Quincke-Ödem – Folgeerkrankungen
Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch ein Quincke-Ödem (Angioödem) mitbedingt sein können:
Verletzungen, Vergiftungen und andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98)
- Ersticken wg. Verlegung der oberen Atemwege
Prognosefaktoren
Für notwendige Intubation, ggf. Koniotomie (Öffnung der Atemwege in Höhe des Kehlkopfes oberhalb der Luftröhre) [1]
- Zunahme von Atemnot bzw. Atemfrequenz
- Geringe Mundöffnung
- Vermehrter Speichelfluss und Unfähigkeit, Speichel zu schlucken
- Erhöhtes Alter
- Schwellung der Zunge/Pharynx
- Respiratorische Erschöpfung
- Ein RAAS-assoziierter Notfall (hier: Angioödem) tritt überwiegend unter ACE-Hemmern auf; unter AT1-Rezeptorblockern ist er deutlich seltener, jedoch nicht ausgeschlossen.
- Drei Faktoren waren mit dem kombinierten Endpunkt (Intubation, stationäre Aufnahme oder erneute Klinikaufnahme) assoziiert: Larynxschwellung (Kehlkopfschwellung), vordere Zungenschwellung, höherer Body-Mass-Index (BMI; Körpermassenindex) [2].
Einschränkung: Retrospektive Studie; Teilnehmende überwiegend schwarz und übergewichtig.
- Drei Faktoren waren mit dem kombinierten Endpunkt (Intubation, stationäre Aufnahme oder erneute Klinikaufnahme) assoziiert: Larynxschwellung (Kehlkopfschwellung), vordere Zungenschwellung, höherer Body-Mass-Index (BMI; Körpermassenindex) [2].
Literatur
- LoVerde, Daniel DO, MS1; Files, Daniel Clark MD1; Krishnaswamy, Guha MD, FACP, FCCP, FAAAI, FACAAI1,2. Angioedema. Critical Care Medicine 45(4):p 725–735, April 2017. https://doi.org/10.1097/CCM.0000000000002281
- Bindra G et al.: Evaluating Risk Factors for Severe Renin-Angiotensin-Aldosterone System Inhibitor Induced Angioedema. Laryngoscope 2025; https://doi.org/10.1002/lary.70306