Erektile Dysfunktion – Tadalafil

Die Tadalafil-Therapie ist eine medikamentöse Behandlung der erektilen Dysfunktion (Erektionsstörung) (ED). Tadalafil gehört zu den Phosphodiesterase-5-Hemmern (PDE5-Hemmern) und ist bei sachgerechter Anwendung eine leitliniengerechte Erstlinientherapie der ED.

Tadalafil 5 mg ist zusätzlich zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms (Beschwerden durch eine gutartige Prostatavergrößerung) zugelassen [LL1, LL2, F1, F2].

Indikationen

  • Erektile Dysfunktion bei erwachsenen Männern: Für die Wirksamkeit ist eine sexuelle Stimulation erforderlich [F1, F2].
  • Benignes Prostatasyndrom bei erwachsenen Männern: Behandlung mit Tadalafil 5 mg einmal täglich, auch bei gleichzeitig bestehender erektiler Dysfunktion [F1, F2].

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit: Überempfindlichkeit gegen Tadalafil oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
  • Organische Nitrate oder andere Stickstoffmonoxid-Donatoren: Gleichzeitige Anwendung in jeglicher Form, einschließlich Amylnitrit beziehungsweise Alkylnitriten („Poppers“) und Nicorandil; es besteht die Gefahr eines unvorhersehbaren, potenziell lebensbedrohlichen Blutdruckabfalls [LL1, F1].
  • Guanylatcyclase-Stimulatoren: Gleichzeitige Anwendung von Riociguat wegen der Gefahr einer symptomatischen Hypotonie (Beschwerden durch niedrigen Blutdruck) [F1].
  • Kardiale Erkrankungen (Herzerkrankungen), bei denen von sexueller Aktivität abgeraten wird: [F1]
    • Myokardinfarkt (Herzinfarkt) während der vorangegangenen 90 Tage
    • Instabile Angina pectoris (instabile Brustenge) oder während sexueller Aktivität auftretende Angina pectoris
    • Herzinsuffizienz (Herzschwäche) des Schweregrades II oder höher nach der New York Heart Association während der vorangegangenen 6 Monate
    • Unkontrollierte Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen)
    • Hypotonie mit einem Blutdruck < 90/50 mmHg
    • Unkontrollierte arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
    • Schlaganfall während der vorangegangenen 6 Monate
  • Nicht arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (Durchblutungsstörung des Sehnervs): Verlust der Sehkraft auf einem Auge aufgrund einer nicht arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie; die Kontraindikation gilt unabhängig davon, ob das Ereignis mit einer vorausgegangenen Einnahme eines PDE5-Hemmers in Zusammenhang stand [F1].

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Kardiovaskulärer Status (Herz-Kreislauf-Zustand): Vor Behandlungsbeginn ist zu prüfen, ob der Patient ausreichend belastbar ist und sexuelle Aktivität aus kardiovaskulärer Sicht vertretbar erscheint. Eine stabile koronare Herzkrankheit (Erkrankung der Herzkranzgefäße) oder eine kontrollierte arterielle Hypertonie ist keine pauschale Kontraindikation; erforderlich ist eine individuelle Risikobeurteilung [1, LL1].
  • Schwere Leberinsuffizienz (schwere Leberfunktionsschwäche): Bei Child-Pugh-Klasse C darf eine Anwendung nach Bedarf nur nach sorgfältiger individueller Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Für Dosierungen über 10 mg liegen bei Leberfunktionsstörungen keine ausreichenden Daten vor. Die einmal tägliche Anwendung wurde bei Leberfunktionsstörungen nicht untersucht [F1].
  • Schwere Niereninsuffizienz (schwere Nierenfunktionsschwäche): Bei Anwendung nach Bedarf beträgt die empfohlene Maximaldosis 10 mg. Eine einmal tägliche Behandlung mit 2,5 mg oder 5 mg wird nicht empfohlen [F1].
  • Anatomische Deformation des Penis: Bei Deviation (Verbiegung), Fibrose (krankhafte Bindegewebsvermehrung) der Corpora cavernosa (Penisschwellkörper) oder Induratio penis plastica (erworbene Penisverkrümmung) ist Tadalafil nur mit besonderer Vorsicht anzuwenden [F1].
  • Prädisposition für Priapismus (krankhafte Dauererektion): Besondere Vorsicht ist bei Sichelzellenanämie (erblich bedingte Veränderung der roten Blutkörperchen), multiplem Myelom (Knochenmarkkrebs) und Leukämie (Blutkrebs) erforderlich [F1].
  • Alpha-1-Rezeptorenblocker: Die gleichzeitige Anwendung kann eine symptomatische Hypotonie verursachen. Die Kombination mit Doxazosin wird nicht empfohlen. Bei anderen Alpha-1-Rezeptorenblockern sollten die Behandlungen mit der niedrigsten Dosis begonnen und stufenweise angepasst werden [F1].
  • Potente CYP3A4-Inhibitoren: Bei gleichzeitiger Anwendung von Ritonavir, Saquinavir, Ketoconazol, Itraconazol, Erythromycin oder Clarithromycin ist wegen der erhöhten Tadalafil-Exposition besondere Vorsicht erforderlich [F1].
  • Andere Therapien der erektilen Dysfunktion: Sicherheit und Wirksamkeit der Kombination mit anderen PDE5-Hemmern oder anderen Behandlungen der erektilen Dysfunktion sind nicht ausreichend untersucht. Eine solche Kombination soll nicht angewendet werden [F1].
  • Lactosehaltige Filmtabletten: Patienten mit hereditärer Galactose-Intoleranz (erblich bedingte Unverträglichkeit von Galactose), völligem Lactase-Mangel (vollständigem Mangel des milchzuckerspaltenden Enzyms) oder Glucose-Galactose-Malabsorption (gestörter Aufnahme bestimmter Zucker aus dem Darm) sollen diese Arzneimittel nicht einnehmen [F1].
  • Vorangegangene Operationen: Die Wirksamkeit ist nach Beckenoperationen oder radikaler Prostatektomie (vollständiger operativer Entfernung der Prostata) in nicht nervenerhaltender Technik nicht gesichert [F1].
  • Behandlung des benignen Prostatasyndroms: Vor Therapiebeginn müssen ein Prostatakarzinom (Prostatakrebs) ausgeschlossen und der kardiovaskuläre Status überprüft werden [F1].

Wirkweise

Tadalafil ist ein selektiver und reversibler Hemmstoff der für zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP) spezifischen Phosphodiesterase Typ 5. Bei sexueller Stimulation wird lokal Stickstoffmonoxid freigesetzt. Durch die Hemmung der Phosphodiesterase Typ 5 erhöht Tadalafil die Konzentration von zyklischem Guanosinmonophosphat im Corpus cavernosum. Dies führt zur Relaxation der glatten Muskulatur und zu einem verstärkten Bluteinstrom in das Penisgewebe. Ohne sexuelle Stimulation bewirkt Tadalafil keine Erektion [F1].

Die mittlere maximale Plasmakonzentration wird nach etwa 2 Stunden erreicht. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt ungefähr 17,5 Stunden; das therapeutische Wirkfenster kann etwa 30 Minuten nach der Einnahme beginnen und bis zu 36 Stunden betragen. Dieses Wirkfenster ist nicht mit der Dauer einer Erektion gleichzusetzen [LL1, F1].

Tadalafil wird hauptsächlich durch Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) metabolisiert. Die Resorption wird durch Mahlzeiten nicht klinisch relevant beeinflusst [F1].

Therapieempfehlungen

  • Erstlinientherapie: PDE5-Hemmer einschließlich Tadalafil werden zur medikamentösen Erstlinientherapie der erektilen Dysfunktion empfohlen [LL1, LL2].
  • Auswahl des Einnahmeschemas: Die Entscheidung zwischen Bedarfsmedikation und einmal täglicher Anwendung richtet sich nach Häufigkeit der sexuellen Aktivität, Patientenpräferenz, Verträglichkeit und Begleiterkrankungen. Zwischen beiden Einnahmestrategien besteht insgesamt kein klinisch bedeutsamer Wirksamkeitsunterschied [LL1].
  • Patientenschulung: Der Patient ist über Dosierung, Einnahmezeitpunkt, Wirkfenster und die Notwendigkeit sexueller Stimulation aufzuklären. Anwendungsfehler sind eine häufige Ursache eines scheinbaren Therapieversagens [LL1].
  • Psychosexuelle Behandlung: Bei entsprechender Indikation soll Tadalafil mit psychologischer Beratung, kognitiver Verhaltenstherapie oder Paartherapie kombiniert werden [LL1].

Dosierung und Anwendung

  • Anwendung bei Bedarf: Initial 10 mg unabhängig von den Mahlzeiten mindestens 30 Minuten vor der erwarteten sexuellen Aktivität. Bei unzureichender Wirkung und guter Verträglichkeit kann die Dosis auf 20 mg erhöht werden. Die maximale Einnahmehäufigkeit beträgt einmal täglich. Tadalafil 10 mg und 20 mg sind nicht für eine kontinuierliche tägliche Einnahme vorgesehen [F1].
  • Einmal tägliche Anwendung bei erektiler Dysfunktion: Bei erwarteter häufiger Anwendung, beispielsweise mindestens 2-mal pro Woche, 5 mg einmal täglich ungefähr zur gleichen Tageszeit. Abhängig von der individuellen Verträglichkeit kann die Dosis auf 2,5 mg einmal täglich reduziert werden. Die Angemessenheit der Dauertherapie ist regelmäßig zu überprüfen [F1]. Die Wirksamkeit der einmal täglichen Behandlung wurde in randomisierten, placebokontrollierten Studien bestätigt [2].
  • Benignes Prostatasyndrom: 5 mg einmal täglich ungefähr zur gleichen Tageszeit, unabhängig von den Mahlzeiten. Dies gilt auch bei gleichzeitig bestehender erektiler Dysfunktion. Die Wirksamkeit von 2,5 mg wurde für das benigne Prostatasyndrom nicht nachgewiesen [F1].
  • Leichte bis mäßige Nierenfunktionsstörung: Eine Dosisanpassung ist im Allgemeinen nicht erforderlich [F1].
  • Schwere Nierenfunktionsstörung: Bei Anwendung nach Bedarf maximal 10 mg; keine einmal tägliche Anwendung [F1].
  • Leberfunktionsstörung: Bei Anwendung nach Bedarf werden 10 mg empfohlen. Dosen über 10 mg sind nicht ausreichend untersucht. Die einmal tägliche Anwendung erfordert eine sorgfältige individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung [F1].
  • Ältere Patienten und Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit): Eine allein aufgrund des Alters oder eines Diabetes mellitus vorgenommene Dosisanpassung ist nicht erforderlich [F1].

Mögliche Nebenwirkungen

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Dyspepsie (Verdauungsbeschwerden), Rückenschmerzen und Myalgien (Muskelschmerzen). Die Häufigkeit nimmt teilweise mit der Dosis zu. Die Beschwerden sind überwiegend vorübergehend und leicht bis mäßig ausgeprägt [F1].

  • Häufig: Kopfschmerzen, Hautrötung beziehungsweise Flush, verstopfte Nase, Dyspepsie, Rückenschmerzen, Myalgien und Schmerzen in den Extremitäten
  • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen, Schwindel, verschwommenes Sehen, Augenschmerzen, Tinnitus (Ohrgeräusche), Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), Palpitationen (Herzklopfen), Hypotonie, Hypertonie, Dyspnoe (Atemnot), Epistaxis (Nasenbluten), abdominale Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, gastroösophagealer Reflux (Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre), Hautausschlag, Hämaturie (Blut im Urin), verlängerte Erektion, Brustschmerzen, periphere Ödeme (Wassereinlagerungen in den Armen oder Beinen) und Müdigkeit
  • Selten: Angioödem (plötzliche Schwellung tiefer Hautschichten), Schlaganfall einschließlich hämorrhagischer Ereignisse (Blutungsereignisse), Synkope (kurzzeitige Bewusstlosigkeit), transitorische ischämische Attacke (vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns), Migräne, Krampfanfälle, vorübergehende Amnesie (Gedächtnisverlust), Gesichtsfeldausfall, Lidschwellung, konjunktivale Hyperämie (Rötung der Bindehaut), nicht arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie, retinaler Gefäßverschluss (Gefäßverschluss der Netzhaut), plötzlicher Hörverlust, Myokardinfarkt, instabile Angina pectoris, ventrikuläre Arrhythmien (von den Herzkammern ausgehende Herzrhythmusstörungen), Urtikaria (Nesselsucht), Stevens-Johnson-Syndrom (schwere Haut- und Schleimhautreaktion), exfoliative Dermatitis (großflächige entzündliche Hautablösung), Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen), Priapismus, Penishämorrhagie (Blutung aus dem Penis), Hämatospermie (Blut im Sperma), Gesichtsödem und plötzlicher Herztod
  • Häufigkeit nicht bekannt: Zentrale seröse Chorioretinopathie (Flüssigkeitsansammlung unter der Netzhaut)

Bei den meisten Patienten mit berichteten schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignissen lagen bereits kardiovaskuläre Risikofaktoren vor. Ein eindeutiger ursächlicher Zusammenhang mit Tadalafil, der sexuellen Aktivität oder den Grunderkrankungen lässt sich nicht in allen Fällen feststellen [F1].

Wechselwirkungen

  • Organische Nitrate und Stickstoffmonoxid-Donatoren: Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung; die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert. Ist eine Nitratgabe in einer lebensbedrohlichen Situation medizinisch zwingend erforderlich, müssen seit der letzten Tadalafil-Einnahme mindestens 48 Stunden vergangen sein. Die Nitratgabe darf dann nur unter enger ärztlicher Überwachung und angemessener hämodynamischer Kontrolle erfolgen [F1].
  • Riociguat: Additive Blutdrucksenkung; die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert [F1].
  • Potente CYP3A4-Inhibitoren: Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Saquinavir, Erythromycin, Clarithromycin und Grapefruitsaft können die Tadalafil-Exposition und damit das Nebenwirkungsrisiko erhöhen [F1].
  • CYP3A4-Induktoren: Rifampicin, Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin können die Plasmakonzentration und Wirksamkeit von Tadalafil vermindern [F1].
  • Antihypertensiva: Eine zusätzliche Blutdrucksenkung ist möglich. Bei gut eingestelltem Blutdruck ist diese meist gering; bei unzureichend eingestellter Hypertonie kann sie ausgeprägter sein [F1].
  • Alpha-1-Rezeptorenblocker: Doxazosin kann in Kombination mit Tadalafil eine erhebliche Blutdrucksenkung bis zur Synkope verursachen; die Kombination wird nicht empfohlen. Bei Alfuzosin oder Tamsulosin ist ebenfalls Vorsicht geboten [F1].
  • Alkohol: Größere Alkoholmengen können das Risiko für Schwindel und orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Aufstehen) erhöhen [F1].
  • 5-Alpha-Reduktase-Inhibitoren: Bei Kombination mit Finasterid wurden keine neuen Nebenwirkungen festgestellt; wegen fehlender formaler Interaktionsstudien ist dennoch Vorsicht erforderlich [F1].
  • Theophyllin: Eine geringfügige Erhöhung der Herzfrequenz ist möglich [F1].
  • Ethinylestradiol und Terbutalin: Tadalafil kann die orale Bioverfügbarkeit von Ethinylestradiol erhöhen; eine ähnliche Wirkung wird für oral angewendetes Terbutalin erwartet. Die klinische Relevanz ist nicht geklärt [F1].

Beachte

Cave! Bei einer länger als 4 Stunden anhaltenden Erektion ist unverzüglich eine ärztliche Notfallbehandlung erforderlich. Eine verzögerte Behandlung des Priapismus kann zu einer Schädigung des Schwellkörpergewebes und zu dauerhaftem Potenzverlust führen [F1].

  • Plötzliche Sehstörung: Tadalafil sofort absetzen und unverzüglich augenärztlich beziehungsweise notfallmedizinisch abklären lassen.
  • Plötzliche Verschlechterung oder Verlust des Hörvermögens: Tadalafil absetzen und sofort ärztlichen Rat einholen.
  • Brustschmerzen während oder nach sexueller Aktivität: Keine Nitrate eigenständig anwenden, sondern unverzüglich medizinische Hilfe veranlassen und den Zeitpunkt der letzten Tadalafil-Einnahme mitteilen.

Abkürzungen

  • cGMP: zyklisches Guanosinmonophosphat
  • CYP3A4: Cytochrom P450 3A4
  • DOI: Digital Object Identifier
  • ED: erektile Dysfunktion
  • PDE5: Phosphodiesterase Typ 5

Literatur

  1. Kloner RA, Burnett AL, Miner M, et al. Princeton IV consensus guidelines: PDE5 inhibitors and cardiac health. J Sex Med. 2024;21(2):90-116. doi: 10.1093/jsxmed/qdad163 [1] 
  2. Porst H, Gacci M, Büttner H, Henneges C, Boess F. Tadalafil once daily in men with erectile dysfunction: an integrated analysis of data obtained from 1913 patients from six randomized, double-blind, placebo-controlled clinical studies. Eur Urol. 2014;65(2):455-464. doi: 10.1016/j.eururo.2013.09.037 [2] 

Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle

  1. European Association of Urology. EAU Guidelines on Sexual and Reproductive Health. Limited Update March 2026. Kapitel 5: Management of Erectile Dysfunction. Onlinefassung; Vollständige Leitlinie [LL1] 
  2. Salonia A, Capogrosso P, Boeri L, et al. European Association of Urology Guidelines on Male Sexual and Reproductive Health: 2025 Update on Male Hypogonadism, Erectile Dysfunction, Premature Ejaculation, and Peyronie's Disease. Eur Urol. 2025;88(1):76-102. doi: 10.1016/j.eururo.2025.04.010 [LL2] 

Fachinformationen

  1. Lilly Deutschland GmbH. CIALIS 5 mg, 10 mg und 20 mg Filmtabletten – Fachinformation. Stand Januar 2026. Fachinformation [F1] 
  2. European Medicines Agency. Cialis – European Public Assessment Report. Arzneimittelinformation [F2]