Einleitung
Afterriss (Analfissur)

Bei der Analfissur (Synonyme: Afterrhagade; Afterriss; Afterschrunde; Akute Analfissur; Analfissur; Analrhagade; Chronische Analfissur; Fissura ani; Fistula in ano; Nichttraumatische und nichtpuerperale Anuslazeration; Nichttraumatischer Analriss; Rektumfissur; Rektumrhagade; ICD-10 K60.-) handelt es sich um einen Einriss der Haut bzw. der Schleimhaut im Analkanal (Anoderm).

Man kann die akute von der chronischen Form unterscheiden. Bei der chronischen Form bestehen die Beschwerden länger als zwei Monate.

Geschlechterverhältnis: Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen.

Häufigkeitsgipfel: Die Erkrankung tritt vorwiegend zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) liegt bei proktologischen (an Darmerkrankungen leidenden) Patienten bei 10 % (in Deutschland).

Verlauf und Prognose: Eine akute Analfissur ist schmerzhaft und macht sich vor allem beim Stuhlgang bemerkbar. Die Lebensqualität der Betroffenen leidet. Unter adäquater Therapie nimmt die Erkrankung einen guten Verlauf, d. h. die Analfissur heilt folgenlos ab. Der Heilungsprozess dauert zwischen 6 bis 8 Wochen.
Eine chronische Verlaufsform kann zu verdickten Hautfalten am After führen. Falls sich eine Fistel bildet, wird ein chirurgischer Eingriff erforderlich. 


     
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