Weitere Therapie
Divertikelkrankheit

Allgemeine Maßnahmen

  • Bei Unterbauchschmerzen wg. akuter Sigmadivertikulitis (Divertikelentzündung des S-Darms) hilft Kühlung (z. B. Eisblase); ggf. auch Spasmolytika (krampflösende Arzneimittel)
  • Nikotinrestriktion (Verzicht auf Tabakkonsum)
  • Begrenzter Alkoholkonsum (Männer: max. 25 g Alkohol pro Tag; Frauen: max. 12 g Alkohol pro Tag)
  • Regelmäßige körperliche Aktivität
  • Normalgewicht anstreben!
    Bestimmung des BMI (Body Mass Index, Körpermassen-Index) bzw. der Körperzusammensetzung mittels der elektrischen Impedanzanalyse und ggf. Teilnahme an einem ärztlich betreuten Abnehmprogramm.
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
  • Beachtung folgender spezieller Ernährungsempfehlungen:
    • Bei der Divertikulitis sollte bei hochakuten Verläufen eine Nahrungskarenz (2-3 Tage) eingehalten werden. Bei weniger starken Verläufen kann eine schlackenarme Kost verordnet werden.
    • Nach Abklingen der akuten Entzündung: fettarme Kost und Ballaststoffgehalt der Nahrung langsam steigern.
    • Ernährung reich an:
      • probiotischen Lebensmitteln
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns.

Sportmedizin

  • Ausdauertraining (Cardiotraining)
  • Körperliche Aktivität beugt Bewegungsmangel vor und dient damit u. a. der Prävention einer Obstipation, die wiederum den intraluminaler Druck (Darminnendruck) erhöhen würde.
    Ursächlich für die Ausbildung der Divertikel ist wahrscheinlich ein überhöhter intraluminaler Druck sowie eine gesteigerte Darmmotilität/Darmbeweglichkeit (→ Divertikulose).
  • Detaillierte Informationen zur Sportmedizin erhalten Sie von uns.

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300, E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de

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