL4, LL5]
  • Chronischer idiopathischer oder neuropathischer Pruritus: Erst nach angemessener Ausschlussdiagnostik und Optimierung der Lokaltherapie eine zeitlich überprüfte systemische Behandlung erwägen. Gabapentin kann bei neuropathischem Pruritus (durch eine Nervenstörung verursachtem Juckreiz) eingesetzt werden; Mirtazapin, Doxepin oder Sertralin kommen je nach Begleiterkrankungen und Verträglichkeit als nachrangige Optionen infrage. Die antipruritische Anwendung dieser Arzneimittel ist Off-Label-Use; die Evidenz für einen spezifisch vulvären Nutzen ist geringer als für andere Pruritusformen. Naltrexon bleibt bei therapierefraktärem vulvovaginalem Pruritus eine spezialisierte Einzelfallentscheidung: Die direkte Evidenz besteht aus einer unkontrollierten Serie von fünf Frauen. [2, LL1]
  • Antihistaminika: Eine routinemäßige Gabe bei nicht histaminvermitteltem vulvärem Pruritus ist nicht begründet; bei gleichzeitig bestehender Urtikaria (Nesselsucht) oder klar histaminvermittelter Symptomatik kann ein geeignetes H1-Antihistaminikum sinnvoll sein. Topische Lokalanästhetika, kombinierte Antibiotika-Glukokortikoid-Präparate und wiederholte Antimykotika-Selbstbehandlungen können Kontaktallergien oder Reizungen auslösen und sollen nicht ungezielt eingesetzt werden. [LL1, LL3, LL4, LL5]

Wirkstoffe nach Wirkstoffgruppen

Antimykotika bei gesicherter symptomatischer Vulvovaginalkandidose

Wirkstoff Besonderheiten
Clotrimazol In der Schwangerschaft ein lokales Azol über 7 Tage; Beschwerden und Befund vor Therapie abgleichen. [LL5]
Fluconazol Bei schwerer oder rezidivierender Infektion gelten andere Schemata nach Erreger- und Risikokonstellation. Arzneimittelinteraktionen beachten; in der Schwangerschaft nicht einsetzen. [LL5]
  • Wirkweise: Hemmung der Ergosterolbiosynthese der Pilzzellmembran.
  • Indikationen: Klinisch und möglichst mikrobiologisch gesicherte symptomatische Vulvovaginalkandidose, gegebenenfalls mit Candida-Vulvitis (Pilzinfektion der äußeren Genitalhaut); keine Anwendung allein wegen Juckreiz oder asymptomatischer Kolonisation. [LL5]
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff; für systemisches Fluconazol zusätzlich relevante Interaktionen und Anwendung in der Schwangerschaft prüfen. [LL5]
  • Nebenwirkungen: Lokal Brennen und Irritation; bei Fluconazol unter anderem Übelkeit, Exanthem (Hautausschlag), Arzneimittelinteraktionen und selten Leberschädigung. [LL5]

Topische Glukokortikoide bei entzündlichen Vulvadermatosen (Hauterkrankungen der Vulva)

Wirkstoff Besonderheiten
Hydrocortison Option bei leichtem vulvärem Ekzem; bei ausgeprägter Lichenifikation (Hautverdickung durch wiederholtes Kratzen) häufig nicht ausreichend. [LL3, LL4]
Mometasonfuroat Stark wirksames Glukokortikoid; Erhaltungstherapie abhängig von Diagnose und Verlauf. [LL2, LL3]
Clobetasolpropionat Bevorzugte Erstlinientherapie des vulvären Lichen sclerosus. Anwendung auf betroffene Areale erklären; regelmäßige klinische Kontrolle. [3, LL2]
  • Wirkweise: Entzündungshemmend und juckreizstillend; bei Lichen sclerosus zusätzlich Kontrolle der krankheitsspezifischen Entzündung und Vernarbung. [LL2]
  • Indikationen: Diagnoseabhängig vulväres Ekzem, Lichen simplex chronicus, Lichen sclerosus und weitere steroidresponsive Dermatosen. Stärke und Dauer nach Befund wählen. [LL2, LL3]
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit und unbehandelte Infektion im Anwendungsgebiet; vor langdauernder Behandlung neoplastische oder unklare Läsionen abklären. [LL2, LL3]
  • Nebenwirkungen: Möglich sind lokales Brennen, Kontaktreaktionen, Trockenheit und bei unangemessen langer oder großflächiger Anwendung Hautatrophie (Ausdünnung der Haut); die sachgerechte Erhaltungstherapie des Lichen sclerosus ist trotz dieser Risiken wesentlich. [LL2]

Topische Calcineurininhibitoren als Zweitlinientherapie

Wirkstoff Besonderheiten
Tacrolimus Off-Label-Use bei vulvärem Lichen sclerosus oder Ekzem; bei Steroidunverträglichkeit oder unzureichendem Ansprechen fachärztlich erwägen. [LL2, LL3]
Pimecrolimus Off-Label-Use an der Vulva; bei Lichen sclerosus dem Clobetasol hinsichtlich der Entzündungskontrolle unterlegen. [3, LL2]
  • Wirkweise: Hemmung der Calcineurin-abhängigen T-Zell-Aktivierung und der lokalen Entzündungsreaktion.
  • Indikationen: Ausgewählte entzündliche Vulvadermatosen als Zweitlinie nach Überprüfung der Diagnose; keine primäre Therapie des Lichen sclerosus. [3, LL2, LL3]
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; nicht auf klinisch infizierte Areale ohne vorherige Behandlung der Infektion auftragen.
  • Nebenwirkungen: Vorübergehendes Brennen, Stechen und lokale Irritation, an der Vulva besonders zu beachten. [LL2, LL3]

Lokale Estrogene bei genitourinärem Menopausensyndrom

Wirkstoff Besonderheiten
Estriol Nur bei gesichertem Estrogenmangel mit entsprechenden vulvovaginalen Befunden; kein unspezifisches Antipruriginosum. [FI1]
  • Wirkweise: Verbesserung der estrogenabhängigen vulvovaginalen Schleimhaut- und Gewebesymptome.
  • Indikationen: Beschwerden des genitourinären Menopausensyndroms einschließlich Trockenheit, Irritation und dadurch bedingtem Juckreiz. [FI1]
  • Kontraindikationen: Unter anderem ungeklärte genitale Blutung und bekannte oder vermutete estrogenabhängige Malignität (bösartige Erkrankung); individuelle Fachinformation und onkologische Vorgeschichte beachten. [FI1]
  • Nebenwirkungen: Lokale Reizung oder Ausfluss; Blutungen müssen abgeklärt werden. [FI1]

Gabapentinoide bei chronischem neuropathischem oder refraktärem Pruritus

Wirkstoff Besonderheiten
Gabapentin Off-Label-Use gegen Pruritus; bei eingeschränkter Nierenfunktion Dosis anpassen, beim Absetzen ausschleichen und Nutzen nach einem angemessenen Therapieversuch prüfen. [LL1, FI2]
  • Wirkweise: Bindung an die α2δ-Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle und Dämpfung neuropathischer Signalübertragung. [LL1]
  • Indikationen: Chronischer neuropathischer Pruritus nach Ursachenabklärung; bei sonstigem refraktärem Pruritus nur nach individueller Abwägung. Eine spezifische Wirksamkeit bei Pruritus vulvae ist nicht durch hochwertige kontrollierte Studien belegt. [LL1]
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; bei Niereninsuffizienz (eingeschränkte Nierenfunktion), erhöhtem Sturzrisiko oder gleichzeitiger Einnahme zentral dämpfender Substanzen besondere Vorsicht. [FI2]
  • Nebenwirkungen: Somnolenz (starke Schläfrigkeit), Schwindel, Ataxie (Störung der Bewegungskoordination) und periphere Ödeme (Schwellungen an Armen oder Beinen); zusammen mit Opioiden oder anderen zentral dämpfenden Stoffen erhöhtes Risiko für Atemdepression (verlangsamte Atmung). [FI2]

Antidepressiva als nachrangige antipruritische Optionen

Wirkstoff Besonderheiten
Mirtazapin Off-Label-Use gegen Pruritus; besonders bei nächtlichen Beschwerden oder gleichzeitiger behandlungsbedürftiger Depression (anhaltende depressive Erkrankung) erwägen. [LL1, FI3]
Doxepin Off-Label-Use gegen Pruritus; wegen anticholinerger und kardialer Risiken zurückhaltend einsetzen. Topisches Doxepin an der Vulva wegen Sensibilisierungsrisiko nicht als Routine empfehlen. [LL1, FI4]
Sertralin Off-Label-Use gegen Pruritus; Evidenz überwiegend aus hepatobiliärem und nephrogenem Pruritus, daher bei isoliertem Pruritus vulvae nur nachrangig. [LL1, FI5]
  • Wirkweise: Mirtazapin moduliert serotonerge Signalwege und blockiert H1-Rezeptoren; Doxepin wirkt stark H1-antihistaminerg und trizyklisch; Sertralin hemmt die Serotonin-Wiederaufnahme. Die antipruritischen Effekte sind je nach Ursache unterschiedlich belegt. [LL1]
  • Indikationen: Ausgewählter chronischer, belastender Pruritus nach kausaler Abklärung und unzureichendem Ansprechen auf Lokaltherapie; Auswahl nach Begleiterkrankungen und individuellem Risikoprofil. [LL1]
  • Kontraindikationen: Wirkstoffüberempfindlichkeit; Mirtazapin und Sertralin nicht zusammen mit Monoaminoxidasehemmern; Doxepin unter anderem bei Glaukom (Grüner Star) oder Harnverhaltneigung (Neigung zu Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung) vermeiden. Wechselwirkungen und Begleitmedikation prüfen. [FI3, FI4, FI5]
  • Nebenwirkungen: Mirtazapin: Sedierung und Gewichtszunahme; Doxepin: Sedierung, Mundtrockenheit, Obstipation (Verstopfung), orthostatische Beschwerden und kardiale Effekte; Sertralin: gastrointestinale Beschwerden, Schlafstörungen und sexuelle Funktionsstörungen sowie bei serotonergen Kombinationen Risiko eines Serotoninsyndroms (gefährlichen Reaktion auf zu viel Serotonin). [LL1, FI3, FI4, FI5]

Opioidrezeptorantagonisten bei therapierefraktärem Pruritus

Wirkstoff Besonderheiten
Naltrexon Off-Label-Use; keine Standardtherapie des idiopathischen Pruritus vulvae. Vor und während der Behandlung Leberfunktion und Opioidmedikation prüfen. [2, LL1, FI6]
  • Wirkweise: Antagonismus am μ-Opioidrezeptor mit möglicher zentraler Juckreizhemmung. [LL1]
  • Indikationen: Nur individuell bei chronischem, therapierefraktärem vulvovaginalem Pruritus nach erneuter Diagnosesicherung; direkte Evidenz: fünf Frauen in einer unkontrollierten Fallserie. [2, LL1]
  • Kontraindikationen: Laufende Opioidtherapie oder Opioidabhängigkeit (Abhängigkeit von opioidhaltigen Mitteln) ohne Entzug, akute Hepatitis (Leberentzündung), Leberversagen (schwerer Funktionsverlust der Leber) und schwere Niereninsuffizienz; Opioidanalgesie kann blockiert und bei Abhängigkeit ein Entzug ausgelöst werden. [FI6]
  • Nebenwirkungen: Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Müdigkeit und mögliche Leberwerterhöhung. [LL1, FI6]

Weitere Therapie und Verlaufskontrolle

  • Verlauf: Behandlungserfolg anhand von Juckreizintensität, nächtlichem Kratzen, Hautbefund und Lebensqualität prüfen. Bei ausbleibender Besserung Diagnose, Adhärenz, Auftragetechnik, Kontaktallergene und Sekundärinfektionen (zusätzliche Infektionen) erneut untersuchen. [LL1, LL2, LL3]
  • Lichen sclerosus: Auch bei Rückgang des Juckreizes Erhaltungstherapie und regelmäßige vulväre Untersuchung fortführen. [LL2]
  • Reizvermeidung: Topische Arzneimittel nur auf die vorgesehenen Areale auftragen; wiederholte unspezifische Selbstmedikation kann die Diagnostik verzögern. [LL3, LL4, LL5]

Red Flags (Warnzeichen) bei Pruritus vulvae

  • Malignitätsverdacht (Krebsverdacht): Neu aufgetretener fokaler, verhärteter, blutender, ulzerierter oder persistierend hyperkeratotischer Befund; nicht heilende Läsion oder trotz adäquater Behandlung fortbestehende fokale Beschwerden: zeitnahe Vulvoskopie (Untersuchung der Vulva mit Vergrößerung) beziehungsweise Biopsie (Entnahme einer Gewebeprobe). [1, LL2, LL3]
  • Schwere akute Erkrankung: Rasch zunehmende Rötung oder Schwellung, starke Schmerzen, Fieber oder ausgedehnte Erosionen (oberflächliche Hautschäden) erfordern zeitnahe Untersuchung auf Infektion und andere akute Ursachen. [LL3]
  • Therapiekomplikation: Unter Naltrexon Zeichen einer Hepatitis oder notwendige Opioidanalgesie; unter Gabapentin ausgeprägte Sedierung oder Atembeeinträchtigung: Arzneimittel und Begleittherapie umgehend überprüfen. [FI2, FI6]

Abkürzungsverzeichnis

  • AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
  • BASHH: British Association for Sexual Health and HIV
  • CDC: Centers for Disease Control and Prevention
  • doi: Digital Object Identifier (dauerhafte Kennung einer wissenschaftlichen Veröffentlichung)
  • FI: Fachinformation
  • H1: Histaminrezeptor vom Typ 1
  • LL: Leitlinie
  • S2k: konsensbasierte Leitlinie der Stufe S2k
  • S3: evidenz- und konsensbasierte Leitlinie der Stufe S3

Literatur

  1. Wölber L, Prieske K, Mendling W, Schmalfeldt B, Tietz HJ, Jaeger A: Vulvar Pruritus—Causes, Diagnosis and Therapeutic Approach. Dtsch Arztebl Int. 2020;117(8):126–133. doi: 10.3238/arztebl.2020.0126 
  2. Böttcher B, Wildt L: Treatment of refractory vulvovaginal pruritus with naltrexone, a specific opiate antagonist. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2014;174:115–116. doi: 10.1016/j.ejogrb.2013.12.010 
  3. Goldstein AT, Creasey A, Pfau R, Phillips D, Burrows LJ: A double-blind, randomized controlled trial of clobetasol versus pimecrolimus in patients with vulvar lichen sclerosus. J Am Acad Dermatol. 2011;64(6):e99–e104. doi: 10.1016/j.jaad.2010.06.011 

Leitlinien

  1. S2k-Leitlinie: Diagnostik und Therapie des chronischen Pruritus. (AWMF-Registernummer: 013-048). Version 7.0, Juni 2026. Langfassung [LL1]
  2. S3-Leitlinie: Lichen sclerosus. (AWMF-Registernummer: 013-105). Version 1.0, Juni 2025. Langfassung [LL2]
  3. Edwards SK, Lewis F, Fernando I, Haddon L, Grover D: 2024 British Association for Sexual Health and HIV (BASHH) UK national guideline on the management of vulval conditions. Int J STD AIDS. 2025;36(5):346–371. doi: 10.1177/09564624241311629 [LL3]
  4. van der Meijden WI, Boffa MJ, ter Harmsel B, et al.: 2021 European guideline for the management of vulval conditions. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2022;36:952–972. doi: 10.1111/jdv.18102 [LL4]
  5. Centers for Disease Control and Prevention: Sexually Transmitted Infections Treatment Guidelines: Vulvovaginal Candidiasis. 2021. Leitlinientext [LL5]

Fachinformationen

  1. Estriol 1 mg/g vaginal cream. Summary of Product Characteristics. Fachinformation [FI1]
  2. Neurontin 300 mg hard capsules (Gabapentin). Summary of Product Characteristics. Fachinformation [FI2]
  3. Mirtazapine 15 mg film-coated tablets. Summary of Product Characteristics. Fachinformation [FI3]
  4. Doxepin 10 mg capsules. Summary of Product Characteristics. Fachinformation [FI4]
  5. Sertraline 50 mg film-coated tablets. Summary of Product Characteristics. Fachinformation [FI5]
  6. Adepend 50 mg film-coated tablets (Naltrexon). Summary of Product Characteristics. Fachinformation [FI6]