Zur Prävention der Karies muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden
Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren
- Ungenügende Mundhygiene, die die Entstehung von Zahnbelag fördert
- Unausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten (Einfach- und Mehrfachzuckern) wie z. B. Süßigkeiten, Kartoffelchips, zuckerhaltige Fruchtgetränke etc.
- Stress
- Angst
Behandelbare Erkrankungen
- Akute Virusinfektionen wie beispielsweise Mumps
- Chronisch atrophische Gastritis – chronische Entzündung der Magenschleimhaut, die zu Gewebeschwund führt
- Depressionen
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Morbus Boeck (Sarkoidose) – entzündliche Systemerkrankung, die vor allem die Lymphknoten, die Lunge und die Gelenke betrifft
- Parkinson-Syndrom – neurologische Erkrankung, die vorwiegend im Alter auftritt und zu Bewegungseinschränkungen führt
- Primär biliäre Zirrhose – überwiegend bei Frauen auftretende Lebererkrankung
- Sklerodermie – Gruppe verschiedener seltener Erkrankungen, die mit einer Bindegewebsverhärtung der Haut allein oder der Haut und innerer Organe (besonders Verdauungstrakt, Lungen, Herz und Nieren) einhergehen
- Sjögren-Syndrom – Erkrankung des rheumatischen Formenkreises: Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen, bei der die Immunzellen die Speicheldrüsen und Tränendrüsen angreifen
- Systemischer Lupus Erythematodes (SLE) – Systemerkrankung, die die Haut und das Bindegewebe der Gefäße betrifft und so zu Gefäßentzündungen (Vaskulitiden) zahlreicher Organe wie Herz, Nieren oder Gehirn führt
- Zustand nach Bestrahlungen im Kopf-/Halsbereich
- Zustand nach Tumoroperationen im Kopf-/Halsbereich












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