Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medikamentöse Therapie
Kaliummangel (Hypokaliämie)

Therapieziele

  • Korrektur der Hypokaliämie, d. h. Zufuhr von Kalium
  • Vermeidung von Herzrhythmusstörungen

Therapieempfehlungen

  • Ausgleich des Kaliummangels; bei gleichzeitiger Hypomagnesiämie (Magnesiummangel) bzw. Magnesium im unteren Normbereich ebenfalls Zufuhr von Magnesium:
    • Leichte Formen der Hypokaliämie (Serumkalium 2,5-3,5 mmol/l): Aufnahme kaliumreicher Lebensmittel (s. u. "Weitere Therapie"); ggf. zusätzliche Einnahme von kaliumreichen Nahrungsergänzungsmittel (optimal: Kaliumcitrat, ggf. in Kombination mit Magnesiumcitrat; weniger verträglich ist Kaliumchlorid)
    • Mäßige bis schwere Formen der Hypokaliämie (Serumkalium < 2,5 mmol/l) mit klinischer Symptomatik: parenterale Kaliumchlorid-Gabe unter EKG- und Kaliumkontrolle;
      • Zufuhr von 0,2 mmol Kalium pro kg pro h; Tageshöchstdosis: 3 mmol/kg KG Kaliumchlorid; Maximaldosis: 20 mmol/h (10-40 mmol/h)
      • Beachte: Zu schnelle und zu hochdosierte Kaliumzufuhr kann zu Kammerflimmern führen. Keine Zufuhr von Kalium in Glucoselösungen. Dieses würde zu einer raschen intrazellulären ("innerhalb der Zelle") Kaliumaufnahme führen.
        Falls ein Hypomagnesiämie (Magnesiummangel) vorliegt, sollte das Kaliumdefizit nur bei gleichzeitiger Magnesiumsubstitution ausgeglichen werden.
      • Faustformel: 1 mmol Abweichung des Kalium-Serumspiegels = Kaliummangel von ca. 100 mmol.
  • Siehe auch unter "Weitere Therapie".

 


     
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