Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Weitere Therapie
Magnesiummangel (Hypomagnesiämie)

Die Therapie der Hypercalcämie erfolgt in Abhängigkeit von der Ursache.

Eine Einweisung in der Notaufnahme ist erforderlich bei:

  • Hypercalcämischer Krise (Gesamtserum-Calcium von > 3,5 mmol/l)

Allgemeine Maßnahmen

  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit; z. B.: 
    • Cave: Digitalis (→ Calciumgehalt steigt intrazellulär an)

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte, Gemüse)
  • Beachtung folgender spezieller Ernährungsempfehlungen:
    • Calciumarme Kost (calciumreiche Lebensmittel sind: Bohnen, Kichererbsen, Sojabohnen, Brokkoli, Fenchel, Spinat, Grünkohl, Milch und Milchprodukte, Sesam)
    • Lebensmittel beziehungsweise deren Inhaltsstoffe die enterale Calciumresorption hemmen:
      • Ballaststoffreiche Lebensmittel, wie Weizenkleie, Leinsamen, Weizenkeime und Hülsenfrüchte
      • Phytinsäure (Phytate)
      • Oxalate
      • Phosphate
      • Langkettige, gesättigte Fettsäuren
      • Gerbsäure in Kaffee und schwarzen Tee
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels (z. B. Kaliumcitrat; dieses wird besser vertragen als Kaliumchlorid; ggf. zusätzlich – in Abhängigkeit vom Magnesium-Serumspiegel – Supplementierung mit Magnesiumcitrat)
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns.

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) 
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln 
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de
     
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Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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