Deformitäten der Hüfte – Medikamentöse Therapie

Therapieziel

  • Verminderung der Schmerzen und Verbesserung der schmerzbedingt eingeschränkten Funktion.
  • Symptomatische Begleitbehandlung während der Diagnostik (Abklärung) und gegebenenfalls bis zur definitiven orthopädischen Behandlung. Arzneimittel korrigieren weder eine Hüftdysplasie (Fehlentwicklung des Hüftgelenks) noch eine knöcherne Fehlstellung des proximalen Femurs (hüftnahen Abschnitts des Oberschenkelknochens) oder eine andere strukturelle Hüftdeformität (Fehlform des Hüftgelenks) [1, 2].
  • Perioperative Behandlung von Schmerzen sowie gegebenenfalls Vorbeugung venöser Thromboembolien (Verstopfungen von Venen durch Blutgerinnsel oder Verschleppungen solcher Gerinnsel) und postoperativer Wundinfektionen (Wundinfektionen nach einer Operation) bei entsprechender Eingriffs- und Risikokonstellation [LL1, LL2, LL3].

Therapieempfehlungen

  • Keine medikamentöse Formkorrektur: Bei beschwerdefreien strukturellen Hüftdeformitäten besteht allein aufgrund der Fehlform keine Indikation zur Analgetikagabe. Die Behandlung richtet sich nach Alter, Art und Ausmaß der Deformität, Gelenkstabilität, Beschwerden und Begleitschäden. Eine erforderliche orthopädische Behandlung darf durch eine längerfristige symptomatische Arzneimitteltherapie nicht verzögert werden [1, 2].
  • Schmerzbehandlung bei erhaltener Gelenkstellung: Zeitlich begrenzter Einsatz eines geeigneten Nichtopioidanalgetikums; bei entzündlicher Schmerzkomponente gegebenenfalls eines nichtsteroidalen Antirheumatikums (NSAR). Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung von Organfunktion, Begleiterkrankungen, Wechselwirkungen und Blutungsrisiko. Nichtmedikamentöse Maßnahmen, insbesondere Belastungsanpassung und gezielte Physiotherapie (krankengymnastische Behandlung), bleiben Bestandteil der Behandlung [1, 2, FI1, FI2].
  • Akute traumatische Luxation (unfallbedingte vollständige Ausrenkung): Orthopädischer Notfall mit unverzüglicher fachärztlicher Versorgung und möglichst rascher Reposition (Einrenkung). Eine verzögerte Reposition ist mit einem erhöhten Risiko einer Hüftkopfnekrose (Absterben von Knochengewebe im Hüftkopf) verbunden. Analgesie (Schmerzlinderung) und gegebenenfalls anästhesiologisch geführte Sedierung (medikamentöse Beruhigung) oder Narkose begleiten die Behandlung; sie ersetzen die Reposition nicht. Eine akute schmerzhafte Subluxation (teilweise Ausrenkung) bedarf ebenfalls einer zeitnahen orthopädischen Beurteilung. Eine chronische dysplasiebedingte Subluxation ist hiervon abzugrenzen [3].
  • Opioide: Ausschließlich bei entsprechend starken akuten Schmerzen oder vorübergehend postoperativ nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung. Keine schematische Eskalation bis zu Morphin allein aufgrund einer Hüftdeformität; Behandlungsdauer und Absetzplan von Beginn an festlegen [LL1, FI3, FI4].
  • Begleitende Coxarthrose (Verschleiß des Hüftgelenks): Die medikamentöse Behandlung erfolgt nach den Empfehlungen zur Hüftarthrose. Paracetamol und schwache Opioide sollen bei Arthrose (Gelenkverschleiß) nicht routinemäßig eingesetzt werden; starke Opioide werden hierfür nicht empfohlen. Diese Einschränkung ist von der kurzzeitigen Behandlung starker traumatischer oder postoperativer Schmerzen zu unterscheiden [LL4].
  • Kinder und Jugendliche: Alters-, gewichts- und präparatespezifische Dosierung sowie kinderorthopädische Beurteilung. Die nachfolgenden Erwachsenendosierungen dürfen nicht auf Kinder übertragen werden. Bei Säuglingen mit Hüftdysplasie besteht keine routinemäßige medikamentöse Behandlung der Fehlform [2, FI1, FI2, FI3, FI4].

Wirkstoffe (Hauptindikation)

Die folgenden Angaben beschreiben ausgewählte Arzneimittel zur symptomatischen Schmerzbehandlung. Die perioperative Prophylaxe (Vorbeugung von Komplikationen im Zusammenhang mit einer Operation) wird anschließend getrennt dargestellt. Dosierungen gelten, soweit nicht anders angegeben, für Erwachsene mit unauffälliger Organfunktion; maßgeblich ist die Fachinformation des tatsächlich verwendeten Präparats.

Nichtopioidanalgetika: Paracetamol

Wirkstoff Besonderheiten
Paracetamol Bei Körpergewicht unter 50 kg, chronischem Alkoholismus (Alkoholabhängigkeit), Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) oder chronischer Fehl-/Unterernährung gemäß zitierter Fachinformation maximal 2.000 mg täglich. Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörung Dosis beziehungsweise Intervall anpassen; keine unbemerkte Mehrfachgabe über Kombinationspräparate [FI1].
  • Wirkweise: Überwiegend zentrale analgetische und antipyretische Wirkung; keine klinisch relevante antiphlogistische Wirkung [FI1].
  • Indikationen: Leichte bis mäßig starke akute Schmerzen; gegebenenfalls Bestandteil der perioperativen multimodalen Analgesie [LL1, FI1].
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit. Bei schwerer Lebererkrankung individuelle Prüfung und Beachtung der präparatespezifischen Gegenanzeigen [FI1].
  • Nebenwirkungen: Seltene Überempfindlichkeitsreaktionen; insbesondere bei Überdosierung schwere Leberschädigung. Antidot bei Paracetamolintoxikation (Paracetamolvergiftung) ist N-Acetylcystein [FI1].

Nichtsteroidale Antirheumatika

Wirkstoff Besonderheiten
Ibuprofen Niedrigste wirksame Dosis für die kürzest mögliche Dauer. Keine Kombination mehrerer NSAR. Bei erhöhtem gastrointestinalem Risiko gegebenenfalls Gastroprotektion (medikamentöser Magenschutz); perioperative Anwendung mit dem Operationsteam abstimmen [LL4, FI2].
  • Wirkweise: Reversible Cyclooxygenasehemmung mit analgetischer, antipyretischer und antiphlogistischer Wirkung [FI2].
  • Indikationen: Kurzzeitige Behandlung schmerzhafter Beschwerden, insbesondere bei entzündlicher Begleitkomponente; keine Korrektur der Hüftfehlform [FI2].
  • Kontraindikationen: Unter anderem aktive oder wiederholt aufgetretene peptische Ulzera (Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre) beziehungsweise Blutungen, frühere NSAR-bedingte gastrointestinale Blutung (Magen-Darm-Blutung) oder Perforation (Durchbruch der Magen- oder Darmwand), schwere Nieren-, Leber- oder Herzinsuffizienz (schwere Funktionsschwäche der Nieren, der Leber oder des Herzens), NSAR-Überempfindlichkeit und drittes Schwangerschaftstrimenon. Ab der 20. Schwangerschaftswoche Anwendung nur bei zwingender Indikation unter Beachtung der Fachinformation [FI2].
  • Nebenwirkungen: Gastrointestinale Ulzera und Blutungen, Nierenfunktionsverschlechterung, Flüssigkeitsretention (Flüssigkeitseinlagerung) und kardiovaskuläre Ereignisse; erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Antikoagulation (medikamentöser Hemmung der Blutgerinnung) [FI2].

Opioidanalgetika

Wirkstoff Besonderheiten
Morphin Starke akute Schmerzen, beispielsweise im Rahmen einer traumatischen Luxation oder postoperativ. Intravenös unter Überwachung von Atmung, Bewusstsein und Kreislauf. Bei Niereninsuffizienz Gefahr der Metabolitenakkumulation [LL1, FI3].
Tramadol, unretardiert Gegebenenfalls kurzfristig bei mäßig starken bis starken Schmerzen. Keine obligate Vorstufe vor Morphin. Interaktionen mit serotonergen Arzneimitteln und erhöhtes Krampfanfallrisiko beachten; Kapseln für Kinder unter 12 Jahren ungeeignet [FI4].
  • Wirkweise: Morphin wirkt überwiegend als Agonist am μ-Opioidrezeptor; Tramadol zusätzlich durch Hemmung der Wiederaufnahme von Noradrenalin und Serotonin [FI3, FI4].
  • Indikationen: Starke akute beziehungsweise postoperative Schmerzen bei entsprechender Indikation; kurzfristige, regelmäßig überprüfte Anwendung [LL1, FI3, FI4].
  • Kontraindikationen: Präparatespezifisch, insbesondere Atemdepression (gefährliche Verlangsamung oder Abschwächung der Atmung) und Ileus (Darmverschluss) bei Morphin; unzureichend kontrollierte Epilepsie (Erkrankung mit wiederkehrenden Krampfanfällen), gleichzeitige beziehungsweise innerhalb der letzten 14 Tage erfolgte Anwendung von Monoaminoxidasehemmern und bestimmte akute Intoxikationen (Vergiftungen) bei Tramadol [FI3, FI4].
  • Nebenwirkungen: Sedierung, Atemdepression, Übelkeit, Erbrechen, Obstipation (Verstopfung) und Abhängigkeit; bei Tramadol zusätzlich Krampfanfälle und Serotoninsyndrom (potenziell gefährliche Reaktion durch übermäßige Serotoninwirkung) möglich [FI3, FI4].

Perioperative Arzneimitteltherapie

Diese Maßnahmen sind an eine Operation beziehungsweise ein relevantes perioperatives Risiko gebunden. Sie sind keine Behandlung der Hüftdeformität selbst.

  • Postoperative Analgesie: Individuell abgestimmtes multimodales Konzept, gegebenenfalls einschließlich regionalanästhesiologischer Verfahren. Orale Nichtopioidanalgetika bevorzugen, sofern die Einnahme möglich ist; intravenöse Analgetika können bei fehlender oraler Einnahmemöglichkeit oder notwendigem raschem Wirkungseintritt angezeigt sein. Die Aussage, eine intravenöse Anwendung bringe grundsätzlich keine Vorteile, ist daher nicht zutreffend [LL1, FI3].
  • Medikamentöse Thromboseprophylaxe (Vorbeugung von Blutgerinnseln): Eingriff, Mobilität, individuelle VTE- und Blutungsrisiken berücksichtigen. Bei postoperativ notwendiger Entlastung der unteren Extremität sollte eine indizierte medikamentöse Prophylaxe nach der aktuellen S3-Leitlinie bis zum Erreichen der Vollbelastung durchgeführt werden; Dauer und Präparat werden individuell festgelegt. Die Hüftfehlform allein begründet keine Antikoagulation [LL2].
  • Perioperative Antibiotikaprophylaxe: Eingriffsbezogene Indikation, beispielsweise bei Hüftendoprothesenimplantation (Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks) oder entsprechenden knöchernen Eingriffen mit Implantaten. Bei Hüftendoprothesenimplantation empfiehlt die S3-Leitlinie eine Einzeldosis; erforderliche intraoperative Wiederholungsdosen sind hiervon zu unterscheiden. Keine routinemäßige mehrtägige postoperative Antibiotikagabe allein aufgrund der Deformität [LL3].

Niedermolekulare Heparine: ausschließlich bei entsprechender Prophylaxeindikation

Wirkstoff Besonderheiten
Enoxaparin Abstände zu rückenmarknahen Anästhesieverfahren und Katheterentfernung beachten. Bei Kreatinin-Clearance unter 15 ml/min für diese Prophylaxe nicht empfohlen. Keine Übertragung der Erwachsenendosis auf Kinder [LL2, FI5].
  • Wirkweise: Antithrombinvermittelte Gerinnungshemmung, überwiegend des Faktors Xa [FI5].
  • Indikationen: Prophylaxe venöser Thromboembolien bei entsprechender chirurgischer Risikokonstellation [LL2, FI5].
  • Kontraindikationen: Unter anderem aktive klinisch relevante Blutung, kürzlich aufgetretene immunvermittelte heparininduzierte Thrombozytopenie (durch eine Immunreaktion auf Heparin verursachter Abfall der Blutplättchenzahl) beziehungsweise zirkulierende entsprechende Antikörper [FI5].
  • Nebenwirkungen: Blutungen, Hämatome (Blutergüsse), Thrombozytopenie (verminderte Blutplättchenzahl) einschließlich heparininduzierter Thrombozytopenie; selten Hyperkaliämie (erhöhter Kaliumgehalt im Blut) [FI5].

Cephalosporine: ausschließlich zur indizierten perioperativen Antibiotikaprophylaxe

Wirkstoff Besonderheiten
Cefazolin Auswahl nach Eingriff, Allergieanamnese und lokaler Resistenzsituation. Keine Behandlung steriler Hüftschmerzen. Bei manifester Infektion ist eine gezielte Behandlung erforderlich [LL3, FI6].
  • Wirkweise: Bakterizide Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese [FI6].
  • Indikationen: Perioperative Infektionsprophylaxe bei geeigneten orthopädischen Eingriffen [LL3, FI6].
  • Kontraindikationen: Cephalosporinüberempfindlichkeit; schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auf andere Betalaktamantibiotika gemäß Fachinformation berücksichtigen [FI6].
  • Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen bis zur Anaphylaxie (schwere, potenziell lebensbedrohliche allergische Reaktion), gastrointestinale Beschwerden und antibiotikaassoziierte Kolitis (durch Antibiotikabehandlung begünstigte Dickdarmentzündung) [FI6].

Beachte

  • Glucocorticoide: Weder systemische noch intraartikuläre Glucocorticoide sind eine Standardtherapie der Hüftdeformität. Bei zusätzlich gesicherter symptomatischer Coxarthrose kann eine intraartikuläre Injektion (Spritze in das Gelenk) in ausgewählten Fällen zur kurzfristigen Beschwerdelinderung erwogen werden; sie korrigiert die Fehlform nicht und ist gesondert nach den Empfehlungen zur Arthrose zu beurteilen [LL4].
  • Acetylsalicylsäure: Wird hier nicht als bevorzugtes Analgetikum aufgeführt. Insbesondere bei möglicher Operation ist die irreversible Thrombozytenfunktionshemmung zu berücksichtigen. Eine bereits bestehende kardiovaskuläre Indikation ist unabhängig von der Schmerztherapie zu beurteilen [LL1, LL3].
  • Erfolgskontrolle: Schmerzintensität, Funktion, Nebenwirkungen und fortbestehende Indikation regelmäßig überprüfen. Wiederkehrender Analgetikabedarf erfordert eine erneute Beurteilung der strukturellen Ursache und gegebenenfalls orthopädische Therapieanpassung [1, 2].
  • Warnzeichen: Plötzlich starke Schmerzen mit Fehlstellung oder Belastungsunfähigkeit nach Trauma erfordern eine sofortige Abklärung. Fieber, ausgeprägter Ruheschmerz oder akute schmerzhafte Bewegungseinschränkung müssen insbesondere an eine Gelenkinfektion denken lassen; eine rein symptomatische Behandlung ist dann unzureichend.

Abkürzungen

  • AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.
  • FI: Fachinformation.
  • g: Gramm.
  • IE: Internationale Einheiten.
  • i.v.: intravenös, in eine Vene.
  • kg: Kilogramm.
  • LL: Leitlinie.
  • mg: Milligramm.
  • ml/min: Milliliter pro Minute.
  • NICE: National Institute for Health and Care Excellence.
  • NSAR: nichtsteroidale Antirheumatika.
  • p.o.: per os, Einnahme über den Mund.
  • s.c.: subkutan, unter die Haut.
  • VTE: venöse Thromboembolie.

Literatur

  1. Probst DT et al.: What is the Rate of Response to Nonoperative Treatment for Hip-Related Pain? A Systematic Review With Meta-analysis. J Orthop Sports Phys Ther. 2023;53(5):286 bis 306. doi: 10.2519/jospt.2023.11666.
  2. Disantis AE et al.: Non-Operative Rehabilitation Principles for Use in Individuals with Acetabular Dysplasia: A North American Based Delphi Study. Int J Sports Phys Ther. 2023;18(6). doi: 10.26603/001c.89265.
  3. Ahmed G et al.: Late versus early reduction in traumatic hip dislocations: a meta-analysis. Eur J Orthop Surg Traumatol. 2017;27(8):1109 bis 1116. doi: 10.1007/s00590-017-1988-7.

Leitlinien

  1. NICE-Leitlinie: Perioperative care in adults. NG180, August 2020. Leitlinienübersicht; Empfehlungen. [LL1]
  2. S3-Leitlinie: Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE). (AWMF-Registernummer: 003-001). Version 4.1, Januar 2026. Langfassung. [LL2]
  3. S3-Leitlinie: Perioperative und Periinterventionelle Antibiotikaprophylaxe. (AWMF-Registernummer: 067-009). Version 5.0, Langfassung September 2024; Registerstand Dezember 2024. Langfassung. [LL3]
  4. NICE-Leitlinie: Osteoarthritis in over 16s: diagnosis and management. NG226, Oktober 2022. Leitlinienübersicht; Empfehlungen. [LL4]

Fachinformationen

  1. Berlin-Chemie AG: Paracetamol BC 500 mg Tabletten. Stand Januar 2025. Fachinformation. [FI1]
  2. ratiopharm GmbH: Ibu-ratiopharm 400 mg/600 mg/800 mg Filmtabletten. Stand Juni 2026. Fachinformation. [FI2]
  3. ratiopharm GmbH: Morphin-ratiopharm Injektionslösung. Stand Oktober 2023, Version 5. Fachinformation. [FI3]
  4. Grünenthal GmbH: Tramal Kapseln, 50 mg, Hartkapseln. Fachinformation. [FI4]
  5. Techdow Pharma Germany GmbH: Inhixa 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze. Fachinformation. [FI5]
  6. Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH: Cefazolin Dr. Eberth 2 g. Fachinformation. [FI6]