Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medikamentöse Therapie
Magnesiummangel (Hypomagnesiämie)

Therapieziel

  • Normomagnesiämie (normaler Magnesiumspiegel)

Therapieempfehlungen

  • Bei milden Formen eines Magnesiummangels ist eine magnesiumreiche Kost (s. u.  "Weitere Therapie") bzw. die Gabe von Magnesium-Supplementen ausreichend 
  • Substitutionstherapie 
    • Orale Magnesium-Applikation (Dosierung: 240-480 mg; 10-20 mmol/l; 2-3 Monate)
    • intravenöse Therapie (Dosierung: 25 mmol Magnesiumsulfat in 1.000 ml 5%iger Glucose-Infusion; in 24 h 20-40 mmol/l)

Kontraindikationen (Gegenanzeigen) einer Magnesiumtherapie

Orale Gabe

  • Schwere Niereninsuffizienz (bei eingeschränkter Nierenfunktion Dosierung anpassen)

Parenterale Gabe

  • AV-Block bzw. sonstige kardiale Überleitungsstörungen
  • Schwere Niereninsuffizienz (Magnesiumsgabe unter Kontrolle der Magnesium-Serumkonzentration)

Nebenwirkungen einer Magnesiumtherapie

  • Weiche Stühle (meistens passager) [bei oraler Gabe]
  • Bradykardien
  • Erregungsleitungsstörungen im Bereich des Sinus- und AV-Knotens
  • Blutdruckabfall
  • Schweißausbruch
  • Übelkeit und Erbrechen

 

     
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