Grunderkrankungen beziehungsweise bekannte Ursachen (Risikofaktoren) sollten vorrangig entsprechend behandelt werden.
Folgende Medikamente 1. Ordnung –
Hauptindikation – werden zusätzlich eingesetzt
- Soweit mehrfach ein
subnormaler Testosteron-Serumspiegel nachgewiesen worden ist, ist eine
Substitutionstherapie mit DHEA (Dehydroepiandrosteron) indiziert.
In der Postmenopause kann aus diesen Gründen eine DHEA-Behandlung* (5-25 mg/Tag) angezeigt sein, wenn das Beschwerdebild eines postmenopausalen Androgenmangels – zum Beispiel Libidostörung – bestätigt werden kann. Die Umwandlung von DHEA zu Testosteron und Androstendion bei der Frau führt zu einer effektiven Substitution des fehlenden Testosterons.
Der DHEAS-Serumspiegel sollte unter der Substitution mit DHEA bei mindestens 200 ug/dl erreichen.
Hinweis!
Der DHEAS-Spiegel im Serum ist am Morgen erhöht. Grundsätzlich
sollten DHEAS-Serumspiegel deswegen bei Verlaufsmessungen immer zur
selben Zeit – 11.00-12.00 Uhr – bestimmt werden. Des Weiteren
sollten nach der morgendlichen DHEA-Einnahme mindestens 3-4 Stunden
verstrichen sein, um reproduzierbare Werte zu erhalten.
DHEA zirkuliert im Blut als DHEA-Sulfat (DHEAS), sodass der DHEA-S-Serumspiegel bestimmt wird.
- Lokale Östrogentherapie der Scheide wgn. trockener Scheide/urogenitaler Symptome (Beschwerden) im Klimakterium bzw. postmenopausal.
Hierzu werden östrogenhaltige Cremes oder Scheidenzäpfchen – vorzugsweise Östriol – verwendet. Sie haben überwiegend nur eine lokale Wirkung direkt an der Scheide und beheben Symptome wie Brennen, Juckreiz oder Überempfindlichkeit – z. B. beim Geschlechtsverkehr.













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