Einleitung
Zungenbelag

Ein Zungenbelag (Synonym: belegte Zunge; ICD-10-GM K14.3: Hypertrophie der Zungenpapillen, inkl. belegte Zunge) ist meistens harmlos. Ein Zungenbelag kann aber auch manchmal Ursache einer Krankheit sein.

Ein weißer Zungenbelag bildet sich meistens tagsüber aus abgestorbenen Zellen, Mikroorganismen (Bakterien) und Nahrungsresten. Im Regelfall wird dieser weiße Belag durch Kauen harter Nahrung wieder abgerieben.

Auch Lebensmittel (z. B. Rote Bete) und Genussmittel (Rotwein, Kaffeekonsum) können zu Farbveränderungen der Zunge führen.

Zungenbeläge und damit verbundene Farbveränderungen, die ursächlich durch Krankheiten bedingt sind, sind unter "Symptome – Beschwerden" tabellarisch aufgelistet.

Bei Auftreten von Zungen- und Mundschleimhautbrennen wird auf die Krankheit "Burning-Mouth-Syndrom (BMS)" hingewiesen.

Bei Auftreten von Zungenbelag und Mundgeruch wird auf das Symptom Halitosis (Mundgeruch) hingewiesen.

Verlauf und Prognose: In der klassischen Medizin orientiert man sich nur selten an einem bestehenden Zungenbelag. Meist ist ein Zungenbelag ein zusätzliches Symptom einer anderen Erkrankung.
In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) hat die Zungendiagnostik einen festen Platz.


     
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