Deformitäten der Hüfte – Labordiagnostik

Laborparameter 2. Ordnung – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese (Vorgeschichte), der körperlichen Untersuchung und den obligaten Laborparametern – zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • CRP (C-reaktives Protein) bzw. BSG (Blutsenkungsgeschwindigkeit) – bei Verdacht auf entzündliche oder infektiöse Ursachen (z. B. septische Arthritis (eitrige Gelenkentzündung), Osteomyelitis (Knochenmarksentzündung))
  • Rheumadiagnostik – Rheumafaktor (RF), CCP-Antikörper (cyclische Citrullin-Peptid-Antikörper), ANA (antinukleäre Antikörper) – bei Verdacht auf entzündlich-rheumatische Systemerkrankungen
  • Harnsäure – bei Verdacht auf Gicht oder sekundäre Arthropathien (Gelenkerkrankungen)
  • Calcium, Phosphat, alkalische Phosphatase – bei Verdacht auf Stoffwechselknochenkrankheiten (z. B. Osteomalazie (Knochenerweichung), Morbus Paget (Knochendeformierung))
  • Parathormon (PTH), 25-OH-Vitamin D – zur Abklärung von Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion) bzw. Vitamin-D-Mangel
  • Schilddrüsenparameter – TSH, fT3, fT4 – bei Verdacht auf endokrine Ursachen (z. B. Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)-bedingte Osteopathie)
  • Kreatinin, Harnstoff – zur Beurteilung der Nierenfunktion (z. B. bei renaler Osteopathie (Knochenveränderung durch Nierenfunktionsstörung))